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FACHANWÄLTE FÜR STRAFRECHT
MÜNCHEN & HAMBURG

bundesweit spezialisiert auf

Strafverteidigung

U-Haft

Berufung / Revision

Mir der richtigen Wahl des Anwalts, steht und fällt der Erfolg

Was in der Medizin selbst-verständlich ist, wird beim Gang zum Anwalt oft übersehen: Auch hier ist die Materie so umfangreich, dass man dringend einen erfahrenen Experten hinzuzuziehen sollte.

Als eine der bekanntesten und größten Strafrechtskanzleien beraten und vertreten wir Sie jederzeit bei:

Keine Angaben machen:

In den meisten Fällen wird man als Betroffener aus heiterem Himmel mit Vorwürfen konfrontiert, die bis dato nur die Polizei kennt. Nicht selten wird dieser Überraschungs- und Überrumpelungseffekt sogar bewusst ausgenutzt. Bei allen Äußerungen zu einem strafrechtlichen Vorwurf ist daher höchste Vorsicht geboten, denn als Beschuldigter kann man zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht wissen, was einem konkret zur Last gelegt wird, was die Ermittlungsbehörden tatsächlich wissen, welche echten oder vermeintlichen Beweise vorliegen, was etwaige Zeugen ausgesagt haben und was für Folgen damit letztlich im Raum stehen.

Besonders gefährlich: Die Polizei ist dazu verpflichtet, sämtliche Erkenntnisse zu protokollieren und an die Staatsanwaltschaft weiterzugeben, auch wenn sich dieses Wissen aus einem scheinbar netten „Smalltalk“ entwickelt hat. Dies ist sogar als Strategie sehr beliebt, denn bei solchen „Spontanäußerungen“ außerhalb einer förmlichen Vernehmung muss der Beschuldigte noch nicht einmal belehrt werden. Aber auch scheinbar harmlose Äußerungen in förmlichen Vernehmungen können sehr gefährlich sein: Denn meistens werden Aussagen nicht wörtlich mitprotokolliert sondern nur sinngemäß aufgeschrieben, was der Beamte vermeintlich verstanden hat – oder verstehen wollte. Außerdem kann die Polizei auch außerhalb des Vernehmungsprotokolls in einem sog. Eindrucksvermerk „verdächtige Beobachtungen“ über den Beschuldigten festhalten.
Als Beschuldigter sollte man daher jeglichen persönlichen / direkten Kontakt mit den Ermittlern vermeiden und dem Anwalt überlassen!

Anwalt kontaktieren:

Unmittelbar nach dem Bekanntwerden von polizeilichen Ermittlungen – aber unbedingt bevor man mit der Polizei oder anderen Behörden spricht (s.o.) – sollte man umgehend einen spezialisierten Anwalt kontaktieren!
Dieser kann den Beschuldigten von einem polizeilichen Erscheinen entschuldigen und zunächst Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft nehmen, eh überhaupt irgendwelche Angaben zur Sache gemacht werden.

Nach erfolgter Akteneinsicht bespricht der Anwalt den Akteninhalt sowie alle möglichen Be- und Entlastungsmomente in tatsächlicher und rechtlicher Sicht. In diesem Zusammenhang hat der Beschuldigte auch die Möglichkeit, zusammen mit bzw. durch seinen Anwalt konkret zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen, weitere Beweiserhebungen zu beantragen und etwaige Widersprüche aufzudecken, die dann ggf. der Staatsanwaltschaft in einer sog. Verteidigerschrift mitgeteilt werden, mit dem regelmäßigen Ziel eine Einstellung des Strafverfahrens zu erwirken.

Wichtig:

Als Beschuldigter eines Srafverfahrend hat man zu jedem Zeitpunkt das Recht einen selbst gewählten Anwalt beizuziehen. Hieraus dürfen dem Beschuldigten keine Nachteile entstehen oder angedroht werden!
Für den Beschuldigten sind die Polizisten  keine Freunde – so freundlich sie sich auch verhalten mögen. Oft wird versucht mit Sprüchen wie „Da brauchen Sie keinen AnwaltWenn Sie jetzt gestehen, passiert nichts Schlimmeswenn Sie Nichts zu verbergen haben, können Sie doch mit uns reden“ usw. den Beschuldigten davon abzuhalten, einen Anwalt zu beauftragen. Im Strafrecht sollte man daher die abgedroschene Phrase „Ich sage nichts ohne meinen Anwalt“ unter allen Umständen beherzigen!

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Anklage bedeutet Verurteilung

Der Erhalt einer Anklageschrift bedeutet leider, dass sich das Ermittlungsverfahren bis dato nicht zu Gunsten des Betroffenen entwickelt hat: Schließlich erfolgt eine Anklage grundsätzlich nur dann, wenn die Staatsanwaltschaft hinreichend überzeugt ist, dass es in einem Gerichtsverfahren zu einer Verurteilung kommen wird und dabei die Schuld so schwer wiegt, dass nicht mit milderen Mitteln wie etwa einer Verfahrenseinstellung (z.B. gegen Geldauflage) oder einem Strafbefehl geahndet werden konnte.

Allerdings handelt es sich bei der Anklage um eine reine Prognoseentscheidung bei rein vorläufiger Bewertung. Sie sagt nichts darüber aus wie gründlich gegen den Beschuldigten ermittelt wurde und ob es im Rahmen einer Gerichtsverhandlung tatsächlich dann auch zu einer Verurteilung oder dem von der Staatsanwaltschaft angestrebten Ergebnis kommen wird. So enden gut 20 % aller Anklagen  nicht mit einer Verurteilung und in vielen Fällen ändert sich auch die rechtliche Bewertung (statt der angeklagten gefährlichen Körperverletzung nur eine abgeurteilte einfache Körperverletzung, anstatt sexuelle Nötigung nur Belästigung etc…)

Verurteilung abschwächen oder gar abwenden

Dementsprechend ist es auch nicht zu spät, das Ruder noch herumzureißen. Immerhin werden die Ermittlungen wegen der Arbeitsüberlastung der Justiz oftmals nur sehr oberflächlich und einseitig geführt, ohne hinreichend zu prüfen, ob die Tat überhaupt gerichtsfest nachweisbar ist, alle Beweismittel erschöpfend ausermittelt wurden oder der Sachverhalt entsprechend des angeklagten Gesetzesverstoßes überhaupt strafbar ist, von fehlenden Sachbeweisen oder widersprüchlichen Zeugenangaben ganz zu schweigen.

Nicht selten erwachsen aus dem Fall divergente Rechtsprobleme, welche im Rahmen einer erfolgsversprechenden Verteidigungsstrategie genutzt werden können. Als erfahrene Verteidiger wie auch aus eigener Erfahrung (einer unserer Anwälte ist ehemaliger Staatsanwalt) wissen wir sehr gut, dass sich Staatsanwälte gerade bei einem bislang unverteidigten Beschuldigten gerne auch „in die Anklage flüchten“, um komplexe rechtliche Fragen und inhaltliche Auseinandersetzungen dem Richter zu überlassen. Auch aus prozessualer Sicht können sich hinlänglich oft juristische Probleme ergeben, die am Ende ein ganz anderes Ergebnis erwarten lassen.

Daher bestehen trotz Anklageerhebung sogar noch diverse Möglichkeiten, ein (öffentliches) Gerichtsverfahren abzuwenden, sei es weil die Anklage seitens der Staatsanwaltschaft zurückgenommen oder das Verfahren seitens des Gerichts gar nicht erst eröffnet wird.

