Rechtsmittel in Strafsachen 2018-12-09T02:38:24+00:00

Spezialisierte Kanzlei für Rechtsmittel im Strafrecht

Rechtsmittel gegen gerichtliche Entscheidungen

bis 31.08.2018 in Bearbeitung

Die Revision ist das letzte – und bei Urteilen des Landgerichts sogar das einzige – Rechtsmittel, mit welchem gegen eine Verurteilung vorgegangen werden kann.

Was viele leider nicht wissen, die Revision ist ein rein formales Verfahren, bei dem lediglich überprüft wird, ob das Urteil der Vorinstanz rechtlich richtig ist. Es geht also um rein juristische Rechtsfragen und nicht etwa um eine neue Bewertung von Zeugenaussagen oder anderer Beweise.

Der Revisionsanwalt muss also insbesondere in der Lage sein, reine Rechtsfehler eines Gerichts zu erkennen, was wiederum sehr profunde Rechtskenntnisse, nicht selten sogar wissenschaftliche Expertise erfordert.

Darüber hinaus werden aber seitens der Revisionsgerichte zudem extrem hohe Anforderungen an die rechtliche Begründung einer Revision gestellt, sodass bereits kleinste Fehler des Revisionsanwalts zur Unzulässigkeit und damit zur Bestandskraft des angegriffenen Urteils führen. Deshalb gilt die Revision als das schwierigste Rechtsgebiet im Strafrecht.

Für den Mandanten stellt die Revision zudem ein sehr hohes Risiko dar, denn nicht nur muss sein Anwalt – wie oben gezeigt – in der Lage sein, Fehler in einem Urteil zu erkennen, er muss sie auch noch korrekt rügen können, was angesichts der exponentiell übersteigerten Anforderungen der Revisionsgerichte zu einem regelrechten Spießrutenlauf geworden ist.

Ohne jahrelange Erfahrung und vor allem wissenschaftlichem Knowhow ist eine erfolgreiche Revision heutzutage kaum mehr möglich, was auch die erschreckend geringe Erfolgsstatistik von 3 – 10% belegt.

Insofern muss sich der Mandant unbedingt an einen Spezialisten für Revisionsrecht wenden, will er nicht bereits an rein formellen Hürden scheitern.

Unsere Kanzlei hat sich neben der Strafverteidigung vor allem auf die Revision spezialisiert. Mit einem ehemaligen Staatsanwalt drei Universitätsdozenten und u.a. an der Richterakademie tätigen Anwälten, bieten wir nicht nur die nötige praktische, sondern vor allem die  wissenschaftliche Expertise, um unseren Mandanten überdurchschnittlich oft zum Erfolg zu verhelfen.

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Nicht selten wird angesichts „hoher Straferwartung“ oder anderer sehr vagen „Begründungen“ ein Haftbefehl (zu 90 % wegen angeblicher Fluchtgefahr) erlassen. Solche Haftbefehle sind regelmäßig, rechtswidrig da sie selten Tatsachen belegen, die tatsächlich z.B. für eine Fluchtgefahr sprechen (ähnliches gilt für den sog. Haftgrund der Wiederholungs- oder Verdunkelungsgefahr).
In den meisten Fällen werden überhaupt gar keine Tatsachen ermittelt, die für oder gegen einen Haftgrund sprechen.

Deshalb ist es wichtig, sofort einen erfahrenen (und nicht etwa einen vom Gericht empfohlenen) Anwalt einzuschalten, der (mit den entsprechenden Kenntnissen) die Optionen einer Aufhebung oder zumindest Außervollzugsetzung des Haftbefehls prüft – nicht selten mit Erfolg!

Ganz wichtig dabei: Auch hier keine Aussage gegenüber Gericht oder Polizei machen! Gerade unter dem Druck einer drohenden Inhaftierung oder der Inaussichtstellung einer Außervollzugsetzung des Haftbefehls im Falle eines Geständnisses, werden oft vorschnelle Angaben gemacht, die später nur schwer oder gar nicht mehr zu revidieren sind!

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Außerordentliche Rechtsbehelfe

bis 31.08.2018 in Bearbeitung

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Gut 80 % aller gerichtlichen Entscheidungen sind Verurteilungen, 12 % der Ermittlungsverfahren werden im sog. Strafbefehlswege abgeschlossen, was einer Verurteilung gleichsteht.

Selbstverständlich kann gegen gerichtliche Entscheidungen vorgegangen werden und davon sollte regelmäßig Gebrauch gemacht werden. Denn Richter sind nicht unfehlbar und gerade mit Blick auf die komplexe Materie des Strafrechts sind vielegerichtliche Entscheidungen angreifbar:

So können beweiserhebliche Tatsachen nicht eindeutig sein, Sachbeweise fehlen oder Zeugen widersprüchliche Angaben gemacht haben. Auch aus rechtlicher Sicht können sich oft genug juristische Probleme ergeben, die am Ende ein ganz anderes Ergebnis erwarten lassen.

Um aber gegen eine gerichtliche Entscheidung vorzugehen ist es essentiell, einen auf Rechtsmittel spezialisierten Anwalt zu beauftragen. Denn um Fehlentscheidungenzu harte oder schlicht falsche Urteile zu revidieren, bedarf es im deutschen Strafprozessrecht sehr spezieller Fachkenntnisse. Nicht um sonst wird etwa das Rechtsmittel der Revision (gegen Urteile eines Landgerichts) als Königsdisziplin des Strafrechts bezeichnet, einem Gebiet, das nur wenige Anwälte und Kanzleien anbieten.

Was den Erfolg ausmacht

Kernpunkt unseres Erfolges – gerade bei den strafrechtlichen Rechtsmitteln – ist unsere enge Spezialisierung. Was in der Medizin nämlich längst selbstverständlich ist, gilt auch im Strafrecht: Auch hier ist die Materie so komplex, dass es hoch qualifizierter Experten auf dem jeweiligen Einzelgebiet bedarf:

Denn nur mit besonderem Fachwissen und kontemporärer Expertise lassen sich gerichtliche Fehlentscheidungen überprüfen und  überdurchschnittlich gute Ergebnisse erzielen.

Deshalb arbeiten bei uns ausschließlich Fachanwälte, Dozenten und spezialisierte Rechtsanwälte für Strafrecht, sowie ein ehemaliger Staatsanwalt, von denen sich jeder nur auf einzelne Teilbereiche innerhalb des Strafrechts konzentriert, so z.B. ausschließlich auf Rechtsmittel wie Haftbeschwerde, Revision oder Verfassungsbeschwerde.

Damit gewährleisten wir stets die notwendige Expertise und Erfahrung, um unsere Mandanten umfassend zu beraten und gemeinsam zum Erfolg zu verhelfen. Denn gerade bei den strafrechtlichen Rechtsmitteln steht und fällt der Erfolg mit der Wahl des richtigen Anwalts.

Staatsanwalt wechselt die Seiten

Es kommt tatsächlich sehr selten vor, dass Staatsanwälte oder Richter ihren sicheren Job aufgeben, um in der freien Wirtschaft tätig zu werden. Noch seltener ist es, dass ein Staatsanwalt gleich gänzlich die Seiten wechselt und Strafverteidiger wird. [...]