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Kanzlei 2018-01-03T18:33:52+00:00

Spezialisierte Kanzlei für Strafrecht

 Strafverteidigung   und    Revision

Schwerpunkte:      Sexualstrafrecht (Sexualdelikte)      Team- und konfrontative Verteidigung      Haftbeschwerde (bei Verhaftung)      Berufung     Revision     Verfassungsbeschwerde

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FAQ

Sofern Sie Beschuldigter eines Sexualdeliktes sind oder Fragen rund um das Sexualstrafrecht haben, sollten Sie unbedingt folgendes beachten: UEine effektive und erfolgreiche Vertretung im Sexualstrafrecht ist nur aufgrund einer engen Spezialisierung auf diesem Gebiet möglich. Zu komplex sind die Anforderungen an den Anwalt in Sachen forensischer Psychologie, IT und Medizin ohne deren profunde Kenntnisse die komplexe Materie des Sexualstrafrechts schlicht nicht suffizient handhabbar ist. Ob Vorwürfe wegen sexueller Belästigung, Nötigung, Vergewaltigung oder Missbrauch sowie Kinderpornographie bzw. Cyber-Grooming, SextingPosing und Sextortion, die Strafen im Sexualstrafrecht sind im Falle einer Verurteilung überdurchschnittlich hoch (80 % aller Verurteilungen sind Freiheitsstrafen). Gleichzeitig drohen dem Beschuldigten einer Sexualstraftat aber auch schwere außergerichtliche Konsequenzen, wie öffentliche Bloßstellung, strengere Maßstäbe bei der Eintragung ins Führungszeugnis oder gravierende Auswirkungen auf Berufs- und Privatleben (Stichwort: Durchsuchung von Wohnungs- und Arbeitsplatz, vorläufige Festnahme etc.).

Umso wichtiger ist es gerade bei Sexualstrafverfahren, drohende Nachteile, strafprozessuale Maßnahmen und gerichtliche Entscheidungen, mit allen rechtlichen Mitteln weitestgehend zu verhindern, abzuwenden oder zumindest abzuschwächen – dies unabhängig von Schuld oder Unschuld bzw. von der Frage der Nachweisbarkeit. Denn gerade bei den Sexualstrafverfahren, wo oftmals erhebliche Beweisprobleme bestehen (z.B. Aussage gegen Aussage) bzw. es häufig auf reine Rechtsfragen ankommt (z.B. Speicherung von Kinderpornographie im sog. Cache), ist der Ausgang des Strafverfahrens meist offen. In kaum einem anderen Teilgebiet des Strafrechts kommt es daher so sehr auf die erfahrene und kompetente anwaltliche Vertretung an. Aufgrund unserer engen Spezialisierung in diesem Bereich gehören wir nicht nur zu den erfahrensten Anwälten auf dem Gebiet der Sexualdelikte, mit Kollegen wie Herrn Rechtsanwalt Dr. Stevens, der Dozent für Sexualstrafrecht, sowohl an der Universität, als auch für den Deutschen Richterbund und die Fachanwaltsfortbildung ist, sowie Herrn Rechtsanwalt Florian Zenger, einem ehemaligen Staatsanwalt für Jugendschutz- und Sexualdelikte, befassen sich in unserer Kanzlei ausgewiesene und lang erfahrene Experten mit dieser schwierigen Materie. Denn Strafanzeigen mit sexuellem Hintergrund können jeden treffen, meist aus heiterem Himmel. Und dann ist guter Rat immanent!

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Auf folgende Rechtsmittel sind wir eng spezialisiert:

