Beratung2020-03-06T10:20:53+01:00

Beratung im Strafrecht

Erstberatung
Zweitmeinung

Kontaktieren Sie uns jederzeit unverbindlich

Werden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet oder befürchtet man solche, ist fachanwaltlicher Rat richtungweisend. Viele Rechtssuchenden wollen aber zunächst nur eine erste Einschätzung zu den juristischen Möglichkeiten oder wie man sich gegebenenfalls weiter verhalten soll, ohne sich gleich für eine kostenintensive anwaltliche Beauftragung zu verpflichten.
Nicht selten stellt sich auch die Frage, inwieweit eine strafrechtliche Vertretung angezeigt ist oder es geht dem Betroffenen lediglich um einzelne Rechtsfragen oder eine erste Beurteilung der Sach- und Rechtslage, insbesondere zu den Erfolgsaussichten oder drohender Konsequenzen im besten, respektive schlechtesten Fall.
Häufig dient die Erstberatung auch als Entscheidungsgrundlage, ob der angerufene Anwalt „der Richtige“ ist, sei es in Bezug auf Kompetenz und Erfahrung oder aber auch in Bezug auf die zwischenmenschliche „Chemie“.

Zum Spektrum unserer Kanzlei gehört es daher, Rechtssuchenden eine umfassende Erstberatung anzubieten. Auf dieser Grundlage wollen wir Ihnen die Entscheidungsgrundlage liefern, eine mögliche weitere Beauftragung abzuwägen oder aber auch abschätzen zu können, wie die jeweiligen Erfolgsaussichten einer anwaltlichen Einschaltung zu beurteilen sind.

Je nach Art und Aufwand bieten wir Ihnen hierfür eine pauschale Abgeltung der Rechtsberatungskosten oder eine minutengenaue Abrechnung auf Honorarvertragsbasis an.

Ausführliche Informationen zur Erstberatung

Wenn es um grundlegende Entscheidungen geht, will man nicht selten einen zweiten fachlichen Rat. So wird etwa die Entscheidung eines ärztlichen Eingriffs je nach Risiko und Intensität immer häufiger von der Zweitmeinung eines weiteren Mediziners abhängig gemacht.
Da im Strafrecht vergleichsweise viel, wenn nicht sogar in manchen Fällen Alles auf dem Spiel steht, bieten wir auch hier Rechtssuchenden eine unabhängige Einschätzung und Expertise an, ohne gleich einen zweiten Anwalt zu beauftragen oder gar den Anwalt zu wechseln.

Denn wenngleich auch ein Anwaltswechsel im Strafrecht jederzeit und in jedem Verfahrensstadium einfach und unproblematisch möglich ist, will ein solcher Schritt gut überlegt sein. Umgekehrt kann eine bestätigende Zweitmeinung auch den entscheidenden Ausschlag für das jeweilige weitere Vorgehen geben.
Gerade wenn es um Fragen der Verteidigungslinie (Geständnis- Freispruch- Konflikt oder Teamverteidigung) oder um das Einlegen von Rechtsmitteln geht, macht eine neutrale Zweiteinschätzung durchaus Sinn.

Sprechen Sie uns im Bedarfsfalle jederzeit an. Dabei können Sie sich selbstverständlich auch vertrauensvoll an uns wenden. Im Rahmen unserer anwaltlichen Verschwiegenheit sind wir auch bereits beauftragten Anwaltskollegen gegenüber zum absoluten Stillschweigen verpflichtet.

Kontaktieren Sie uns unverbindlich

Nicht selten stellen ereignen sich im Arbeits- und Unternehmensbereich strafrechtliche Sachverhalte oder es stellen sich mit dem Strafrecht im Zusammenhang stehende (Vor-)Fragen.
Gerade dann, wenn ein Strafverfahren noch gar nicht anhängig ist, weil die Strafverfolgungsbehörden noch nicht eingeschaltet sind oder von dem Verdacht schlicht noch nichts wissen, empfiehlt sich im Falle von im Raum stehenden Straftaten spezialisierten fachanwaltlichen Rat einzuholen. So lässt sich bereits im Vorfeld klären ob strafrechtliche Ermittlungen drohen und wenn ja, mit welchen Konsequenzen zu rechnen ist und wie diese gegebenenfalls abgewendet oder zumindest abgeschwächt werden können.