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Sofort spezialisierten Anwalt kontaktieren

Im Falle einer Durchsuchung (regelmäßig beim Vorwurf von Kinderpornographie, unerlaubter Bildaufnahmen oder dem Vorwurf sexueller Belästigung / Missbrauchs) ist es wichtig ruhig zu bleiben. Sie sind nicht verpflichtet zu kooperieren. Verstecke oder Passwörter müssen und sollten Sie nicht preisgeben auch hier gilt der eherne Grundsatz, dass sich niemand selbst einer Straftat belasten muss und entsprechend auch nicht an seiner eigenen Überführung mitwirken sollte.

Natürlich gilt auch hier: Keine Aussage machen! Nur das Nötigste mit den Beamten während der Durchsuchung sprechen.’Guten Tag‘ und ‚Auf Wiedersehen‘ dürften dabei völlig reichen. Jedenfalls Nichts zum Tatvorwurf angeben! Dem Beschuldigten wird wichtig sein, möglichst schnell an sichergestellte Computer, Handys und andere Datenträger zu kommen. Dies ist mit anwaltlicher Unterstützung bei unbelastetem Material vorzeitig möglich. Auch ein rechtliches Vorgehen gegen die Durchsuchung ist mit Hilfe eines spezialisierten Anwalts jederzeit möglich.

Jeder 2. Haftbefehl rechtswidrig

Hält die Justiz einen Beschuldigten für dringend verdächtig, eine schwerwiegende Straftat begangen zu haben, wird in vielen Fällen ein sog. Haftbefehl erlassen. Der Verdächtige erfährt hiervon allerdings meist erst bei seiner überraschenden Verhaftung. Im Regelfall kann man also gegen einen Haftbefehl erst vorgehen, wenn man bereits verhaftet wurde.

Der Schock einer überraschenden Verhaftung sitzt beim Beschuldigten, aber auch seinem privaten und beruflichen Umfeld erfahrungsgemäß tief. Dabei stellt sich jeder zweite Haftbefehl als unbegründet heraus!
Sehr oft fehlen Polizei und Staatsanwaltschaft nämlich eindeutige Beweise, sodass man durch die Verhaftung lediglich versucht Druck aufzubauen und den Beschuldigten angesichts der vermeintlich aussichtslosen Lage zu einem Geständnis zu motivieren. Dabei verlässt sich der Haftrichter beim Erlass eines Haftbefehls in der Regel auf die Ermittlungsergebnisse von Polizei und Staatsanwaltschaft ohne diese genauer zu überprüfen.

Noch weniger geprüft wird durch den Haftrichter, ob überhaupt ein sog. Haftgrund vorliegt. Denn gleich wie „verdächtig“ oder gar „schuldig“ jemand auch erscheinen mag, der Vollzug der Untersuchungshaft ist  nur möglich, wenn sich eine konkret im Einzelfall drohende Fluchtgefahr, Verdunkelungsgefahr oder Wiederholungsgefahr feststellen läßt. Gerade die in 90 % der Haftbefehle zugrundegelegte Fluchtgefahr wird meistens sehr vage und pauschal mit vermeintlich hoher Straferwartung begründet, obwohl diese Prognose auf keinen realistischen Tatsachenerhebungen beruht.
Gerade solche Haftbefehle erweisen sich regelmäßig als rechtswidrig. In den meisten Fällen werden überhaupt gar keine Tatsachen ermittelt, die für oder gegen einen Haftgrund sprechen.

Hohe Erfolgschancen

Was viele nicht wissen: Die Beschwerdegerichte heben regelmäßig Haftbefehle auch deshalb auf, weil sie schlicht unverhältnismäßig sind oder mildere Mittel als der Vollzug der Untersuchungshaft nicht beachtet wurden (Kaution, Hinterlegung von Ausweispapieren, Meldeauflagen etc).

Deshalb ist es wichtig, sofort einen erfahrenen (und nicht etwa einen vom Gericht empfohlenen) Anwalt einzuschalten, der (mit den entsprechenden Kenntnissen) die Optionen einer Aufhebung oder zumindest Außervollzugsetzung des Haftbefehls prüft – nicht selten mit Erfolg!

Ganz wichtig dabei: Auch hier keine Aussage gegenüber Gericht oder Polizei machen! Gerade unter dem Druck einer drohenden Inhaftierung oder der Inaussichtstellung einer Außervollzugsetzung des Haftbefehls im Falle eines Geständnisses werden oft vorschnelle Angaben gemacht, die später nur schwer oder gar nicht mehr zu revidieren sind!

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Einspruch einlegen

Mit dem Strafbefehl werden Bagatellstraftaten und kleinere bis mittlere Kriminalität schnell und unkompliziert in einem rein schriftlichen Verfahren geahndet. So sparen sich nicht nur Gerichte und Staatsanwaltschaften ein aufwendiges Gerichtsverfahren, sondern auch der Beschuldigte.

Was viele allerdings unterschätzen: Der Strafbefehl ist keine Geldbuße, die man – ähnlich einem Strafzettel – einfach bezahlt und dann ist die Sache aus der Welt geschafft. Der Strafbefehl gleicht einer Verurteilung durch ein Strafgericht und ist in den rechtlichen Konsequenzen identisch (Eintrag Führungszeugnis / Bundeszentralregister, Vorstrafe etc).

Ob und inwiefern sich der Einspruch gegen einen Strafbefehl „lohnt“ erfordert allerdings eine qualifizierte Analyse der Akten durch einen Anwalt. Die Erfahrung in der Praxis zeigt, dass im Großteil aller Fälle das Ergebnis nach einem  Einspruch gegen einen Strafbefehl deutlich besser ist. Schon wegen der chronischen Überlastung der Strafjustiz sind Staatsanwaltschaft und Gericht nämlich häufig bereit, dem Angeklagten „entgegenzukommen“ sei es bei der Höhe der Strafe oder aber auch durch Verfahrenseinstellung, mit oder gar ohne (Geld)Auflage.

Achtung: Kurze Frist

Wenn Sie einen Strafbefehl zugestellt bekommen, sollten Sie sich umgehend anwaltlich vertreten lassen. Denn man hat nur 2 Wochen Zeit (ab Zustellung im Briefkasten) Einspruch einzulegen. Dies sollte man im Zweifel auch tun, da man den Einspruch bis zur Gerichtsverhandlung folgenlos zurücknehmen, aber nach Ablauf der Zwei-Wochen-Frist nicht mehr nachholen kann.

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Berufung

Das Rechtsmittel der Berufung ist nur gegen Urteile des Amtsgerichts, also gegen Urteile des Strafrichters oder des Schöffengerichts möglich. Dagegen ist gegen ein Urteil des Landgerichts ausschließlich die Revision möglich.

Da Amtsgerichte die Masse der angeklagten Fälle aburteilen und daher besonders viele Fälle bearbeiten müssen, sind Urteile des Amtsgerichts oft sehr oberflächlich und nicht selten rechtsfehlerhaft. Vermutlich deshalb hat der Gesetzgeber eine weitere, vollwertige Gerichtsinstanz geschaffen:

Das Landgericht als Berufungsgericht ist an das Urteil des Amtsgerichts nicht gebunden und kann ganz anders entscheiden. So kann der Prozess also noch einmal komplett neu aufgerollt und die Ausgangslage manchmal sogar völlig verändert werden: Neue Beweise können erhoben, neue und alte Zeugen (nochmals) genauestens befragt, (neue) Gutachten eingeführt, eine Verständigung (sog. Deal) mit Staatsanwaltschaft und Gericht getroffen und selbstverständlich auch die rechtliche Lage neu bewertet werden. Umgekehrt kann auch eine geständige Strafmaßverteidigung zielführend sein, die oft mit einem sog. Täter-Opfer-Ausgleich einhergeht und regelmäßig zu einem deutlich milderen Urteil in der Berufungsinstanz führt.

