Stevens & Partner
Spezialisierte Kanzlei für Sexualstrafrecht
seit 2010

Stevens & Partner

Verteidigung - Strafrecht

optimale Verteidigungsstrategie
überdurchschnittliche Ergebnisse
bestmöglicher Mandantenschutz
kurzfristige Termine
Kontaktieren Sie uns unverbindlich
089 89 08 44 89
Erfahrungen & Bewertungen zu Verteidigung-Strafrecht
Stevens & Partner
Verteidigung Strafrecht

Vorwürfe sexueller Art können JEDEN treffen, dies meist aus heiterem Himmel.

Seit den Gesetzesverschärfungen im November 2016 (Stichwort: „Nein-heißt-Nein“) und einer längst viral gegangenen #metoo Debatte steht beinahe jede unerwünschte körperliche Berührung potenziell unter Strafe.

Gravierende Straftatbestände wie sexuelle Nötigung und Vergewaltigung wurden extrem ausgeweitet, so dass Recht und Gesetz noch auslegungsbedürftiger geworden sind – Insbesondere bei dem neu geschaffenen Straftatbestand „sexueller Übergriff“.

Im Jahr 2020 führte die Forderung nach deutlich härteren Strafen bei sexuellem Missbrauch von Kindern sowie dem Besitz von Jugend– und Kinderpornografie zu einem entsprechenden Gesetzesentwurf, welcher bereits vor seinem Inkrafttreten zu deutlich schärferen Sanktionen in diesem Bereich geführt hat.

Besonders problematisch erweisen sich die nunmehr flächendeckend erfolgten Strafverschärfungen bei Grenzfällen, welche für den juristischen Laien oft gar nicht mit derart schwerwiegenden Straftaten in Verbindung gebracht werden. Viele Betroffene unterschätzen daher die sehr ernstzunehmende Gefahr sexualrechtlicher Vorwürfe.

Viele Betroffene unterschätzen die Gefahr sexualrechtlicher Vorwürfe.

Besonders problematisch erweisen sich die nunmehr flächendeckend erfolgten Strafverschärfungen bei Grenzfällen, welche für den juristischen Laien oft gar nicht mit derart schwerwiegenden Straftaten in Verbindung gebracht werden. Viele Betroffene unterschätzen daher die sehr ernstzunehmende Gefahr sexualrechtlicher Vorwürfe.

Vergewaltigung
Übergriff | Nötigung | Widerstandslosigkeit

Jede mehr oder weniger erhebliche sexuelle Handlung ist ein sexueller Übergriff soweit das Einverständnis der anderen Person fehlt.

Das Gesetz eröffnet leider einen sehr weiten Auslegungsspielraum schon allein bei der Frage des angeblich entgegenstehenden Willens. Auch ist die Vergewaltigung sehr weit definiert: Ganz ohne Gewalt oder Geschlechtsverkehr drohen bei Sex ohne Einverständnis langjährige Haftstrafen. Fast immer steht dabei Aussage gegen Aussage, das Ergebnis hängt ausschließlich von der Glaubwürdigkeit des  Beschuldigten versus des angeblichen Opfers ab.

Dabei sind gerade in diesem Bereich Missverständnisse häufig, vor allem bei Alkoholkonsum.

sexueller Missbrauch
Kinder | Jugendliche | Schutzbefohlene

Gerade bei Anschuldigungen wegen sexuellen Missbrauchs erweisen sich zahlreiche Verdachtsfälle als unhaltbar.

Dabei spielen nicht nur induzierte Falschaussagen (z.B. bei Familienrechtsstreitigkeiten) eine gewichtige Rolle, auch kommt es zunehmend oft zu falschen Erinnerungen z.B. aufgrund von Suggestion durch Bezugspersonen, unsachgemäßer „Aufklärung“, nicht altersgerechtem Medienkonsum oder psychischen Erkrankungen (ADHS, Borderline).

Aufgrund der langen Verjährungsfristen kann ein Vorwurf bis zum 50. Lebensjahr des Opfers angezeigt werden. Obwohl eine sachgemäße Aufklärung dann nahezu unmöglich ist, stellt das deutsche Recht dennoch allein auf die Angaben des mutmaßlichen Opfers ab.

KInderpornografie | Sexualstrafrecht | Dr. Alexander Stevens | Anwalt für Strafrecht Rechtsanwalt + Fachanwalt

verbotene Pornografie
Kinderpornografie | Jugendpornografie

Kinder- und Jugendpornographie wird immer härter verfolgt, das obwohl in einer Vielzahl der Fälle die Betroffenen sich gar nicht bewusst sind solcherlei Daten zu besitzen oder gar verbreitet zu haben (z.B. ungesehener Austausch von ganzen Datenpaketen).

Auch beim Besitz von Kinderpornographie (z.B. auch bloßer Vorschaubilder im Cache) drohen bereits empfindliche Freiheitsstrafen.

Allerdings kann angesichts der Vielzahl von Fällen welche die Staatsanwaltschaften mittlerweile bearbeiten, zumindest bei geringeren Verstößen eine öffentliche Gerichtsverhandlung vermieden werden (zumal die überwiegende Zahl der Beschuldigten nicht pädophil sind).

sexuelle Belästigung
Berührungen | Übergriff | Beleidigung

Jede noch so absurde Anschuldigung angeblichen sexuellen Fehlverhaltens ist sehr ernst zu nehmen! Seit November 2016 steht beinahe jede unerwünschte körperliche Berührung potenziell unter Strafe.

