Dr. Stevens 2018-06-19T14:48:53+00:00

Dr. Stevens

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht

Rechtsanwalt Dr. Stevens ist Fachanwalt für Strafrecht und Dozent an verschiedenen Hochschulen sowie der deutschen Richterakademie. Zudem ist er Autor zahlreicher Fachzeitschriften und Fachverlage.

Eine erfolgreiche Strafverteidigung steht und fällt mit der Wahl des richtigen Anwalts. Denn in wenigen Rechtsgebieten hängt der Erfolg so sehr von dem Können, der Erfahrung aber vor allem der richtigen Taktik ab, wie im Strafrecht.

Kernpunkt unserer Erfolgsstrategie ist daher zum einen eine extrem enge Spezialisierung. Dabei sind wir nicht nur ausschließlich im Strafrecht tätig, jeder unserer Anwälte konzentriert sich dabei nochmals dezidiert auf einzelne Teilbereiche des Strafrechts, um unseren Mandanten somit das Bestmögliche an Spezialisierung, Kompetenz und Erfahrung anzubieten.

Darüber hinaus hat es sich unsere Kanzlei zur Aufgabe gemacht, wo erforderlich, den konstruktiven, juristischen Konflikt zu suchen und mit allen hierfür zur Verfügung stehenden strafprozessualen Mitteln zu kämpfen. Gerade im Strafrecht ist das Ergebnis meist offen, vor allem dann, wenn beweiserhebliche Tatsachen nicht eindeutig sind, Sachbeweise fehlen oder Zeugen widersprüchliche Angaben machen. Und auch aus rechtlicher Sicht ergeben sich häufig Probleme, die am Ende ein ganz anderes Ergebnis erwarten lassen. Auch wenn es einmal sinnvoll sein kann, eine Absprache (Deal) zu treffen oder das Strafmaß durch eine geständige Zusammenarbeit zu reduzieren, darf dies nicht der Regelfall sein, will man sein Recht auf ein faires, objektives und vor allem rechtlich einwandfreies Verfahren nicht aufgeben. Denn Strafverteidigung bedeutet Kampf um das bestmögliche Ergebnis, sei es Freispruch, Verfahrenseinstellung (ggf. mit Geldauflage), Aufhebung eines erstgerichtlichen Urteils / U-Haft oder eine Strafe zur Bewährung, anstelle von Gefängnis.

Gerade bei Prozessen bei denen eine hohe Straferwartung und/oder großes öffentlichen Interesse drohen (wie etwa bei Sexual-, Gewalt- oder Vermögensdelikten mit hohem Schaden), steht der Beschuldigte/Angeklagte einer Übermacht an prozessualen Gegnern gegenüber, angefangen von Staatsanwalt, Nebenkläger, Sachverständigen, bis hin zu den Medien und nicht selten auch voreingenommener Richter. Die gerichtliche Verurteilungsquote liegt in Deutschland bei weit über 80 % und wer beim Landgericht verurteilt wird, bekommt zudem faktisch nicht einmal zweite Chance ein Urteil von einem nächst höheren Gericht überprüfen zu lassen. Denn Rechtsmittel gegen erstinstanzliche Urteile von Landgerichten scheitern aufgrund sehr enger Anfechtungsmöglichkeiten zu mehr als 90 %. Eine gute Verteidigung ist daher in Verfahren vor den Landgerichten oder in Haftsachen zwingend und eine solche nur dann möglich, wenn etwaige Fehler eines Gerichts frühzeitig erkannt, rechtlich mögliche Finessen genutzt oder mediale Beeinflussungen gekonnt begegnet werden, sodass – mit Blick auf die Möglichkeit eines Freispruchs, einer niedrigen Strafe oder aber auch des Rechtsmittels der Revision – Fehlentscheidungen, zu harte oder schlicht falsche Urteile vermieden werden. Dies ist aber nur dann möglich, wenn man suffizient verteidigt ist, was in der Regel ein Anwalt allein nicht zu leisten vermag, zumindest dann nicht, wenn das Verfahren vor dem Landgericht stattfindet, bei dem deutlich strengere Formalkriterien, überstrapazierte Rügeobliegenheiten (um im Rechtsmittelverfahren überhaupt rechtliches Gehör zu finden) und eine deutlich höhere Anzahl an möglichen Gegnern (am Landgericht verhandeln neben dem Staatsanwalt erstinstanzlich mindestens zwei Richter) vorherrschen. Getreu dem Motto „Vier Augen sehen mehr als zwei“ hat sich Rechtsanwalt Stevens daher auf die Mehrfachverteidigung spezialisiert, sprich der Verteidigung durch zwei oder drei Anwälte gleichzeitig – denn was viele nicht wissen: Man muss sich im Strafprozess nicht auf einen einzigen Verteidiger beschränken. Wohl aus den oben genannten Gründen erlaubt das Gesetz einem Beschuldigten / Angeklagten die gleichzeitige Verteidigung durch bis zu drei frei wählbare Anwälte (zuzüglich eines etwaigen Pflichtverteidigers). Nur so gelingt was ein einzelner Verteidiger nicht zu leisten vermag: Eine druckvolle und deutlich effizientere Zeugenbefragung (Stichwort: „Kreuzverhör), eine deutlich höhere Erkennung formaler wie rechtlicher Fehler des Gerichts und eine effizientere Abschirmung von Sympathien und Antipathien gegenüber dem Mandanten. Gerade weil Rechtsanwalt Stevens neben zahlreicher Verfahren in bedeutenden Prozessen – vor allem auch vor den Berufungs- und Revisionsgerichten tätig ist, weiß er alle rechtlichen und tatsächlichen Möglichkeiten für den Mandanten auszuschöpfen und erzielt hierdurch – zusammen mit seinen Kollegen – regelmäßig überdurchschnittlich gute Ergebnisse.