In der Berufung kann damit die Verteidigung völlig neu gestaltet und der Anklagevorwurf nochmals unter einem anderen Vorzeichen verhandelt werden.

Wichtig: Die Frist zur Einlegung der Berufung ist ausgesprochen kurz. Vom Tag der mündlichen Verkündung des Urteils (gegen das man vorgehen möchte) hat man nur 1 Woche Zeit, schriftlich (oder zu Protokoll der Geschäftsstelle) Berufung einzulegen. Erging das Urteil also an einem Montag, ist die Berufung spätestens am nächsten Montag einzulegen.
Dies sollte man im Zweifel auch tun, denn zum einen ist eine Begründung der Berufung nicht notwendig, zum anderen hemmt  das Einlegen der Berufung die Rechtskraft des ersten Urteils, d.h. eine verhängte Geldstrafe oder Freiheitsstrafe kann vorerst nicht vollstreckt werden. Auch wird bis zum Abschluss der Berufung keine Eintragung ins Führungszeugnis vorgenommen – man gilt weiterhin als unschuldig.

Weitere Infos zur Berufung

Revision

Die Revision ist das letzte – und bei Urteilen des Landgerichts sogar das einzige – Rechtsmittel, mit welchem gegen eine Verurteilung vorgegangen werden kann.

Was viele leider nicht wissen: Die Revision ist ein rein formales Verfahren im Rahmen dessen lediglich überprüft wird ob das Urteil der Vorinstanz (Landgerichts) rechtlich richtig ist. Es geht also um rein juristische Rechtsfragen und nicht etwa wie bei der Berufung (s.o.) um eine neue Bewertung von Zeugenaussagen oder anderer Beweise. Entsprechend wird in der Revision der Prozess der Vorinstanz nicht nochmal komplett aufgerollt, sondern nur am Schreibtisch des Gerichts das vorinstanzliche Urteil auf Verfahrens- oder Rechtsanwendungsfehler geprüft.

Der Revisionsanwalt muss also insbesondere in der Lage sein, reine Rechtsfehler eines Gerichts zu erkennen, was wiederum sehr profunde Rechtskenntnisse, nicht selten sogar wissenschaftliche Expertise erfordert.

Darüber hinaus werden aber seitens der Revisionsgerichte zudem extrem hohe Anforderungen an die rechtliche Begründung einer Revision gestellt, sodass bereits kleinste Fehler des Revisionsanwalts zur Unzulässigkeit und damit zur Bestandskraft des angegriffenen Urteils führen. Deshalb gilt die Revision als das schwierigste Rechtsgebiet im Strafrecht.

Für den Mandanten stellt die Revision daher ein sehr hohes Risiko dar, denn nicht nur muss sein Anwalt – wie oben gezeigt – in der Lage sein, Fehler in einem Urteil zu erkennen, er muss sie auch noch korrekt rügen können, was angesichts der exponentiell übersteigerten Anforderungen der Revisionsgerichte zu einem regelrechten Spießrutenlauf geworden ist.

Ohne jahrelange Erfahrung und vor allem wissenschaftlichem Knowhow ist eine erfolgreiche Revision heutzutage kaum mehr möglich, was auch die erschreckend geringe Erfolgsstatistik von 3 – 10 % belegt.

im Revisionsrecht sind die Fristen ausgesprochen kurz! So muss binnen einer Woche nach Urteilsverkündung bereits Revision eingelegt werden. Das bedeutet, vom Tag der mündlichen Verkündung des Urteils (gegen das man vorgehen möchte) hat man nur 1 Woche Zeit, schriftlich (oder zu Protokoll der Geschäftsstelle) Revision einzulegen – Wurde das Urteil also an einem Montag verkündet, endet die Frist mit Ablauf des nächsten Montags.

Darüber hinaus muss – anders als bei der Berufung – die Revision schriftlich begründet werden. Der Revisionsanwalt muss insbesondere dargelegt, aufgrund welcher konkreter Rechtsfehler das Urteil angefochten wird. Diese Begründungsfrist beträgt lediglich 1 Monat nach Zustellung der schriftlichen Urteilsgründe. Da diese Frist unter keinen Umständen verlängert werden kann (sog. Notfrist), ist die Zeit in derer das gesamte Urteil und das Protokoll der Hauptverhandlung vom Anwalt überprüft werden müssen extrem knapp und erfordert schon allein deshalb kontemporäre Expertise und Erfahrung im Revisionsrecht.

Weitere Infos zur Revision

Anwaltswechsel immer möglich

Ob Sie nun erst seit wenigen Stunden oder schon seit vielen Monaten anwaltlich vertreten werden, Sie können jederzeit den Anwalt wechseln! Denn gerade im Strafrecht ist das Vertrauen in seinen Anwalt der wichtigste Faktor einer erfolgreichen Strafverteidigung.

Gleichzeitig ist es immanent wichitg einen erfahrenen und spezialisierten Fachanwalt für Strafrecht zu beauftragen, denn der erfolgreiche Ausgang eines Strafverfahrens steht und fällt mit dem richtigen Strafverteidiger.

Übrigens ist es auch jederzeit möglich einen zweiten Anwalt für ein Strafverfahren zu mandatieren. Das Strafprozessrecht gestattet sogar bis zu 3 frei wählbare Anwälte pro Beschuldigten / Angeklagten zu beauftragen (zusätzlich zu einem bereits bestelltem Pflichtverteidiger)

Gerade in „großen Verfahren“ also vor allem vor dem Landgericht und in Haftsachen (U-Haft),  ist die gleichzeitige Vertretung von mehr als nur einem Anwalt zum unverzichtbaren Erfolgsfaktor unserer Kanzlei geworden. Als bundesweit tätige Kanzlei sind wir als Strafverteidiger in München und Hamburg vertreten.

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In keinem anderen Rechtsbereich bestehen so viele  Spielräume wie im Strafrecht;
Von der Verfahrens-Einstellung mit oder ohne Geldauflage, dem (schriftlichen) Strafbefehl bis hin zu Freiheitsstrafen über wenige Monate mit Bewährung oder vielen Jahren.

Als eine der größten und bekanntesten Strafrechtskanzleien bieten wir für jedes strafrechtliche Anliegen einen ausgewiesenen Spezialisten und erzielen so regelmäßig überdurchschnittliche Ergebnisse.

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Fachanwalt Strafrecht München Hamburg

BERATUNG

Viele Angelegenheiten lassen sich auch im Strafrecht außergerichtlich klären.

Oft besteht bloßer Informations- oder Erklärungsbedarf im Rahmen einer unverbindlichen Erstberatung.

Womöglich ist zunächst nur eine profunde Zweitmeinung gefragt

Lassen Sie sich vorab beraten

Unabhängig davon, ob Sie uns beauftragen möchten, bieten wir Ihnen eine umfassende Vorab- und Erstberatung an. Dabei informieren wir Sie über juristische Möglichkeiten und geben eine erste Beurteilung der Sach- und Rechtslage, insbesondere zu den Erfolgsaussichten oder drohenden Konsequenzen. Gerne klären wir einzelne juristische Sachfragen und eröffnen suffiziente Lösungsperspektiven.