Haftbeschwerde
Nicht selten werden Haftbefehle völlig unerwartet vollzogen sodass der Verhaftete mit der Situation klar überfordert ist, zumeist auch mit der Wahl eines geeigneten Anwalts (nicht selten wird der auch noch von der Polizei „empfohlen“ oder vom Ermittlungsrichter beigeordnet – dabei ist die Wahl des Anwaltes völlig frei und zu jedem Zeitpunkt auch ein Anwaltswechsel möglich). Oftmals werden Haftbefehle aber vorschnell und rechtlich falsch erlassen, sodass  gute Chancen bestehen, einen Haftbefehl aufheben oder zumindest außer Vollzug setzen zu lassen, mit der Folge der sofortigen Freilassung: So werden etwa 90 % aller Haftbefehle auf die sog. Fluchtgefahr als Haftgrund gestützt, ohne dass dies rechtlich korrekt begründet, geschweige denn die Tatsachen aus denen sich die vermeintliche Fluchtgefahr ergeben soll, überhaupt ermittelt werden. Auch dass der Haftbefehl einen sog. dringenden Tatverdacht fordert, also die Annahme einer sehr wahrscheinlichen Verurteilung, wird oftmals übersehen und nicht ausreichend dargelegt, worauf sich ein solcher Verdacht genau begründet. Schließlich darf ein Haftbefehl auch nicht unverhältnismäßig sein, was ebenfalls allzu oft nur pauschal angenommen wird ohne diese Voraussetzung aber tatsächlich zu prüfen.   Weitere Informationen hier

Rechtsmittel (Berufung/Revision)
Das Wichtigste vorab:  Man hat nur 1 Woche Zeit, gegen ein ergangenes Urteil Berufung oder Revision einzulegen und es macht häufiger Sinn als man denkt: Denn neben dem gesamten Urteil, können z.B. auch nur einzelne Teile des Urteils oder aber nur die Höhe der Strafe angefochten werden. Gleichzeitig ist eine Verschlimmerung des ursprünglichen Urteils nur dann möglich (und im übrigen selbst dann eher die Ausnahme), wenn auch die Staatsanwaltschaft Rechtsmittel einlegt, wobei ein Rechtsmittel auch wieder zurückgenommen werden kann. Die Chance auf ein besseres Ergebnis ist also mit einem sehr überschaubaren Risiko verbunden
Die Berufung ist gegen Urteile möglich, die vor dem Amtsgericht ergangen sind (gegen die Urteile der Landgerichte ist dagegen nur die Revision möglich). Die Berufung ist eine vollständig neue Tatsacheninstanz, das heißt, das gesamte erste Urteil wird quasi auf Null gesetzt, das Gerichtsverfahren neu aufgerollt. Das höhere Gericht muss den Sachverhalt neu aufklären, also z.B. alle Zeugen neu vernehmen und gegebenenfalls auch neue Beweise erheben. Die Berufung ist damit eine echte Chance, die man unbedingt nutzen sollte (ggf. auch mit einem neuen Anwalt, der auf die entsprechenden Anklagepunkte spezialisiert ist). Sehr oft können in der Berufung deutlich bessere Ergebnisse als in der ersten Instanz erkämpft werden.
Wurde der Fall (zuletzt) vor einem Landgericht verhandelt ist nur mit Hilfe der Revision möglich, das vorangegangene Urteil aufheben. Allerdings können nur Rechtsfehler gerügt werden, sprich es werden keine Beweise mehr erhoben (z.B. Zeugen nochmals vernommen etc.). Einzige Chance auf eine positive Entscheidung sind das Auffinden von gerichtlichen Fehlern z.B. bei der Anwendung des Rechts, im Prozessablauf oder der Strafzumessung, weshalb es bei der Revision allein auf die Erfahrung und das Fachwissen des Anwaltes ankommt.
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Im Falle einer polizeilichen Vorladung / Strafanzeige bitte dringend beachten:

Keine Angaben machen – ob Sie sich etwas vorzuwerfen haben oder nicht!

Denn in fast allen Strafverfahren wird der Beschuldigte aus heiterem Himmel mit welch auch immer gearteten Vorwurf konfrontiert. Dies ist auch so beabsichtigt, um vor allem den Überraschungs- und Überrumpelungseffekt auszunutzen. Bei allen Äußerungen zu einem strafrechtlich relevanten Vorwurf ist daher höchste Vorsicht geboten, denn der Betroffene kann zu diesem Zeitpunkt in der Regel überhaupt nicht wissen, was ihm konkret zur Last gelegt wird, was die Ermittlungsbehörden tatsächlich wissen, was etwaige Zeugen ausgesagt haben und welche Anschuldigung damit letztlich im Raum steht.