Im Rahmen unserer Kernkompetenz im Sexualstrafrecht, bieten wir Firmen und Arbeitgebern auch Beratung und Fortbildungen bei Fragen der sexuellen Belästigung und sexuellen Übergriffen am Arbeitsplatz an.
Gerade im Zuge der neueren Gesetzesänderungen seit „Nein-heißt-Nein“ und der aktuellen #metoo Debatte ist es ähnlich wirtschaftsrechtlicher Compliance auch das regelkonforme Verhalten eines Unternehmens und seiner Mitarbeiter im Hinblick auf gesetzliche Ge- und Verbote des Sexualstrafrechts sicherstellen.

Zur Vermeidung von Vorwürfen nach dem AGG und StGB, aber vor allem auch zur Verhinderung negativer Öffentlichkeitswirkung, beraten wir Unternehmen und Arbeitgeber sowohl bei der Implementierung wirksamer Strategien und Strukturen, als auch in Bezug auf das richtige Vorgehen im Falle strafrechtlich konotierter Vorwürfe von Arbeitnehmern.

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Familie, Verwandte, Freunde und Bekannte von Beschuldigten einer Straftat:

Soweit ein Familienmitglied, Verwandter, Freund oder Bekannter vorläufig festgenommen oder gar verhaftet wurde, stellt sich die Frage, inwieweit man als Außenstehender Hilfe leisten und insbesondere anwaltlichen Rat einholen kann.

Hierzu muss man leider sagen, dass die Strafverfolgungsbehörden wenig bis gar keine Hilfe leisten: In den Polizeidienststellen liegen meist veraltete Telefonbücher aus und das Interesse daran, einem Beschuldigten einen besonders guten Anwalt zu empfehlen dürfte denklogisch auch als gering einzustufen sein. Nicht selten werden dabei „justiznahe“ Rechtsanwälte empfohlen oder aber auch der Beschuldigte mit der Wahl und Entscheidung nach dem richtigen Anwalt schlicht allein gelassen. Wenn der Verhaftete dann keinen Anwalt seines Vertrauens benennen kann (wie auch, wenn man kein „Profi“ ist?), sucht ihm der Haftrichter einen Pflichtverteidiger aus.

Meistens entscheidet also genau der Richter, der den Haftbefehl erlassen hat, auch über die Auswahl des Verteidigers – und kann dabei völlig frei entscheiden. In der Praxis bestellen die Gerichte daher häufig eher unkritische und konfliktscheue Pflichtverteidiger, die gegen die Haftentscheidung nicht effektiv vorgehen. Zudem sind die „Lieblingsanwälte“ des Haftrichters oft auch finanziell auf Aufträge aus der Justiz angewiesen und machen ihm daher garantiert keinen Ärger.

Was viele nicht wissen: Der Verhaftete hat weiterhin ein Anrecht auf einen Verteidiger seiner Wahl! Wenn er diese Auswahl innerhalb von drei Wochen nach Bestellung des Pflichtverteidigers ausübt, muss das Gericht die Pflichtverteidigerbestellung zurücknehmen oder zumindest den Wunschverteidiger des Beschuldigten als (weiteren) Pflichtverteidiger bestellen. Das Gericht hat hier keine Möglichkeit, anders zu entscheiden – seit Dezember 2019 ist das effektive Recht auf den frei gewählten Pflichtverteidiger fest in der Strafprozessordnung verankert!

Daher spielen Angehörige und Bekannte eine zentrale Rolle bei der Auswahl des best geeigneten Rechtsbeistandes, soweit jemand festgenommen oder ein Haftbefehl vollzogen wurde. Auf Bitten von Angehörigen oder Freunden kann der betraute Anwalt einen sogenannten „Sprechschein“ bei der zuständigen Staatsanwaltschaft beantragen und dann beim Beschuldigten vorstellig werden. Dieser kann dann entscheiden, ob auch er den von den Angehörigen oder Freunden betrauten Anwalt offiziell beauftragen will oder nicht.