Aber auch in Fällen bei denen es noch zu keinen strafrechtlichen Ermittlungen oder einem Bekanntwerden des Sachverhalts gekommen ist, ist zunehmend oft anwaltlicher Rat eines Spezialisten gefragt. Viele Angelegenheiten – auch strafrechtliche – lassen sich durchaus außergerichtlich klären. Nicht selten besteht auch bloßer Informations- oder Erklärungsbedarf, ohne dass es einer strafrechtlichen Vertretung bedürfte.

Als Strafvertieidger sind wir mit Sitz in München und Hamburg bundesweit tätig.

Kontaktieren Sie uns hierzu jederzeit per Mail über anwalt@verteidigung-strafrecht.de oder telefonisch unter 089 / 89 08 44 89

In Notfällen erreichen Sie uns unter Tel. 0151 / 21 33 33 34

Machen Sie es wie beim Arzt

Da gerade im Strafrecht sehr viel auf dem Spiel stehen kann, bieten wir Rechtssuchenden eine unabhängige Expertise an, ohne gleich den eigenen Anwalt wechseln zu müssen. Denn wenngleich ein Anwaltswechsel im Strafrecht jederzeit und in jedem Verfahrensstadium einfach und unproblematisch möglich ist, kann eine bestätigende Zweitmeinung neue Perspektiven eröffnen und den entscheidenden Ausschlag für das weitere erfolgreiche Vorgehen geben.

Eine solche Zweiteinschätzung, macht dann besonders Sinn, wenn es um Fragen der Verteidigungslinie (Geständnis-, Freispruch-, Konflikt-, oder Teamverteidigung), U-Haft (Haftprüfung, Haftbeschwerde) oder um das Einlegen von Rechtsmitteln (Berufung, Revision) geht.

Sprechen Sie uns im Bedarfsfalle jederzeit an. Dabei können Sie sich selbstverständlich auch vertrauensvoll an uns wenden. Im Rahmen unserer anwaltlichen Verschwiegenheit sind wir auch bereits beauftragten Anwaltskollegen gegenüber zum absoluten Stillschweigen verpflichtet.

Kontaktieren Sie uns hierzu jederzeit per Mail an anwalt@verteidigung-strafrecht.de oder telefonisch unter 089 / 89 08 44 89.

Akteneinsicht nur durch Anwalt

Eine wirksame Verteidigung ist nur möglich, wenn man die einem zur Last gelegten Umstände kennt. Deshalb ist es auch fatal sich ohne Kenntnis des Ermittlungstands zu etwaigen Anschuldigungen oder Vorwürfen zu äußern, auch und gerade dann nicht, wenn man sich keines Fehlverhaltens bewusst ist!

Erst die genaue Information über die Vorwürfe, wegen der gegen einen ermittelt wird, ermöglichen die Vorbereitung einer sach- und zielgerechten Verteidigung – je frühzeitiger desto besser. Denn sämtliche Ergebnisse von Strafermittlungen werden schriftlich in der Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft geführt. Im Falle einer Anklage zu Gericht werden die in der Akte enthaltenen Informationen zur alleinigen Grundlage des gerichtlichen Verfahrens.

Das Recht auf vollständige Akteneinsicht steht allerdings nur dem verteidigenden Rechtsanwalt zu. Zur suffizienten und erfolgreichen Verteidigung sollte daher möglichst frühzeitig Einsicht in die Akten genommen werden, um einerseits die Verteidigung optimal vorzubereiten und die Vorwürfe rechtlich prüfen zu können, aber auch um in geeigneten Fällen durch eine frühe Stellungnahme die Tatvorwürfe zu entkräften, beispielsweise auch durch Beantragung von Zeugen, Sachbeweisen oder Sachverständigengutachten. In vielen Fällen können die Tatvorwürfe bereits im vorgerichtlichen staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren soweit entkräftet werden, dass das Verfahren eingestellt oder eine außergerichtliche Beilegung der Vorwürfe vereinbart wird.

Welche Strategie im Einzelfall die richtige ist, kann erst nach Durchsicht der Ermittlungsakte bestimmt werden und muss stets der Aktenlage angepasst sein! Aufgrund der Vorteile frühzeitiger Akteneinsicht ist es daher sinnvoll, sofort nach Kenntnis von einem Ermittlungsverfahren möglichst zeitnah einen Strafverteidiger zu beauftragen.

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Bundesweit für Sie tätig

Sofern Sie uns als Mandant oder Angehöriger eines Beschuldigten beauftragen möchten, ist dies jederzeit möglich.

Wir beraten und vertreten unsere Mandanten bundesweit, das heißt vor allen Gerichten und Belangen im Strafrecht mit Standorten in München und Hamburg. Dabei lassen sich viele Angelegenheiten auch per Mail und telefonisch klären.

Kontatieren Sie uns unverindlich

Vor einer verbindlichen Beauftragung bieten wir Ihnen auch jederzeit eine Erstberatung zu den juristischen Optionen, Kosten und Erfolgsaussichten (telefonisch oder persönlich in unserer Kanzlei) an. Sofern bereits ein Anwalt beauftragt wurde, ist auch ein Anwaltswechsel jederzeit möglich.

Kontaktieren Sie uns hierzu jederzeit per Mail über anwalt@verteidigung-strafrecht.de oder telefonisch unter 089 / 89 08 44 89

In Notfällen erreichen Sie uns unter Tel. 0151 / 21 33 33 34

STRAFVERTEIDIGUNG

Viel zu oft verhindern Unwissenheit oder vorschneller Aktionismus den Gang zu einem spezialisierten Strafverteidiger. Dabei steht im Strafrecht nicht selten die Existenz auf dem Spiel.

Um so wichtiger ist es einen erfahrenen Fachanwalt zu beauftragen, der alle Möglichkeiten auszuschöpfen weiß! Denn im Strafverfahrens ist Ausagng meist offen!

Das Ermittlungsverfahren entscheidet

Nicht selten wird man von der Polizei mit Vorwürfen konfrontiert die vor allem bei Vernehmungen und erst Recht bei Durchsuchung oder U-Haft zu unüberlegten Aussagen führen können.
 Dabei wird leider auch übersehen, dass Beamte der Ermittlungsbehörden gegenüber dem Beschuldigten nicht „Freunde und Helfer“ sind – so freundlich und vordergründig „hilfsbereit“ sie sich auch verhalten mögen.
Daher gilt der eherne Grundsatz „Ich sage nichts ohne meinen Anwalt“ denn „Alles was sie sagen, kann und wird vor Gericht gegen Sie verwendet!“
Es ist Recht jedes Beschuldigten zu jedem Zeitpunkt einen selbst gewählten Anwalt zu konsultieren. Auch ein Anwaltswechsel ist jederzeit möglich!

Im Ermittlungsverfahren prüfen wir alle Optionen um eine Anklage abzuwenden, sei es weil der Tatnachweis nicht zu führen ist oder andere, mildere Optionen in Betracht kommen, wie etwa eine Verfahrenseinstellung mit oder ohne Geldauflage oder auch ein rein schriftliches Strafbefehlsverfahren.