Spezialisierten Anwalt aufsuchen

Unmittelbar nach dem Bekanntwerden von polizeilichen Ermittlungen – aber unbedingt bevor man mit der Polizei oder anderen Behörden zu der Sache etwas sagt (s.o.) sollte man sich umgehend an einen spezialisierten Anwalt wenden, der dann den Beschuldigten von einem polizeilichen Erscheinen zu einem etwaigen Vernehmungstermin entschuldigt und erst einmal Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft nimmt eh der Angabe überhaupt irgendwelche Angaben zur Sache macht. Nach erfolgter Akteneinsicht bespricht der Anwalt den Akteninhalt und alle möglichen Be- und Entlastungsmomente in tatsächlicher und rechtlicher Sicht. In diesem Zusammenhang hat der Beschuldigte auch die Möglichkeit, zusammen mit bzw. durch seien Anwalt auf die Vorwürfe konkret Stellung zu nehmen und etwaige Widersprüche aufzudecken die dann ggf. der Staatsanwaltschaft in einer sog. Verteidigerschrift mitgeteilt werden, mit dem regelmäßigen Ziel eine Einstellung des Strafverfahrens zu erwirken.

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Neben Fachwissen, Spezialisierung, Erfahrung, Taktik, Konfliktfähigkeit und Kampfgeist sind vor allem Teamarbeit und Überzeugungskraft die maßgeblichen Erfolgsfaktoren im Strafrecht. Ein Strafverteidiger muss sich nicht nur blitzschnell auf eine Vielzahl von Unwägbarkeiten einstellen und seine Strategien ggf. sofort umstellen können, er muss auch stets die Möglichkeiten etwaiger verfahrensändernder und – mit Blick auf die Rechtsmittel – verfahrenssichernder Maßnahmen berücksichtigen, um dem Mandanten eine optimale Verteidigung zu garantieren – unbedingt bereits auch im Ermittlungsverfahren. Im Strafrecht steht und fällt ein günstiger Verfahrensausgang mit den Fähigkeiten des Anwalts.

Unser Erfolgskonzept, wonach wir sowohl in der Strafverteidigung, als auch bei den Rechtsmitteln wie z.B. Revision oder Haftbeschwerde überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen, liegt zum einen an unserer sehr engen Spezialisierung: Denn nicht nur sind wir ausschließlich auf Strafrecht spezialisiert, darüber hinaus hat sich jeder unserer Anwälte nochmals dezidiert auf einzelne Teilbereiche des Strafrechts spezialisiert. Dies macht uns – ähnlich dem Kardiologen in der Medizin – zu absoluten Experten auf dem jeweiligen strafrechtlichen Gebiet. Dabei arbeiten bei uns nicht nur Fachanwälte für Strafrecht, sondern auch Universitätsdozenten für Strafrecht und nicht zuletzt such ein ehemaliger Staatsanwalt.

Darüber hinaus sind wir mit einem Team aus derzeit acht Strafverteidigerinnen und Strafverteidigern eine überdurchschnittlich große Strafrechtskanzlei, die es uns erlaubt, sich in schwierigen Verfahren zu konsolidieren, auszutauschen und im Team zusammenzuarbeiten. Nicht zuletzt sind wir just in den Verfahren am erfolgreichsten, wo wir mit zwei oder drei Anwälten gleichzeitig einen Fall betreuen (Stichwort Team-Verteidigung).

Da der unbedingte Erfolg bei uns oberste Priorität hat, nehmen wir last but not least nur so viele Mandate an, wie wir für eine optimale Vertretung zeitlich suffizient bearbeiten können. Strafverteidigung darf auf keinen Fall zur Massenabfertigung werden. Nur so ist eine optimale Vertretung und die Chance auf den bestmöglichen Erfolg möglich.

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Kontakt

Kontaktieren Sie uns jederzeit per Mail an anwalt@verteidigung-strafrecht.de

oder telefonisch unter +49 (89) 89 08 44-89

Gerne beraten wir Sie unverbindlich zu den rechtlichen Möglichkeiten, dem weiteren Vorgehen und etwaigen Kosten im Falle einer Beauftragung.