Familie, Verwandte, Freunde und Bekannte von Opfern einer Straftat:

Eine Strafanzeige für das Opfer einer Straftat zu stellen, bedarf einer wohl besonnenen Überlegung. Denn was viele nicht wissen: In den meisten Fällen MUSS die Polizei ermitteln, sobald sie von einer möglichen Straftat erfährt. Allerdings können Geschädigte durchaus triftige Gründe haben, eine Straftat zu ihrem Nachteil nicht anzuzeigen bzw. strafrechtlich verfolgen zu lassen, angefangen von den psychischen Belastungen bis hin zu Fragen der Tatnachweisbarkeit.
Sofern es sich bei dem oder der Geschädigten um keine Kinder oder Personen handelt, denen gegenüber eine Rechtspflicht zum Handeln besteht, sollte daher nur mit Rücksprache des Opfers der Entschluss zu einer Strafanzeige gefasst werden.
Einen Anwalt als Zeugenbeistand oder Nebenklagevertreter beauftragen kann hingegen nur das Opfer selbst..

Weitere Informationen hier

Was viele nicht wissen: Ein Anwaltswechsel ist jederzeit möglich! Ob Sie nun erst seit wenigen Stunden oder schon seit vielen Monaten anwaltlich vertreten werden. Denn gerade im Strafrecht ist das Vertrauen in seinen Anwalt der wichtigste Faktor einer erfolgreichen Strafverteidigung.
Auch wenn vom Gericht ein Pflichtverteidiger ausgewählt und bestellt wurde, hat man als Beschuldigter nach wie vor ein Recht auf einen frei gewählten Verteidiger! Wenn die Bestellung des Pflichtverteidigers ohne Gewährung einer angemessenen Frist erfolgte (in der Regel mindestens eine Woche) und man innerhalb von drei Wochen nach Bestellung des Pflichtverteidigers einen Verteidigerwechsel beantragt, muss das Gericht die bisherige Pflichtverteidigerbestellung zurücknehmen oder zumindest den Wunschverteidiger des Beschuldigten als (gegebenenfalls weiteren) Pflichtverteidiger bestellen!

Übrigens ist es auch jederzeit möglich einen zweiten Anwalt für ein Strafverfahren zu beuftragen. Das Strafprozessrecht gestattet sogar bis zu 3 frei wählbare Anwälte pro Beschuldigten / Angeklagten zu beauftragen (zusätzlich zu einem bereits bestellten Pflichtverteidiger).
Gerade in „großen Verfahren“ also vor allem vor dem Landgericht und in Haftsachen (U-Haft), ist die gleichzeitige Vertretung von mehr als nur einem Anwalt zum unverzichtbaren Erfolgsfaktor unserer Kanzlei geworden.

Weitere Informationen zu unserem Erfolgskonzept

Zu unserem Erfolgskonzept

Für uns steht immer das bestmögliche Ergebnis im Vordergrund.

Umso wichtiger ist es, eine geeignete Strategie festzulegen:

„Deal“
für milde Strafe

Will man vordringlich einen Eintrag ins Führungszeugnis, die Belastungen eines öffentlichen Gerichtsverfahrens oder gar eine Gefängnisstrafe vermeiden,

 

Freispruch / Einstellung:

Geht es dagegen um eine vollständige Rehabilitierung (Einstellung des Verfahrens, Freispruch, niedrige Strafe), muss von Anfang an jede Chance genutzt werden,


Strafverfahren ernstnehmen!

Je früher man einen Spezialisten einschaltet, desto besser die Chancen

Anzeigen und polizeiliche Ermittlungsverfahren müssen sehr ernst genommen werden, schon allein aufgrund der erheblichen Konsequenzen für Beschuldigte (Stichwort: Führungszeugnis oder Einreiseverbote in andere Länder wie den USA wenn vorbestraft) aber auch für Zeugen und Opfer  (Stichwort: Falschaussage, Aussageverweigerungsrechte, Wahrnehmung von Zeugenrechten etc.)

Beratung im Strafrecht

Erstberatung
Zweitmeinung

  • Viele Angelegenheiten lassen sich im Strafrecht außergerichtlich klären

  • Nicht selten besteht auch bloßer Informations- oder Erklärungsbedarf, ohne dass es einer strafrechtlichen Vertretung bedürfte

  • Womöglich ist auch zunächst nur eine profunde Zweitmeinung oder unabhängige Einschätzung gefragt

  • Auch die Scheu einen Anwalt vorab zu beauftragen, ohne sich zunächst einmal ein Bild über Kompetenz, Arbeitsweise oder Sympathie machen zu können, begründet den Wunsch einer (Vorab-)Beratung

Erstberatung im Strafrecht

Bevor man einen Anwalt beauftragt empfiehlt es sich dringend einen auf das jeweilige strafrechtliche Gebiet spezialisierten Anwalt herauszusuchen und zunächst eine Erstberatung einzuholen. Denn kaum ein anderes Rechtsgebiet kennt so viele unterschiedliche Konsequenzen [...]