Dabei konzentrieren wir uns insbesondere auf fehlende Sachbeweise, widersprüchliche Zeugenangaben oder das Vorbringen entgegenstehender Rechtsausführungen die eine gänzlich andere Bewertung des Sachverhalts zulässt. Oftmals wird auch die Durchführung weiterer Ermittlungen anzuregen sein. Gegegbenenfalls können aber auch frühzeitige Verhandlungen mit der Staatsanwaltschaft angeziegt sein mit dem Ziel ener Verständigung (sog. Deal).

So fürh wie möglich reagieren

Der weitere Verfahrensverlauf und Ausgang eines etwaigen Gerichtsverfahrens steht und fällt im Stadium der Ermittlungen. Deshalb ist es notwendig bereits hier alle entscheidenden Weichen, wie etwa Beweisanträge, Sachverständigengutachten oder aber substantiierte Schutzschriften zeitnah vorzubringen, um die Waage wieder ins Gleichgewicht, im Idealfall  sogar in Richtung des Mandanten zu bewegen mit dem rgelmäßigem Ziel ein Gerichtsverfahren zu vermeiden bzw. etwaige Folgen deutlich abzumildern.

Als spezialisierte Strafverteidiger und Fachanwälte für Strafrecht bieten wir Ihnen die nötige Erfahrung und Qualifikation um Sie entschieden und mit überdurchschnittlichem Erfolg bestmöglich zu vertreten. Wir sind bundesweit im Strafecht tätig, mit Strafverteidiger Büros in München und Hamburg.

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Erfolg durch bedingungslosen Einsatz

Ist die Staatsanwaltschaft hinreichend überzeugt, dass die bisherigen Ermittlungen genügen, um in einem Gerichtsverfahren zu einer Verurteilung zu kommen und dabei die Schuld so schwer wiegt, dass mildere Mittel – wie etwa Verfahrenseinstellung (z.B. gegen Geldauflage) oder Strafbefehl – zur Ahndung nicht ausreichen, erhebt sie Anklage.
Diese Anklage ist kein unabwendbarer oder nicht zu verändernder Schiedsspruch, sondern eine reine Prognoseentscheidung, die auf vorläufigen Bewertungen gründet. Sie sagt nichts darüber aus wie gründlich gegen den Beschuldigten ermittelt wurde, und ob es im Rahmen einer Gerichtsverhandlung tatsächlich dann auch zu einer Verurteilung oder dem von der Staatsanwaltschaft angestrebten Ergebnis kommen wird. 20% aller Anklagen enden gerade nicht mit einer Verurteilung!

Eine erfolgreiche Strafverteidigung erfordert daher exzeptionelles Wissen im Strafprozessrecht, hohe Konfliktfähigkeit, erfolgreiche Vernehmungstechnik, Kenntnis der komplexen Materie der Aussagepsychologie und rationales Verhandlungsmanagement auf Augenhöhe mit der Justiz. Der Anwalt muss das gesamte Strafverfahren hindurch die aktuelle tatsächliche und rechtliche Konstellation richtig einschätzen und dabei sowohl Kampfgeist und Konfrontationsfähigkeit als auch Verhandlungsgeschick und Empathie beweisen. Wo begründete Aussicht auf einen positiven Verfahrensausgang besteht, muss konsequent gekämpft, Zeugen müssen druckvoll befragt, fehlerhafte Anordnungen des Gerichts beanstandet und für den Mandanten dienliche Beweiserhebungen durchgesetzt werden. Gleichzeitig darf der Blick für mögliche verfahrensbschleunigende und weniger belastende Optionen wie etwa nachträgliche Strafmilderungen oder Verständigungen (sog. Deal) nicht verdeckt sein .

Als auf die Strafverteidigung spezialisierte Prozess- und Fachanwälte werden wir prüfen, ob die Ermittlungen oberflächlich und einseitig geführt wurden. Wir werden klären, ob die Tat überhaupt gerichtsfest nachweisbar ist, alle Beweismittel erschöpfend ausermittelt wurden oder der Sachverhalt entsprechend des angeklagten Gesetzesverstoßes überhaupt strafbar ist, von fehlenden Sachbeweisen oder widersprüchlichen Zeugenangaben ganz zu schweigen.

Strafverteidigung ist Kampf ums Recht

Unsere Kanzlei hat es sich  zur Aufgabe gemacht, für unsere Mandanten zu kämpfen, wenn dies nötig ist – mit allen hierfür zur Verfügung stehenden strafprozessualen Mitteln. Gerade deshalb sind im gerichtlichen Verfahren  neben der strafrechtlichen Kompetenz vor allem strafprozessuale Fähigkeiten gefragt um zur Not auch konfliktär und – vor allem bei Zeugenbeweisen – mit aussagepsychologischem knowhow das bestmögliche Ergebnis zu erreichen.

Dabei können wir auf ein breit aufgestelltes Team an Strafrechtsexperten zurückgreifen, die sich insebsondere auf die sehr konfrontative Verhandlung im Srafrecht spezialisiert haben. Unsere sehr enge Schwerpunktsetzung auf das Strafrecht und insbesondere das Strafprozessrecht nebst Spezialisten für Aussagepschologie und Konkfliktverteidigung ermöglicht es uns, für jeden Einzelfall den geeigneten Anwalt/Fachanwalt anzubieten und regelmäßig überdurchschnitttliche Erfolge zu erzielen.
Dabei gilt der Grundsatz: Je eher fachanwaltliche Hilfe gesucht wird, desto optimistischer die Prognosen für einen erfolgreichen Verfahrensausgang. Kontaktieren Sie uns daher bitte jederzeit und unverbindlich.
Ob Fachanwalt für Strafrecht oder spezialisierte Prozessanwälte: Für jedes strafrechtliche Anliegen bieten wir Ihnen einen spezialisierten Strafverteidiger mit Büros in München und Hamburg. Dabei verreten wir unsere Mandanten bundesweit, vor allen Strafgerichten .

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Erfolg durch Spezialisierung

Im Strafrecht hängen Erfolg und Ausgang des Verfahrens ganz wesentlich von Strategie und Taktik des anwaltlichen Beistandes ab.

Deshalb setzen wir auf enge Spezialisierung mit entsprechend kontemporärer Expertise und Qualifikation, um Ihnen mit einem breit aufgestellten Team an Strafrechtsexperten für jedes strafrechtliche Anliegen professionell und entschieden zum bestmöglichen Erfolg zu verhelfen.

Was nämlich in der Medizin schon seit Jahrzehnten selbstverständlich ist, gilt ebenso im Strafrecht: Auch hier ist die Materie so umfangreich, dass es sich dringend empfiehlt, einen Spezialisten für das jeweilige strafrechtliche Anliegen zu beauftragen – ähnlich dem Facharzt, der sich ausschließlich mit nur einem einzelnen Fachbereich beschäftigt

Fachanwälte und Prozessanwälte

So arbeiten bei uns ausschließlich auf das Gebiet des Strafrechts spezialisierte Rechts- und Fachanwälte um unseren Mandanten vor allem auch bei den komplexen Teilbereichen des Strafrechts wie etwa Wirtschafts-, Berufs-, Sexual-, und Kapitaldelikten die notwendige Erfahrung und fundierte Rechtseinschätzungen zu garantieren.
Gerade im Strafrecht, wo es für den Mandanten um viel, wenn nicht sogar um Alles geht, ist es – wie beim Facharzt auch – immanent wichtig, einen erfahrenen und auf das Fachgebiet des Strafrechts spezialisierten Fachanwalt zu beauftragen. Denn Strafverteidigung ist Kampf um das bestmögliche Ergebnis – Ob Freispruch, Verfahrenseinstellung oder eine angemessene Strafe unter Berücksichtigung aller Verfahrens- und außenprozessualen Konsequenzen.