Rechtsanwalt Dr. Stevens ist besonders auf das Sexualstrafrecht spezialisiert, das mitunter zu den komplexesten Bereichen des Strafrechts gehört. Denn neben fachlichem Spezialwissen ist vor allem ein hohes Maß an Expertise in den Bereichen (Aussage)Psychologie, forensischer IT und (Rechts)Medizin von Nöten, um eine effektive und suffiziente Vertretung für den Mandanten zu erreichen. Ob Vorwürfe wegen sexueller Belästigung, Nötigung, Vergewaltigung oder Missbrauch sowie Jugend- und Kinderpornographie bzw. Cyber-Grooming, SextingPosing und Sextortion, die Strafen im Sexualstrafrecht fallen überdurchschnittlich hoch aus (80 % aller Verurteilungen sind Freiheitsstrafen) nicht selten aufgrund einer falschverstandenen Schutz-Hysterie und einem gesellschaftspolitischen Verurteilungsdruck. Gleichzeitig drohen dem Beschuldigten einer Sexualstraftat aber auch schwere außergerichtliche Konsequenzen, wie öffentliche Bloßstellung, strengere Maßstäbe bei der Eintragung ins Führungszeugnis oder gravierende Auswirkungen auf Berufs- und Privatleben. Umso wichtiger ist es gerade bei Sexualstrafverfahren, drohende Nachteile, strafprozessuale Maßnahmen und gerichtliche Entscheidungen, mit allen rechtlichen Mitteln weitestgehend zu verhindern, abzuwenden oder zumindest abzuschwächen – dies unabhängig von Schuld oder Unschuld bzw. von der Frage der Nachweisbarkeit. Denn gerade bei den Sexualstrafverfahren, wo oftmals erhebliche Beweisprobleme bestehen (Stichwort: Aussage gegen Aussage) bzw. es häufig auf reine Rechtsfragen ankommt (z.B. Speicherung von Kinderpornographie im sog. Cache), ist der Ausgang des Strafverfahrens meist offen. In kaum einem anderen Teilgebiet des Strafrechts kommt es daher so sehr auf die richtige Wahl eines erfahrenen und kompetenten Anwaltes an. Aufgrund seiner fast ausschließlichen Spezialisierung auf das Sexualstrafrecht, ist Rechtsanwalt Dr. Stevens im Bereich der Sexualdelikte nicht nur sehr erfahren und hoch qualifiziert, er ist auch Dozent für Sexualstrafrecht, sowohl an der Universität, als auch für den Deutschen Richterbund, die Fachanwaltsfortbildung und die Referendarausbildung. So unterrichtet Dr. Stevens regelmäßig Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte, Referendare und Studenten im Sexualstrafrecht und publiziert in diesem Bereich auch für zahlreiche Zeitschriften (u.a. Spiegel, BILD, Welt, NJW etc). Trotz der steten Verschärfung des Sexualstrafrechts gibt es nur sehr wenige Anwälte die sich auf diesen Bereich des Strafrechts spezialisiert haben, meist aus falsch verstandenen Ressentiments oder Angst andere Mandate hierdurch zu verlieren. Dabei können Strafanzeigen mit sexuellem Hintergrund jeden treffen und meist aus heiterem Himmel.