Anwaltswechsel oder zweiter Anwalt im Strafrecht

Der Ausgang des Strafverfahrens steht und fällt mit der Wahl des richtigen Anwalts Neben Kompetenz und Vertrauen gehört zur essentiellen Basis einer anwaltlichen Vertretung auch das eigene positive Gefühl, ähnlich wie beim Arzt. Angesichts der drohenden Folgen eines Strafverfahrens [...]

Wann braucht man einen Anwalt im Strafrecht?

Strafverfahren stellen für Betroffene in der Regel eine große Belastung dar: Kontakt mit der Polizei, Vorladung zur Vernehmung, die Ungewissheit wie es weitergeht oder Angst vor strafrechtlichen Konsequenzen wie Vorstrafe, Geldstrafe oder gar dem Gefängnis. [...]

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Werden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet oder befürchtet man solche, ist fachanwaltlicher Rat richtungweisend. Viele Rechtssuchenden wollen aber zunächst nur eine erste Einschätzung zu den juristischen Möglichkeiten oder wie man sich gegebenenfalls weiter verhalten soll, ohne sich gleich für eine kostenintensive anwaltliche Beauftragung zu verpflichten.
Nicht selten stellt sich auch die Frage, inwieweit eine strafrechtliche Vertretung angezeigt ist oder es geht dem Betroffenen lediglich um einzelne Rechtsfragen oder eine erste Beurteilung der Sach- und Rechtslage, insbesondere zu den Erfolgsaussichten oder drohender Konsequenzen im besten, respektive schlechtesten Fall.
Häufig dient die Erstberatung auch als Entscheidungsgrundlage, ob der angerufene Anwalt „der Richtige“ ist, sei es in Bezug auf Kompetenz und Erfahrung oder aber auch in Bezug auf die zwischenmenschliche „Chemie“.

Zum Spektrum unserer Kanzlei gehört es daher, Rechtssuchenden eine umfassende Erstberatung anzubieten. Auf dieser Grundlage wollen wir Ihnen die Entscheidungsgrundlage liefern, eine mögliche weitere Beauftragung abzuwägen oder aber auch abschätzen zu können, wie die jeweiligen Erfolgsaussichten einer anwaltlichen Einschaltung zu beurteilen sind.

Je nach Art und Aufwand bieten wir Ihnen hierfür eine pauschale Abgeltung der Rechtsberatungskosten oder eine minutengenaue Abrechnung auf Honorarvertragsbasis an.

Ausführliche Informationen zur Erstberatung

Wenn es um grundlegende Entscheidungen geht, will man nicht selten einen zweiten fachlichen Rat. So wird etwa die Entscheidung eines ärztlichen Eingriffs je nach Risiko und Intensität immer häufiger von der Zweitmeinung eines weiteren Mediziners abhängig gemacht.
Da im Strafrecht vergleichsweise viel, wenn nicht sogar in manchen Fällen Alles auf dem Spiel steht, bieten wir auch hier Rechtssuchenden eine unabhängige Einschätzung und Expertise an, ohne gleich einen zweiten Anwalt zu beauftragen oder gar den Anwalt zu wechseln.

Denn wenngleich auch ein Anwaltswechsel im Strafrecht jederzeit und in jedem Verfahrensstadium einfach und unproblematisch möglich ist, will ein solcher Schritt gut überlegt sein. Umgekehrt kann eine bestätigende Zweitmeinung auch den entscheidenden Ausschlag für das jeweilige weitere Vorgehen geben.
Gerade wenn es um Fragen der Verteidigungslinie (Geständnis- Freispruch- Konflikt oder Teamverteidigung) oder um das Einlegen von Rechtsmitteln geht, macht eine neutrale Zweiteinschätzung durchaus Sinn.

Sprechen Sie uns im Bedarfsfalle jederzeit an. Dabei können Sie sich selbstverständlich auch vertrauensvoll an uns wenden. Im Rahmen unserer anwaltlichen Verschwiegenheit sind wir auch bereits beauftragten Anwaltskollegen gegenüber zum absoluten Stillschweigen verpflichtet.