Dabei scheint eine geständige Strafmaßverteidigung, die meist mit einer Verfahrensabsprache (sog. Deal) einhergeht, oft als die einfachste Lösung; die beste, geschweige denn einzig mögliche, ist sie aber nur in Ausnahmefällen.

Deutlich zielführender ist vielmehr die rigorose Umsetzung der Rechtspositionen des Mandanten! Ob im Rahmen einer konfrontativen Prozessführung oder Ausnutzung sämtlicher zur Verfügung stehender strafprozessualer Mittel: Größter Faktor unseres Erfolges ist es, den Konflikt gerade nicht zu scheuen und mit erfahrenen Prozessanwälten auf überdurchschnittlich hohem Niveau strategisch und qualitativ zu überzeugen.

Dabei wissen wir bei der Instanz-Verteidigung für ein mögliches Rechtsmittel , d. h. insbesondere eine Revision, suffizient vorzubauen. Dies ist bei landgerichtlichen Verfahren angesichts der eingeschränkten Anfechtungsmöglichkeiten nicht „Kür“, sondern anwaltliche Pflicht!

Zögern Sie bitte nicht uns unverbindlich anzsprechen. Mit Strafverteidger Büros in München und Hamburg sind wir bundesweit für Sie tätig!

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RECHTSMITTEL

Wenn eine gerichtliche Entscheidungen bereits ergangen ist (Verurteilung, Anordnung der U-Haft, Strafbefehl) kann hiergegen Einspruch, Beschwerde, Berufung oder Revision eingelegt werden.

Hiervon sollte auch regelmäßig Gebrauch gemacht werden, denn angesichts der komplexen Materie des Strafrechts sind viele gerichtliche Entscheidungen angreifbar!

50 % aller Haftbefehe falsch

Die Zahl der Haftbefehle ist in der Bundesrepublik Deutschland schon seit geraumer Zeit steigend. Dabei ist Untersuchungen zufolge jeder zweite Haftbefehl als rechtswidrig zu beurteilen.

Sehr oft fehlen Polizei und Staatsanwaltschaft nämlich eindeutige Beweise, sodass man durch die Verhaftung lediglich versucht Druck aufzubauen und zu einem Geständnis zu motivieren. Dabei verlässt sich der Haftrichter beim Erlass eines Haftbefehls in der Regel auf die Ermittlungsergebnisse von Polizei und Staatsanwaltschaft ohne diese genauer zu überprüfen.

Noch weniger geprüft wird durch den Haftrichter, ob überhaupt ein sog. Haftgrund vorliegt. Denn gleich wie „verdächtig“ oder gar „schuldig“ jemand auch erscheinen mag, der Vollzug der Untersuchungshaft ist nur möglich, wenn sich eine konkret im Einzelfall drohende Fluchtgefahr, Verdunkelungsgefahr oder Wiederholungsgefahr feststellen lässt. Gerade die oft zugrunde gelegte Fluchtgefahr wird meistens sehr vage und pauschal mit vermeintlich hoher Straferwartung begründet, obwohl diese Prognose auf keinen realistischen Tatsachenerhebungen beruht.
Gerade solche Haftbefehle erweisen sich regelmäßig als rechtswidrig. In den meisten Fällen werden überhaupt gar keine Tatsachen ermittelt, die für oder gegen einen Haftgrund sprechen.

Was viele nicht wissen: Die Beschwerdegerichte heben regelmäßig Haftbefehle auch deshalb auf, weil sie schlicht unverhältnismäßig sind oder mildere Mittel als der Vollzug der Untersuchungshaft nicht beachtet wurden (Kaution, Hinterlegung von Ausweispapieren, Meldeauflagen etc).

Deshalb haben wir uns frühzeitig auf die Rechtsmittel der Haftbeschwerde und Haftprüfung konzentriert, da die Erfahrung zeigt,  dass für die Aufhebung oder zumindest Außervollzugsetzung des Haftbefehls bereits aus rechtlicher Sicht hohe Erfolgschancen bestehen – sofern man die entsprechenden juristischen Kenntnisse hat.

Keine Angaben machen

Gerade unter dem Druck einer drohenden Inhaftierung oder der Inaussichtstellung einer Außervollzugsetzung des Haftbefehls im Falle eines Geständnisses werden oft vorschnelle Angaben gemacht, die später nur schwer oder gar nicht mehr zu revidieren sind!

Dabei gilt, je länger die Haft vor der Urteilsverkündigung, umso höher die Wahrscheinlichkeit einer unbedingten Vollzugsstrafe.
Gelingt es hingegen, einen Haftbefehl aufzuheben, so hat das deutlichen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit einer Bewährung, Verfahrenseinstellung oder gar eines Freispruchs. Daher niemals gegenüber Gericht oder Polizei eine Aussage machen, ohne zuvor anwaltlcihen Rat eingeholt zu haben!

Zögern Sie also bitte nicht uns jederzeit ud unverbindlich  anzusprechen! Mit Strafverteidiger Büros in München und Hamburg sind wir bundesweit, vor allen Strafgerichten für Sie tätig.

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Berufung nur gegen Urteil des Amtsgerichts

Das Rechtsmittel der Berufung ist nur gegen Urteile des Amtsgerichts, also gegen Urteile des Strafrichters oder des Schöffengerichts möglich. (Gegen Urteile eines Landgerichts ist ausschließlich Revision möglich)

Da Amtsgerichte die Masse der angeklagten Fälle aburteilen und daher besonders viele Fälle bearbeiten müssen, sind Urteile des Amtsgerichts oft sehr oberflächlich und nicht selten rechtsfehlerhaft. Vermutlich deshalb hat der Gesetzgeber eine weitere, vollwertige Gerichtsinstanz geschaffen:

Das Berufungsgericht ist an das Urteil des Amtsgerichts nicht gebunden und kann ganz anders entscheiden. So kann der Prozess also noch einmal komplett neu aufgerollt und die Ausgangslage – manchmal sogar völlig – verändert werden: Neue Beweise können erhoben, neue und alte Zeugen (nochmals) genauestens auf den Zahn gefühlt, (neue) Gutachten beantragt, Verständigungsgespräche mit Staatsanwaltschaft und Gericht geführt und selbstverständlich auch die rechtliche Lage neu bewertet werden. Umgekehrt kann auch eine geständige Strafmaßverteidigung die oft mit einer Verfahrensabsprache (sog. Deal) oder einem sog. Täter-Opfer-Ausgleich einhergeht, zielführend sein, die regelmäßig zu einem deutlich milderen Urteil in der Berufungsinstanz führt.

In der Berufung kann damit die Verteidigung völlig neu gestaltet und der Anklagevorwurf nochmals unter einem anderen Vorzeichen verhandelt werden.

Sehr kurze Frist

Die Frist zur Einlegung der Berufung ist ausgesprochen kurz. Vom Tag der mündlichen Verkündung des Urteils (gegen das man vorgehen möchte) hat man nur 1 Woche Zeit, schriftlich (oder zu Protokoll der Geschäftsstelle) Berufung einzulegen.

Eine Begründung ist nicht notwendig und kann ggf. auch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Das Einlegen der Berufung hemmt die Rechtskraft des ersten Urteils, d.h. eine verhängte Geldstrafe oder Freiheitsstrafe kann nicht vollstreckt werden. Auch wird bis zum Abschluss der Berufung keine Eintragung ins Führungszeugnis vorgenommen – man gilt weiterhin als unschuldig.

