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Verteidigung Strafrecht

Auch im Strafprozess vor Gericht ist der Ausgang des Verfahrens meist offen!

Jeder Gerichtsprozess im Strafrecht basiert auf einer einseitigen Prognoseentscheidung der Staatsanwaltschaft bei rein vorläufiger Bewertung des Falls. Deshalb ist trotz Anklage alles offen!

Allerdings bedeutet dies auch: Der Strafverteidiger muss immer um das beste Ergebnis kämpfen: Ob Freispruch, Verfahrenseinstellung oder eine angemessene Strafe unter Berücksichtigung aller möglichen (prozessualer) Nachteile.

Entscheidend ist die richtige Strategie und Taktik!

Die richtige Verteidigungstaktik und -Strategie hängt zunächst davon ab, mit welcher Gerichtsbesetzung verhandelt wird:

Denn sofern die Verhandlung vor dem Strafrichter oder dem Schöffengericht stattfindet, bietet sich im Falle eines negativen Ausgangs (mit der sog. Berufung) ein vollwertiges weiteres Rechtsmittel, um gegen diese Entscheidung anzukämpfen. Entsprechend „gewagter“ kann dann auch die Verteidigungsstrategie ausfallen.

Wird hingegen vor der Strafkammer beim Landgericht verhandelt, hat der Betroffene faktisch keine zweite Chance die von diesem Gericht falsch bewerteten Tatsachen oder gar neue Beweise von einem höheren Gericht nochmals in Gänze überprüfen zu lassen. Bei einer gerichtlichen Verurteilungsquote von über 80% ist es hier also um so essentieller gleich zu Beginn die richtige Verteidigung zu wählen!

Hinzu kommt, dass gerade Haftsachen (U-Haft) und Fälle die vor dem Landgericht verhandelt werden vielfältige Qualifikationen erfordern, die sich nicht nur in den speziellen Kenntnissen besonderer materieller Teilgebiete des Strafrechts (Wirtschaftsstrafrecht, Sexualstrafrecht, Steuerstrafrecht etc.) erschöpfen.  Sehr häufig bedarf es zusätzlicher Expertise z.B. wenn es – mit Blick auf die Revision – darum geht, sich eine zweite Chance für weitere Rechtsmittel im Falle eines negativen Verfahrensausgangs zu erhalten,  Zeugen kunstgerecht zu vernehmen, das Gericht durch zielführende Beweisangebote zu überzeugen oder einer konfliktären Verhandlungsleitung zu parieren.

Verfahrensabsprache
„Deal“ für milde Strafe

Will man vordringlich einen Eintrag ins Führungszeugnis, die Belastungen eines öffentlichen Gerichtsverfahrens oder gar eine Gefängnisstrafe vermeiden, kann eine frühe Verständigung (Deal) mit der Staatsanwaltschaft und dem Gericht vorzugswürdig sein – vor allem mit Blick auf eine milde Strafe oder die Möglichkeit der Bewährung.

So ist z.B. bei einem vom Anwalt vorbereiteten Geständnis (das auch vom Verteidiger verlesen werden kann) eine erhebliche Strafmilderung zu erwarten. Dasselbe gilt für einen von der Verteidigung ausgehandelten Täter-Opfer-Ausgleich sowie andere Formen der Schadenswiedergutmachung.

Zudem kann ein langes und belastendes Verfahren deutlich abgekürzt werden: Der Anwalt kannn etwa mit der Staatsanwaltschaft einen (schriftlichen) Strafbefehl statt öffentlicher Anklage vereinbaren oder durch Absprache mit dem Gericht belastende Beweiserhebungen (Zeugenaussagen, Videos etc.) vermeiden.

Freispruch / Einstellung
Ausschöpfen aller Mittel

Geht es dagegen um eine vollständige Rehabilitierung (Verfahrenseinstellung / Freispruch / niedrige Strafe), muss von Anfang an jede Chance genutzt werden, um den konstruktiven juristischen Konflikt zu suchen und mit allen zur Verfügung stehenden strafprozessualen Mitteln entschieden – und zur Not auch konfrontativ – zu kämpfen.

Der Verteidiger muss mit Mut und Durchsetzungskraft fehlerhaften Anordnungen des Gerichts widersprechen und notfalls auch komplexe Beweiserhebungen durch entsprechende Anträge erzwingen.
Vor allem dann, wenn beweiserhebliche Tatsachen nicht eindeutig sind, die Indizienlage schwach ist, Sachbeweise fehlen oder Zeugen widersprüchliche Angaben machen, kann am Ende ein ganz anderes Ergebnis stehen. Dies gilt natürlich auch für strittige Rechtsfragen. Hier ist eine zielgerichtete Mischung aus notwendiger Härte und kluger Diplomatie besonders wichtig.

Jedes Versäumnis des Anwalts wiegt schwer!

Auch wenn eine Absprache im Strafverfahren (sog. Deal)  oder geständige Strafmaßverteidigung in begründeten Fällen einmal sinnvoll sein kann, muss die Strategie immer dann auf eine aktive oder sogar konfrontative Strafverteidigung ausgerichtet sein, wenn Aussicht auf eine zur Staatsanwaltschaft gegenteilige Bewertung des Falls besteht: Sei es, weil sich die Tat(en) nicht mit der für eine Verurteilung erforderlichen Sicherheit beweisen lässt (lassen), problematische Rechtsfragen bestehen oder andere vielfältige Gründe vorliegen, die den Schluss nahe legen, ein besseres Ergebnis für den Mandanten erzielen zu können, als dies im Rahmen eines Deals oder Geständnisses möglich wäre.