Kontaktieren Sie uns unverbindlich

Nicht selten stellen ereignen sich im Arbeits- und Unternehmensbereich strafrechtliche Sachverhalte oder es stellen sich mit dem Strafrecht im Zusammenhang stehende (Vor-)Fragen.
Gerade dann, wenn ein Strafverfahren noch gar nicht anhängig ist, weil die Strafverfolgungsbehörden noch nicht eingeschaltet sind oder von dem Verdacht schlicht noch nichts wissen, empfiehlt sich im Falle von im Raum stehenden Straftaten spezialisierten fachanwaltlichen Rat einzuholen. So lässt sich bereits im Vorfeld klären ob strafrechtliche Ermittlungen drohen und wenn ja, mit welchen Konsequenzen zu rechnen ist und wie diese gegebenenfalls abgewendet oder zumindest abgeschwächt werden können.

Im Rahmen unserer Kernkompetenz im Sexualstrafrecht, bieten wir Firmen und Arbeitgebern auch Beratung und Fortbildungen bei Fragen der sexuellen Belästigung und sexuellen Übergriffen am Arbeitsplatz an.
Gerade im Zuge der neueren Gesetzesänderungen seit „Nein-heißt-Nein“ und der aktuellen #metoo Debatte ist es ähnlich wirtschaftsrechtlicher Compliance auch das regelkonforme Verhalten eines Unternehmens und seiner Mitarbeiter im Hinblick auf gesetzliche Ge- und Verbote des Sexualstrafrechts sicherstellen.

Zur Vermeidung von Vorwürfen nach dem AGG und StGB, aber vor allem auch zur Verhinderung negativer Öffentlichkeitswirkung, beraten wir Unternehmen und Arbeitgeber sowohl bei der Implementierung wirksamer Strategien und Strukturen, als auch in Bezug auf das richtige Vorgehen im Falle strafrechtlich konotierter Vorwürfe von Arbeitnehmern.

Kontaktieren Sie uns unverbindlich

Familie, Verwandte, Freunde und Bekannte von Beschuldigten einer Straftat:

Soweit ein Familienmitglied, Verwandter, Freund oder Bekannter vorläufig festgenommen oder gar verhaftet wurde, stellt sich die Frage, inwieweit man als Außenstehender Hilfe leisten und insbesondere anwaltlichen Rat einholen kann.

Hierzu muss man leider sagen, dass die Strafverfolgungsbehörden wenig bis gar keine Hilfe leisten: In den Polizeidienststellen liegen meist veraltete Telefonbücher aus und das Interesse daran, einem Beschuldigten einen besonders guten Anwalt zu empfehlen dürfte denklogisch auch als gering einzustufen sein. Nicht selten werden dabei „justiznahe“ Rechtsanwälte empfohlen oder aber auch der Beschuldigte mit der Wahl und Entscheidung nach dem richtigen Anwalt schlicht allein gelassen. Wenn der Verhaftete dann keinen Anwalt seines Vertrauens benennen kann (wie auch, wenn man kein „Profi“ ist?), sucht ihm der Haftrichter einen Pflichtverteidiger aus.

Meistens entscheidet also genau der Richter, der den Haftbefehl erlassen hat, auch über die Auswahl des Verteidigers – und kann dabei völlig frei entscheiden. In der Praxis bestellen die Gerichte daher häufig eher unkritische und konfliktscheue Pflichtverteidiger, die gegen die Haftentscheidung nicht effektiv vorgehen. Zudem sind die „Lieblingsanwälte“ des Haftrichters oft auch finanziell auf Aufträge aus der Justiz angewiesen und machen ihm daher garantiert keinen Ärger.

Was viele nicht wissen: Der Verhaftete hat weiterhin ein Anrecht auf einen Verteidiger seiner Wahl! Wenn er diese Auswahl innerhalb von drei Wochen nach Bestellung des Pflichtverteidigers ausübt, muss das Gericht die Pflichtverteidigerbestellung zurücknehmen oder zumindest den Wunschverteidiger des Beschuldigten als (weiteren) Pflichtverteidiger bestellen. Das Gericht hat hier keine Möglichkeit, anders zu entscheiden – seit Dezember 2019 ist das effektive Recht auf den frei gewählten Pflichtverteidiger fest in der Strafprozessordnung verankert!