Zögern Sie also bitte nicht uns umgehend und unverbindlich anzusprechen. Mit Strafverteidiger Büros in München und Hamburg sind wir bundesweit für Sie tätig, vor sämtlichen Strafgerichten in Deutschland!

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Letzte Chance: Revision

Die Revision ist das letzte – und bei Urteilen des Landgerichts sogar das einzige – Rechtsmittel, mit welchem gegen eine Verurteilung vorgegangen werden kann.

Was viele leider nicht wissen, die Revision ist ein rein formales Verfahren, bei dem lediglich überprüft wird, ob das Urteil der Vorinstanz (Landgerichts) rechtlich richtig ist. Es geht also um rein juristische Rechtsfragen und nicht etwa wie bei der Berufung (s.o.) um eine neue Bewertung von Zeugenaussagen oder anderer Beweise. In der Revision wird also der Prozess der Vorinstanz nicht nochmal komplett aufgerollt, sondern in der Regel nur am Schreibtisch des Richters geprüft, ob das vorinstanzliche Gericht irgendwelche Rechtsfehler in seinem Urteil (sog. materiellrechtliche Fehler) oder dem Prozess sog. Verfahrensfehler) gemacht hat.

Der Revisionsanwalt muss also insbesondere in der Lage sein, reine Rechtsfehler eines Gerichts zu erkennen, was wiederum sehr profunde Rechtskenntnisse, nicht selten sogar wissenschaftliche Expertise erfordert.

Darüber hinaus werden aber seitens der Revisionsgerichte zudem extrem hohe Anforderungen an die rechtliche Begründung einer Revision gestellt, sodass bereits kleinste Fehler des Revisionsanwalts zur Unzulässigkeit und damit zur Bestandskraft des angegriffenen Urteils führen. Deshalb gilt die Revision als das schwierigste Rechtsgebiet im Strafrecht.

Für den Mandanten stellt die Revision zudem ein sehr hohes Risiko dar, denn nicht nur muss sein Anwalt – wie oben gezeigt – in der Lage sein, Fehler in einem Urteil zu erkennen, er muss sie auch noch korrekt rügen können, was angesichts der exponentiell übersteigerten Anforderungen der Revisionsgerichte zu einem regelrechten Spießrutenlauf geworden ist.

Ohne jahrelange Erfahrung und vor allem wissenschaftlichem Knowhow ist eine erfolgreiche Revision heutzutage kaum mehr möglich, was auch die erschreckend geringe Erfolgsstatistik von 3 – 10% belegt.

Sehr kurze Fristen

Darüber hin aus muss – anders als bei der Berufung – die Revision begründet, d.h. von einem Anwalt schriftlich dargelegt werden, aufgrund welcher Fehler das Urteil angefochten wird. Diese Begründungsfrist beträgt lediglich 1 Monat nach Zustellung der schriftlichen Urteilsgründe. Da diese Frist auch nicht verlängert werden kann, ist die Zeit in derer das gesamte Urteil und das Protokoll der Hauptverhandlung(en) vom Anwalt überprüft werden müssen, extrem knapp und erfordert schon allein deshalb kontemporäre Expertise und Erfahrung im Revisionsrecht, ohne die eine suffiziente Revisionsbegründung in so engem zeitlichen Rahmen gar nicht zu bewerkstelligen ist.

Mit unseren wissenschaftlich tätigen Anwälten haben wir Revisionsspezialisten, die sich mit zahlreichen Spezialproblemen aktueller strafrechtlichen Neuerungen in Lehre und Rechtsprechung auseinandersetzen, für die im Praxisalltag des „normalen“ anwaltlich tätigen Strafverteidigers schlicht keine Zeit verbleibt und erzielen so weit überdurchschnittliche Erfolge.

Achtung: Die Frist zur Einlegung der Berufung ist extrem kurz und beträgt nur 1 Woche!

Zögern Sie daher bitte nicht uns sofort und unverbindlich zu kontaktieren. Auch ein Anwaltswechsel oder die Hinzuziehung eines Revisionsspezialisten ist jederzeit möglich und im Falle der Revision sogar üblich! Mit Büros in München und Hamburg sind wir selbstverständlcih auch überörtlich, das heißt bundesweit für Sie tätig, zumal das evisionsverfahren grundsätzlich ein schriftliches Verfahren ist.

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Einspruch lohnt sich

Mit dem Strafbefehl sollen „Bagatellstraftaten“ und kleinere bis mittlere Kriminalität schnell und unkompliziertgeahndet werden. So sparen sich nicht nur Gerichte und Staatsanwaltschaften ein aufwendiges Gerichtsverfahren, sondern auch der Beschuldigte.

Was viele allerdings unterschätzen: Der Strafbefehl ist keine Geldbuße, die wenn man sie – ähnlich einem Strafzettel – einfach bezahlt, dann aus der Welt geschafft ist. Der Strafbefehl gleicht einer Verurteilung durch ein Strafgericht und ist in den rechtlichen Konsequenzen identisch (Eintrag Führungszeugnis/ Bundeszentralregister, Vorstrafe etc).

Wenn Sie einen Strafbefehl zugesellt bekommen, sollten Sie sich daher umgehend anwaltlich vertreten lassen. Denn sowohl der Strafbefehl als auch das durch die Anklageschrift ausgelöste Zwischenverfahren setzen Fristen in Gang, deren Versäumnis unter Umständen zu irreversiblen Folgen führt.

So haben Sie im Falle eines Strafbefehls nur 2 Wochen Zeit gegen diesen Einspruch einzulegen, da er ansonsten rechtskräftig wird. Ein Vorgehen gegen den Strafbefehl ist dann grundsätzlich nicht mehr möglich, soweit man nicht belegen kann, dass man die Frist unverschuldet versäumt hat.

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Schwierig aber nicht aussichtslos

Die Verfassungsbeschwerde ist das letzte Mittel, wenn alle Versuche erfolglos geblieben sind nachteilige Entscheidungen oder Urteile im Strafrecht abzuwenden. Das Recht auf Freiheit, die Unschuldsvermutung, der Schutz vor richterlicher Willkür und das Recht auf ein faires Verfahren sind verfassungsrechtlich geschützte Grundrechte, deren Missachtung im Strafprozess leider nicht selten ist.

In Strafsachen wird die Verfassungsbeschwerde also meistens in den folgenden Fällen erhoben:

– Die (weitere) Haftbeschwerde des Inhaftierten blieb erfolglos

– Die Revision des Angeklagten ist gescheitert

– Der Wiederaufnahmeantrag des rechtskräftig Verurteilten wurde abgelehnt

Dabei drohen im Strafverfahren die schwersten staatlichen Grundrechtseingriffe bis hin zur lebenslangen Freiheitsstrafe. Typische im Strafverfahren verletzte Grundrechtesind beispielsweise:

das Recht auf ein faires Verfahren

das Willkürverbot

die Unschuldsvermutung

das Recht auf Freiheit (Allgemeine Handlungsfreiheit)

das Recht auf den gesetzlichen Richter

das Doppelbestrafungsverbot (Ne bis in idem)

der Schutz vor einem Zwang zur Selbstbezichtigung (Nemo tenetur)

Tatsache ist allerdings, dass weniger als 3 % der Verfassungsbeschwerden Erfolg haben – bei nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführern liegt die Erfolgschance sogar unter einem halben Prozent. Tatsache ist aber auch, dass fast alle Verfassungsbeschwerden von Laien oder von Rechtsanwälten erhoben werden, die in ihrer beruflichen Arbeit zuvor weder Kontakt mit diesem Instrument des Rechtes, noch mit dem Bundesverfassungsgericht selbst hatten.