Dr. Alexander Stevens ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht. Nach seinem Studium, das er mit Prädikatsnote abschloss, war er an den Universitäten Regensburg und München als Prüfer der juristischen Zwischenprüfung sowie als AG-Leiter für das Institut der gesamten Strafrechtswissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität in München tätig. Daneben war er Korrekturassistent für die juristischen Repetitorien Hemmer und Alpmann Schmidt. Seine Doktorarbeit schloss er mit magna cum laude bei Prof. Dr. Dr. F-C Schroeder (Universität Regensburg) zu einem strafrechtlichen Thema ab.

Seit 2010 ist Stevens Gast-Dozent für die Universitäten München (LMU), Passau, Augsburg und Regensburg sowie Referendarausbilder im Justizausbildungszentrum München. Darüber hinaus ist er u.a. Dozent für die Deutsche Richterakademie und die Fachanwaltsfortbildung, sowie Autor des Deubner Straßenverkehrsstrafrechts-Kommentars. Seit 2017 ist er zudem zweifacher Spiegel Bestseller Autor („Garantiert nicht strafbar“, Knaur und „9 ½ Perfekte Morde“ Piper) und erfolgreicher Sachbuchautor („Sex vor Gericht“ Knaur). Sein viertes Buch, „Verhängnisvolle Affären“ erscheint im November 2018 (Piper).

Stevens publiziert regelmäßig in verschiedenen (Fach-)Zeitschriften (u.a. Der Spiegel, Die Welt, NJW, DAW, Legal Tribune, u.v.m.) und gehört der Redaktion der Polizeifachzeitschrift „Polizeireport“ an. Im Herbst 2019 wird er zusammen mit einem Staatsanwalt ein Handbuch für das Sexualstrafrecht herausgeben (Beck Verlag), das sich als Fachbuch an Staatsanwälte und Strafverteidiger richtet.

Da Dr. Stevens über seinen strafrechtlichen Schwerpunkt hinaus Ansprechpartner für alle Belange des Waffenrechts ist, hat er hierzu sowohl die Waffensachkundeprüfung als auch die Jägerprüfung erfolgreich abgelegt.

Vor seiner anwaltlichen Tätigkeit absolvierte Stevens eine Ausbildung zum Rettungssanitäter und war zehn Jahre haupt- und nebenamtlich in der Notfallrettung sowie als Erste-Hilfe-Ausbilder tätig. Von 2005 bis 2007 arbeitete er darüber hinaus als Redakteur (u.a. für Donaukurier und Süddeutsche Zeitung). Im Jahr 2001 bestand er das Piloten-Auswahlverfahren der Lufthansa und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, entschied sich dann aber für das Jurastudium.

Alexander Stevens ist ehemaliger Schüler der Regensburger Domspatzen, wo er eine klassische Gesangsausbildung und Klavierunterricht erhielt. Privat ist er bis heute musikalisch und künstlerisch tätig.

Kontakt unter stevens@verteidigung-strafrecht.de

„Sugardaddy.com“ Reicher Mann sucht junge Frau

Berlin. Werner M. ist 68 Jahre. Der Geschäftsmann aus Rheinland-Pfalz ist vermögend, aber einsam. Seine Bemühungen, eine Frau auf Dating-Portalen kennenzulernen, hätten ihn nicht weitergebracht, sagt er. Jetzt ist er ein "Sugardaddy", was heißt: Er sucht junge Frauen, die eine Beziehung mit ihm führen wollen. Gegen Bezahlung. Er ist angemeldet auf "mysuggardaddy.eu". Frauenrechtlerinnen wie Juristen sind über Kontaktbörsen wie diese empört – sie sprechen von einer Form von Prostitution. Vorbild für "mysuggardaddy.eu" ist die US-Plattform "Seeking Arrangement", die in USA bereits 2,6 Millionen aktive Nutzer hat. 250.000 Kontaktfreudige sind es auf der deutschen Plattform. Für 44, 95 Euro wurde Werner M. [...]

03/03/2018|

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