Daher spielen Angehörige und Bekannte eine zentrale Rolle bei der Auswahl des best geeigneten Rechtsbeistandes, soweit jemand festgenommen oder ein Haftbefehl vollzogen wurde. Auf Bitten von Angehörigen oder Freunden kann der betraute Anwalt einen sogenannten „Sprechschein“ bei der zuständigen Staatsanwaltschaft beantragen und dann beim Beschuldigten vorstellig werden. Dieser kann dann entscheiden, ob auch er den von den Angehörigen oder Freunden betrauten Anwalt offiziell beauftragen will oder nicht.

Familie, Verwandte, Freunde und Bekannte von Opfern einer Straftat:

Eine Strafanzeige für das Opfer einer Straftat zu stellen, bedarf einer wohl besonnenen Überlegung. Denn was viele nicht wissen: In den meisten Fällen MUSS die Polizei ermitteln, sobald sie von einer möglichen Straftat erfährt. Allerdings können Geschädigte durchaus triftige Gründe haben, eine Straftat zu ihrem Nachteil nicht anzuzeigen bzw. strafrechtlich verfolgen zu lassen, angefangen von den psychischen Belastungen bis hin zu Fragen der Tatnachweisbarkeit.
Sofern es sich bei dem oder der Geschädigten um keine Kinder oder Personen handelt, denen gegenüber eine Rechtspflicht zum Handeln besteht, sollte daher nur mit Rücksprache des Opfers der Entschluss zu einer Strafanzeige gefasst werden.
Einen Anwalt als Zeugenbeistand oder Nebenklagevertreter beauftragen kann hingegen nur das Opfer selbst..

Weitere Informationen hier

Was viele nicht wissen: Ein Anwaltswechsel ist jederzeit möglich! Ob Sie nun erst seit wenigen Stunden oder schon seit vielen Monaten anwaltlich vertreten werden. Denn gerade im Strafrecht ist das Vertrauen in seinen Anwalt der wichtigste Faktor einer erfolgreichen Strafverteidigung.
Auch wenn vom Gericht ein Pflichtverteidiger ausgewählt und bestellt wurde, hat man als Beschuldigter nach wie vor ein Recht auf einen frei gewählten Verteidiger! Wenn die Bestellung des Pflichtverteidigers ohne Gewährung einer angemessenen Frist erfolgte (in der Regel mindestens eine Woche) und man innerhalb von drei Wochen nach Bestellung des Pflichtverteidigers einen Verteidigerwechsel beantragt, muss das Gericht die bisherige Pflichtverteidigerbestellung zurücknehmen oder zumindest den Wunschverteidiger des Beschuldigten als (gegebenenfalls weiteren) Pflichtverteidiger bestellen!

Übrigens ist es auch jederzeit möglich einen zweiten Anwalt für ein Strafverfahren zu beuftragen. Das Strafprozessrecht gestattet sogar bis zu 3 frei wählbare Anwälte pro Beschuldigten / Angeklagten zu beauftragen (zusätzlich zu einem bereits bestellten Pflichtverteidiger).
Gerade in „großen Verfahren“ also vor allem vor dem Landgericht und in Haftsachen (U-Haft), ist die gleichzeitige Vertretung von mehr als nur einem Anwalt zum unverzichtbaren Erfolgsfaktor unserer Kanzlei geworden.

 

Weitere Informationen zu unserem Erfolgskonzept

Zu unserem Erfolgskonzept
Fachautor und Fachanwalt

Dr. jur. Alexander Stevens

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht

Kanzlei Stevens und Kollegen

Dr. jur. Alexander Betz

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht

Kanzlei Stevens und Kollegen

Philip Müller

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht

Kanzlei Stevens und Kollegen

Ira Beyer-Distel

Rechtsanwältin

Rechtsanwalt Wittmann

Johannes Wittmann

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht

Karin-Steer-Rieger - Rechtsanwälte und Fachanwälte für Strafrecht in München & Hamburg

Karin Steer-Rieger

Rechtsanwältin

Dr. Jesko Baumhöfener - Rechtsanwälte und Fachanwälte für Strafrecht in München & Hamburg

Dr. jur.  Jesko Baumhöfener

Rechtsanwalt und Fachanwalt frü Strafrecht

Julia Weinmann

Rechtsanwältin und Fachanwältin frü Strafrecht

Christian Gessler

Rechtsanwalt

Je früher man einen Spezialisten einschaltet, desto besser die Chancen

Anzeigen und polizeiliche Ermittlungsverfahren müssen sehr ernst genommen werden, schon allein aufgrund der erheblichen Konsequenzen für Beschuldigte (Stichwort: Führungszeugnis oder Einreiseverbote in andere Länder wie den USA wenn vorbestraft) aber auch für Zeugen und Opfer  (Stichwort: Falschaussage, Aussageverweigerungsrechte, Wahrnehmung von Zeugenrechten etc.)