In Notfällen (Durchsuchung / Verhaftung) erreichen Sie uns unter Tel. 0151 / 21 33 33 34

Anfahrt

Anwälte

Dr. Stevens

Gewalt- und Sexualdelikte
(Vergewaltigung, Missbrauch, Tötungs- und Körperverletzungsdelikte, Nötigung, Belästigung, Kinderpornographie)

Team-Verteidigung
(Verteidigung durch mehrere Anwälte)

Amtsdelikte
(Straftaten im Amt / Dienstverhältnis)

Profil

Dr. Betz

Gewalt- und Sexualdelikte
(Vergewaltigung, Missbrauch, Tötungs- und Körperverletzungsdelikte, Nötigung, Belästigung, Kinderpornographie)

Team-Verteidigung
(Verteidigung durch mehrere Anwälte) 

Revision und Verfassungsbeschwerde
(Rechtsmittel gegen Urteile)

Profil

Philip Müller

Gewalt- und Sexualdelikte
(Vergewaltigung, Missbrauch, Tötungs- und Körperverletzungsdelikte, Nötigung, Belästigung, Kinderpornographie)

Team-Verteidigung
(Verteidigung durch mehrere Anwälte) 

Berufs- und Amtsdelikte
(Straftaten im Amt / Dienstverhältnis)

Profil

Florian Zenger LL.M

Revision und Haftbeschwerde
(Rechtsmittel gegen Urteile oder Haftbefehl)

Medizinstrafrecht
(Straftaten von Ärzten und im Gesundheitswesen tätigen Personen)

Jugendstrafrecht
(Straftaten von Jugendlichen bis 21 Jahre)

Profil

Friederike Bopp (Ass. Jur.)

Erstberatung
(u.a. zu Kosten, Pflichtverteidigung etc.)

Allgemeine Strafsachen
(z.B. Gewalt- Nötigungs-,Eigentums- und Vermögensdelikte)

Zeugen-Vertretung
(Zeugenbeistand und Nebenklage)

Profil

Ira Distel

Erstberatung
(u.a. zu Kosten, Pflichtverteidigung etc.)

Allgemeine Strafsachen
(z.B. Gewalt- Nötigungs-,Eigentums- und Vermögensdelikte)

Zeugen-Vertretung
(Zeugenbeistand und Nebenklage)

Profil

Johannes Wittmann

Betäubungsmittelrecht
(Verstöße gegen das BtMG)

Allgemeine Strafsachen
(z.B. Eigentums- und Vermögensdelikte oder Körperverletzung- und Nötigungsdelikte)

Gewaltdelikte 
(Körperverletzungs- und Tötungsdelikte)

Profil

Karin Steer-Rieger (of counsel)

Wirtschaftsrecht
(insbesondere Vergaberecht)

Interdisziplinäre Rechtsfragen 
(Korruptions- und Vertragsrecht)

Compliance 
(Einhaltung von Verhaltensmaßregeln, Gesetzen und Richtlinien durch Unternehmen)

News

Aktuell

Das neue Sexualstrafrecht muss sofort wieder abgeschafft werden!

16/01/2018|

„Nein heißt Nein“ war der Slogan der Gina Lisa Bewegung. Frau Lohfink wurde zur Gallionsfigur des neuen Sexualstrafrechts. Dass ausgerechnet sie es war, die von mittlerweile zwei Gerichtsinstanzen am Ende wegen Falschaussage verurteilt wurde – sei’s drum. Viel wichtiger dürfte doch nunmehr sein: Hält „Nein heißt Nein“ das was es verspricht? Oder muss das neue Sexualstrafrecht noch weiter verschärft werden – wie immerhin knapp 50 % aller Deutschen fordern, glaubt man einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov? Nun, ich kann Ihnen schon jetzt versichern, dass Sie Letzteres nach Lektüre dieses Artikels mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ablehnen werden. Und was den berühmt berüchtigten „Nein [...]

Interview mit Dr. Stevens in: „Das geheime Netzwerk der Kinderschänder“ (BamS)

15/01/2018|

Zitat: {...} Alexander Stevens, Anwalt für Sexualstrafrecht, zu BamS: „In der Praxis gibt es fast immer auch Gesichtspunkte, die für den Täter sprechen. Zum Beispiel ein reuiges Geständnis, die ,berühmte‘ schwere Kindheit.“{...} http://www.bild.de/bild-plus/news/ausland/kindesmissbrauch/das-geheime-netzwerk-der-kinderschaender-54469998.bild.html

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