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Hierbei darf nämlich nicht übersehen werden, dass in den meisten Fällen die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen überwiegend oder sogar in Gänze der Polizei überlassen hat. Es fehlt dann regelmäßig sowohl an einer Einholung von Gutachten und Sachverständigenexpertise als auch insbesondere an einer konfrontativen Vernehmung der Belastungszeugen, insbesondere durch einen parteiischen Anwalt. Auch Beweisanträge oder weitere – erst vom Anwalt initiierte Ermittlungsansätze fehlen noch meist zu diesem Zeitpunkt!

Will man allerdings die Anklage der Staatsanwaltschaft in einem Gerichtsprozess erfolgreich erschüttern oder zumindest abschwächen, erfordert dies nicht selten eine rigorose Umsetzung der Rechtsposition des Mandanten!  Fehlerhafte Anordnungen eines Gerichts können dann nicht einfach widerspruchslos hingenommen, Richter müssen dann schon mal wegen Befangenheit abgelehnt oder in einem laufenden Verfahren umfangreiche Beweiserhebungen beantragt werden.

Leider scheuen aber viele Anwälte gerade diesen offenen Konflikt, oder sind ihm schlicht nicht gewachsen. Dies gilt um so mehr wenn Erfahrung und Spezialisierung für das jeweilige Fachgebiet fehlen, etwa dann wenn es um strafrechtliche Spezialgebiete geht oder erfahrene Prozessanwälte gefordert sind.

Unsere Kanzlei versteht die ureigene Aufgabe eines guten Anwalts darin, dem Mandanten effektiven Zugang zum Recht zu verschaffen und ihn vor gerichtlichen Fehlentscheidungen zu bewahren! Gerade im Strafrecht ist das Ergebnis nämlich fast immer offen, vor allem dann, wenn beweiserhebliche Tatsachen nicht eindeutig sind, Sachbeweise fehlen oder Zeugen widersprüchliche Angaben machen. Auch aus rechtlicher Sicht können sich oft genug juristische Probleme ergeben, die am Ende ein ganz anderes Ergebnis erwarten lassen.

Natürlich kann es nach einer umfassenden Analyse des Falls auch einmal sinnvoll sein, ein langwieriges Strafverfahren durch eine Verfahrensabsprache (Deal) abzukürzen oder in offensichtlichen Fällen das Strafmaß durch eine geständige Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden zu reduzieren. Doch kann und darf dies nicht der Regelfall sein, will man sein Recht auf ein faires, objektives und rechtsstaatliches Verfahren nicht aufgeben.

Da wo erforderlich, muss ein guter Anwalt den konstruktiven, juristischen Konflikt suchen und aushalten. Hauptaufgabe des Strafverteidigers kann daher nicht sein, Gericht und Staatsanwaltschaft zu umarmen und die Urteilsabsprache (Deals) als seine eigentliche Domäne zu begreifen. Schließlich sind es nun mal widerstreitende Interessen die zwischen einer auf Verurteilung abzielenden Anklage eines Staatsanwaltes und einem auf Freispruch oder einer deutlich geringeren Strafe sinnenden Strafverteidigers bestehen.

Wer nicht kämpft hat schon verloren!

Unsere Kanzlei hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, sich nicht dem Willen des Gerichts unterzuordnen, sondern zu kämpfen, wenn dies nötig ist – mit allen hierfür zur Verfügung stehenden strafprozessualen Mitteln. Ob druckvolle Zeugenbefragung möglich (Stichwort: „Kreuzverhör“), das Erkennen und sofortige Rügen formaler wie rechtlicher Fehler, das Stellen von komplexen Beweisanträgen aber auch die Durchsetzung prozessualer Rechte des Mandanten – immer unter dem Blickwinkel möglicher Rechtsmittel – sehen wir als unsere selbstverständliche Aufgabe an, die wir zur Not konfrontativ und konfliktär umzusetzen wissen.

Denn gleich ob wir Sie im Team von mehreren Anwälten oder mit nur einem einzelnen beauftragten Anwalt gerichtlich vertreten: Stets steht Ihnen mit unseren Anwälten ein fachlich hoch qualifizierter Spezialist zur Seite, dessen einzelne Kompetenzbereiche genau auf Ihren Fall abgestimmt sind getreu dem Motto: Der beste Anwalt im Strafrecht ist wer vor Gericht das beste Ergebnis für den Mandanten erzielt.

Erfolg im Strafrecht…

steht und fällt mit der Wahl des richtigen Anwalts. Denn in kaum einem anderen Rechtsgebiet können die Weichen für den Ausgang des Verfahrens so entscheidend gestellt werden wie im Strafrecht.

Es genügt der Blick auf die großen Ermessensspielräume und weit gefassten Rechtsfolgen: von der Einstellung des Verfahrens bis hin zu Freiheitsstrafen von wenigen Monaten oder vielen Jahren (mit oder ohne Bewährung).

Mit bundesweit anerkannten Spezialisten wie Dr. Alexander Stevens und seinen langjährigen Kanzleipartnern Philip Müller und Dr. Alexander Betz, aber auch unseren Kooperationsanwälten wie Dr. Baumhöfener (Hamburg), Friedrich Fülscher (PLF – Kiel) und Dr. Ingo Bott (Plan A – Düsseldorf), garantieren wir unseren Mandanten exzeptionelles Fachwissen und Erfahrung im Strafrecht mit überdurchschnittlichen Ergebnissen.

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