Für uns steht daher immer das bestmögliche Ergebnis im Vordergrund.
Umso wichtiger ist es, eine geeignete Strategie festzulegen:

Verfahrensabsprache:
„Deal“ für milde Strafe

Will man vordringlich einen Eintrag ins Führungszeugnis, die Belastungen eines öffentlichen Gerichtsverfahrens oder gar eine Gefängnisstrafe vermeiden, kann eine frühe Verständigung (Deal) mit der Staatsanwaltschaft und dem Gericht vorzugswürdig sein – vor allem mit Blick auf eine milde Strafe oder die Möglichkeit der Bewährung.

So ist z.B. bei einem vom Anwalt vorbereiteten Geständnis (das auch vom Verteidiger verlesen werden kann) eine erhebliche Strafmilderung zu erwarten. Dasselbe gilt für einen von der Verteidigung ausgehandelten Täter-Opfer-Ausgleich sowie andere Formen der Schadenswiedergutmachung.
Zudem kann ein langes und belastendes Verfahren deutlich abgekürzt werden: Der Anwalt kannn etwa mit der Staatsanwaltschaft einen (schriftlichen) Strafbefehl statt öffentlicher Anklage vereinbaren oder durch Absprache mit dem Gericht belastende Beweiserhebungen (Zeugenaussagen, Videos etc.) vermeiden.

Freispruch / Einstellung:
Ausschöpfen aller  Mittel

Geht es dagegen um eine vollständige Rehabilitierung (Verfahrenseinstellung / Freispruch / niedrige Strafe), muss von Anfang an jede Chance genutzt werden, um den konstruktiven juristischen Konflikt zu suchen und mit allen zur Verfügung stehenden strafprozessualen Mitteln entschieden – und zur Not auch konfrontativ – zu kämpfen.


Der Verteidiger muss mit Mut und Durchsetzungskraft fehlerhaften Anordnungen des Gerichts widersprechen und notfalls auch komplexe Beweiserhebungen durch entsprechende Anträge erzwingen.
Vor allem dann, wenn beweiserhebliche Tatsachen nicht eindeutig sind, die Indizienlage schwach ist, Sachbeweise fehlen oder Zeugen widersprüchliche Angaben machen, kann am Ende ein ganz anderes Ergebnis stehen. Dies gilt natürlich auch für strittige Rechtsfragen. Hier ist eine zielgerichtete Mischung aus notwendiger Härte und kluger Diplomatie besonders wichtig.

Mit Fachwissen und Erfahrung zum Erfolg

Wir sind eine ausschließlich auf das Strafrecht spezialisierte Kanzlei, bestehend aus einem Team hochspezialisierter Fachanwälte und Strafverteidiger.

Dabei hat sich jeder unserer Anwälte innerhalb des Strafrechts auf einzelne Teilbereiche spezialisiert.

Was nämlich in der Medizin schon seit Jahrzehnten selbstverständlich ist, wird beim Gang zum Rechtsanwalt oft übersehen: Auch im Strafrecht ist die Materie so umfangreich, dass es sich dringend empfiehlt, einen Spezialisten für das jeweilige Anliegen zu beauftragen – ähnlich dem Kardiologen, der sich  (im Unterschied zum Internisten) ausschließlich mit nur einem einzigen Fachbereich beschäftigt. 

Gerade im Strafrecht, wo es für den Mandanten um Viel geht – wenn nicht sogar um Alles –, ist es immanent wichtig einen erfahrenen und auf das Fachgebiet des Strafrechts spezialisierten Rechtsanwalt zu beauftragen. Denn nur so lassen sich verfahrensentscheidende Nachteile verhindern oder zumindest abschwächen und überdurchschnittlich gute Ergebnisse erzielen.

Aufgrund unserer sehr engen Spezialisierung bieten wir unseren Mandanten die notwendige Erfahrung, um Ihnen fundierte Rechtseinschätzungen, effektive Prozess-Strategien und eine überdurchschnittlich erfolgreiche Vertretung im Strafrecht zu garantieren.

Sprechen Sie uns jederzeit und unverbindlich an!