RA Zenger 2019-02-15T21:59:10+00:00

Florian Zenger LL.M

Rechtsanwalt und ehemaliger Staatsanwalt

Kanzlei Stevens und Kollegen

Rechtsanwalt Florian Zenger ist ehemaliger Staatsanwalt für Jugendschutz- und Sexualdelikte und Lehrbeauftragter für Medizinstrafrecht an der Ludwig- Maximilians Universität München.

Zu seinen Schwerpunkten gehören die Sexualdelikte sowie die Rechtsmittel gegen gerichtliche Entscheidungen wie Berufung, Revision und Haftbeschwerde. Weiterhin ist er auf die sog. Jugendschutzdelikte (Straftaten gegen Kinder und Jugendliche), das Jugendstrafrecht (Straftaten von Jugendlichen und Heranwachsenden) sowie das Medizinstrafrecht spezialisiert.

Rechtsanwalt Florian Zenger schloss seine juristische Ausbildung in München an der Ludwig Maximilians Universität (LMU) als einer der Jahrgangsbesten mit dem großen Prädikat ab (12 Punkte), wobei er schon zu Zeiten seines Studiums den Fokus auf das Strafrecht mit Schwerpunkt Strafjustiz, Strafverteidigung und Prävention legte. Parallel dazu studierte er Politikwissenschaft (2004 bis 2008) an der Münchener Hochschule für Politik mit dem erfolgreichen Abschluss als Diplom-Politologe.

Von 2010 – 2015 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für die gesamten Strafrechtswissenschaften der LMU München wo er vor allem an wissenschaftlichen Publikationen und Forschungsprojekten im Strafrecht beteiligt war und umfangreiche Lehrtätigkeiten, vor allem im Strafprozessrecht und Medizinstrafrecht übernahm.

Ab 2014 war er dann als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft München II, Abteilungen: Jugend und Jugendschutz tätig, entschied sich aber nach reiflicher Überlegung vorzugsweise für eine juristische Lehrtätigkeit an der Universität, sodass er seit 2015 Lehrbeauftragter für Medizinstrafrecht an der LMU ist.

Seit dem Jahr 2015 ist er zugelassener Rechtsanwalt und seitdem an der Seite seiner Kollegen Dr. Stevens, Dr. Betz und Müller als Strafverteidiger und Revisionsspezialist tätig.

2017 schloss er ein strafrechtliches Zusatzstudium als Master of Laws (LL.M.) ab.

Wegen seines engen Bezugs zur rechtswissenschaftlichen Forschung ist Rechtsanwalt Zenger Ansprechpartner für komplexe Rechtsfragen, deren theoretische Kenntnisse vor allem im Rahmen des Revisionsrechts unabdingbar sind.

Aufgrund seiner vorherigen Tätigkeit als Staatsanwalt eines Spezialdezernates für Jugend und Jugendschutz hat sich Rechtsanwalt Zenger von Anfang an besonders auch auf den Bereich der Jugendschutzdelikte und das Jugendstrafrecht spezialisiert.

Gerade weil Rechtsanwalt Zenger als ehemaliger Staatsanwalt um die Denkweise und Verfahrensabläufe in der Justiz bestens Bescheid weiß, kennt er den prozessualen „Gegner“  wie kein anderer.

Als Lehrbeauftragter der Ludwig Maximilians Universität (LMU) München für Medizinstrafrecht ist Rechtsanwalt Zenger Spezialist für alle Straftaten die im Bereich des Gesundheitswesens verfolgt werden. Das Teilgebiet des Medizinstrafrechts hat sich erst in den letzten Jahren als eigenständiger Fachbereich in der Strafrechtswissenschaft etabliert und ist vor allem der konsequenten Verfolgung der im Bereich des Gesundheitswesens wachsenden Korruption und Abrechnungsbetrügereien geschuldet. Dabei betrifft dies mitnichten ausnahmslos Mediziner, sondern vor allem auch Apotheker und andere Leistungserbringer im Gesundheitswesen, wie etwa Krankenhausverwalter, Zahnärzte, Arzneimittelgroßhändler oder Angehörige von Pflegediensten. Noch selten, aber im Zuge der Abgabe und Verschreibung von Arzneimitteln immer häufiger zum Gegenstand von strafrechtlichen Ermittlungen, werden Vorwürfe wegen fahrlässiger Körperverletzung / fahrlässiger Tötung und Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz. Die Strafverteidigung in all diesen Fällen erfordert neben dem Blick auf disziplinarrechtliche, berufs- bzw. approbationsrechtliche und Regress-Verfahren ein qualifiziertes und praktisch geübtes Handeln, um ein strafrechtliches Präjudiz möglichst abzuwenden oder zumindest abzumildern. Hierzu bedarf es neben praktischer Erfahrung im Umgang mit den Strafverfolgungsbehörden und der sehr diffizilen, oft überwiegend wirtschaftsrechtlichen Fragestellungen vor allem eins: Der richtigen Taktik. Denn nicht selten liegen zwischen Verfahrenseinstellung, Wegbeschränkung einzelner Tatkomplexe und Anklageerhebung nur Nuancen, die mal Fingerspitzengefühl, mal kompromissloses Engagement nebst fundierter rechtswissenschaftlicher Expertise fordern, um drohende berufliche Konsequenzen  für den Mandanten (bis hin zur Existenzvernichtung) suffizient abzuwenden.

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