Aber auch Bemerkungen, Flirts und Komplimente können schnell als sexuell beleidigend empfunden und sogar angezeigt werden.

Auch Falschbeschuldigungen sind gefährlich, da es bei Aussage gegen Aussage allein auf die (vermeintliche) Glaubwürdigkeit des „Opfers“ ankommt und das Ergebnis damit stets offen ist.

Wichtige Informationen zu Aussage gegen Aussage

Ein Richter kann auch aufgrund einer einzigen zweifelhaften Aussage ein Urteil sprechen.

In Fällen von Aussage gegen Aussage liegt grundsätzlich eine „Patt-Situation“ vor. Wem soll man schließlich glauben, wenn keine Sachbeweise oder andere neutrale Zeugen vorhanden sind?

Aber Vorsicht! Nach deutschem Recht kann auch bei Aussage-gegen-Aussage verurteilt werden. Das Gericht ist nämlich in der Beweiswürdigung und damit auch in der Bewertung von Aussagen völlig frei und muss selbst bei mehreren möglichen Schlussfolgerungen nicht die dem Angeklagten günstigste wählen. Der Richter kann also auch aufgrund einer einzigen zweifelhaften Aussage eines parteiischen Opferzeugen verurteilen. Es ist Gerichten nämlich nicht vorgeschrieben, unter welchen Voraussetzungen eine Tatsache für bewiesen oder nicht bewiesen gilt.

Dies obwohl Anschuldigungen gerade von selbsterklärten Opferzeugen oftmals falsch sind. Dabei geht es nicht nur um bewusste Falschaussagen aus Motiven wie Rache, Schamgefühl, Eifersucht, Gruppendruck oder anderen Gründen für eine absichtliche Falschbelastung, auch sind Pseudoerinnerungen, suggestive Beeinflussung, psychische Erkrankung und Missverständnisse oftmals Ursache für objektiv falsche Zeugenaussagen, die subjektiv als „wahr“ empfunden werden. Gerade solche Aussagen sind aber besonders gefährlich, weil der Zeuge unbewusst von einer anderen Wahrheit als der tatsächlich stattgefundenen Wirklichkeit ausgeht. Er kann daher sogar besonders überzeugend wirken.

Ein erfahrener Anwalt kann bewusste und unbewusste Falschbeschuldigungen entlarven.

Deshalb ist es sowohl als Beschuldigter, als auch als Opfer immanent wichtig einen Anwalt an der Seite zu haben, der sich mit den schwierigen Facetten bewusster oder unbewusster Falschbeschuldigung, insbesondere der Aussagegenese, der Aussagevalidität und der Aussagequalität bestens auskennt. Denn in der Gerichtspraxis und bei den staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen wird zunehmend auf die Hilfe aussagepsychologischer Fachkenntnisse zurückgegriffen, um aufzuklären ob eine Aussage erlebnisbasiert ist oder nicht; dies z.B. anhand der Prüfung möglicher Fehlerquellen bei der Aussageentstehung, Widersprüchen, Auslassungen oder Fehler in der chronologischen Schilderung, Inkonstanzen, das Fehlen von Schilderungen zum Kerngeschehen, verdächtige Strukturiertheit sowie defizitäre Interaktionsschilderungen und Komplikationen im Handlungsablauf, Mängel im Detaillierungsgrad und der Anschaulichkeit, auffallender Kongruenzen oder Strukturgleichheit.
Mangels entsprechender Ausbildung werden aber solcherlei Faktoren leider immer noch von vielen Polizisten, Staatsanwälten und Richtern unterschätzt oder falsch angewendet.

Hinzu kommt dass gerade bei Sexualdelikten es angesichts der hohen Emotionalität und Polarisierung den Strafverfolgungsbehörden – und selbst den Richtern – es schwer fällt, die dringend notwendige Neutralität und Distanz zu bewahren. Dies führt nicht selten zu folgenschweren Vorverurteilungen!

Unsere Kanzlei ist wegen der häufig bei Sexualdelikten auftretenden Aussage gegen Aussage Konstellation auf diese Materie besonders spezialisiert und arbeitet wenn notwendig auch mit renommierten Gerichtsgutachtern und Sachverständigen zusammen, um unseren Mandanten so zum bestmögliche Ergebnis, im Idealfall zu einer Verfahrenseinstellung zu verhelfen.

Emotionalität und Polarisierung beeinflussen die Strafverfolgungs-
behörden und Richter.

Hinzu kommt dass gerade bei Sexualdelikten es angesichts der hohen Emotionalität und Polarisierung den Strafverfolgungsbehörden – und selbst den Richtern – es schwer fällt, die dringend notwendige Neutralität und Distanz zu bewahren. Dies führt nicht selten zu folgenschweren Vorverurteilungen!

Unsere Kanzlei ist wegen der häufig bei Sexualdelikten auftretenden Aussage gegen Aussage Konstellation auf diese Materie besonders spezialisiert und arbeitet wenn notwendig auch mit renommierten Gerichtsgutachtern und Sachverständigen zusammen, um unseren Mandanten so zum bestmögliche Ergebnis, im Idealfall zu einer Verfahrenseinstellung zu verhelfen.

Menü