Doch auch erfahrene Strafverteidiger und sogar Revisionsexperten scheitern nicht selten an den komplexen Besonderheiten des Verfassungsrechtes, oftmals bereits an den geschriebenen, teilweise aber auch nur richterrechtlich etablierten Zulässigkeitsvoraussetzungen. Insbesondere werden in der Praxis häufig lediglich die bereits im strafrechtlichen Revisionsverfahren erhobenen Rügen wiederholt und mit einer abschließenden verfassungsrechtlichen Würdigung versehen, was aber gerade nicht ausreicht; erforderlich ist es vielmehr, die Rechtsverletzung des Betroffenen gerade auch unter dem Gesichtspunkt der Verletzung spezifischen Verfassungsrechts ausführlich zu begründen.

Dies Alles ist Grund genug, das letzte und nicht selten verzweifelte Mittel nur mithilfe eines der wenigen ausgewiesenen Spezialisten im Verfassungsrecht zu ergreifen. Nur dann bestehen realistische Erfolgsaussichten.

Achtung: Die Verfassungsbeschwerde ist in all diesen Fällen allerdings nur innerhalb eines Monats nach Erhalt der abschlägigen Gerichtsentscheidung zulässig.

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Denn Erfolg und Ausgang eines Strafverfahrens sind meist offen!

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Was in der Medizin selbstverständlich ist, wird beim Gang zum Rechtsanwalt oft übersehen: Auch hier ist die Materie so umfangreich, dass es sich dringend empfiehlt, einen erfahrenen Spezialisten hinzuzuziehen.

Deshalb arbeiten bei uns ausschließlich auf das Gebiet des Strafrechts spezialisierte Rechts- und Fachanwälte um unseren Mandanten vor allem auch bei den komplexen Teilbereichen des Strafrechts wie etwa Wirtschafts-, Berufs-, Sexual-, und Kapitaldelikten aber auch bei den Rechtsmitteln der Berufung und Revision die notwendige Erfahrung und fundierte Rechtseinschätzungen zu garantieren. Denn der Ausgang eines Strafverfahrens ist meist offen!

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Lassen Sie sich vorab beraten

Unabhängig davon, ob Sie uns beauftragen möchten, bieten wir Ihnen eine umfassende Vorab- und Erstberatung an. Dabei informieren wir Sie über juristische Möglichkeiten und geben eine erste Beurteilung der Sach- und Rechtslage, insbesondere zu den Erfolgsaussichten oder drohenden Konsequenzen. Gerne klären wir einzelne juristische Sachfragen und eröffnen suffiziente Lösungsperspektiven.

Halten Sie es wie beim Arzt

Da gerade im Strafrecht sehr viel auf dem Spiel stehen kann, bieten wir Rechtssuchenden eine unabhängige Expertise an, ohne gleich den eigenen Anwalt wechseln zu müssen. Denn wenngleich ein Anwaltswechsel im Strafrecht jederzeit und in jedem Verfahrensstadium einfach und unproblematisch möglich ist, kann Eine bestätigende Zweitmeinung neue Perspektiven eröffnen und den entscheidenden Ausschlag für das weitere erfolgreiche Vorgehen geben.

Keine Angaben machen

In den meisten Fällen wird man als Betroffener aus heiterem Himmel mit Vorwürfen konfrontiert, die bis dato nur die Polizei kennt. Nicht selten wird dieser Überraschungs- und Überrumpelungseffekt sogar bewusst ausgenutzt. Bei allen Äußerungen zu einem strafrechtlichen Vorwurf ist daher höchste Vorsicht geboten, denn als Beschuldigter kann man zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht wissen, was einem konkret zur Last gelegt wird, was die Ermittlungsbehörden tatsächlich wissen, welche echten oder vermeintlichen Beweise vorliegen, was etwaige Zeugen ausgesagt haben und was für Folgen damit letztlich im Raum stehen.

Akteneinsicht grds. nur durch Anwalt

Eine wirksame Verteidigung ist nur möglich, wenn man die einem zur Last gelegten Umstände kennt. Deshalb ist es auch fatal sich ohne Kenntnis des Ermittlungstands zu etwaigen Anschuldigungen oder Vorwürfen zu äußern, auch und gerade dann nicht, wenn man sich keines Fehlverhaltens bewusst ist!

Erst die genaue Information über die Vorwürfe, wegen der gegen einen ermittelt wird, ermöglichen die Vorbereitung einer sach- und zielgerechten Verteidigung – je frühzeitiger desto besser. Denn sämtliche Ergebnisse von Strafermittlungen werden schriftlich in der Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft geführt. Im Falle einer Anklage zu Gericht werden die in der Akte enthaltenen Informationen zur alleinigen Grundlage des gerichtlichen Verfahrens.

Anklage bedeutet Verurteilung

Der Erhalt einer Anklageschrift bedeutet leider, dass sich das Ermittlungsverfahren bis dato nicht zu Gunsten des Betroffenen entwickelt hat: Schließlich erfolgt eine Anklage grundsätzlich nur dann, wenn die Staatsanwaltschaft hinreichend überzeugt ist, dass es in einem Gerichtsverfahren zu einer Verurteilung kommen wird und dabei die Schuld so schwer wiegt, dass nicht mit milderen Mitteln wie etwa einer Verfahrenseinstellung (z.B. gegen Geldauflage) oder einem schriftlichen Strafbefehl geahndet werden konnte.

Bei Strafbefehl grds. Einspruch einlegen

Mit dem Strafbefehl werden Bagatellstraftaten und kleinere bis mittlere Kriminalität schnell und unkompliziert geahndet. So sparen sich nicht nur Gerichte und Staatsanwaltschaften ein aufwendiges Gerichtsverfahren, sondern auch der Beschuldigte.

Sofort spezialisierten Anwalt kontaktieren

Im Falle einer Durchsuchung (regelmäßig beim Vorwurf von Kinderpornographie, unerlaubter Bildaufnahmen oder dem Vorwurf sexueller Belästigung / Missbrauchs) ist es wichtig ruhig zu bleiben. Sie sind nicht verpflichtet zu kooperieren. Verstecke oder Passwörter müssen und sollten Sie nicht preisgeben auch hier gilt der eherne Grundsatz, dass sich niemand selbst einer Straftat belasten muss und entsprechend auch nicht an seiner eigenen Überführung mitwirken sollte.

50 % aller Haftbefehe falsch

Die Zahl der Haftbefehle ist in der Bundesrepublik Deutschland schon seit geraumer Zeit steigend. Dabei ist Untersuchungen zufolge jeder zweite Haftbefehl als rechtswidrig zu beurteilen.

Sehr oft fehlen Polizei und Staatsanwaltschaft nämlich eindeutige Beweise, sodass man durch die Verhaftung lediglich versucht Druck aufzubauen und zu einem Geständnis zu motivieren. Dabei verlässt sich der Haftrichter beim Erlass eines Haftbefehls in der Regel auf die Ermittlungsergebnisse von Polizei und Staatsanwaltschaft ohne diese genauer zu überprüfen.

Berufung

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Revision

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Spezialisierung ist das „A und O“

Strafverfahren sind für Betroffene sehr belastend, nicht selten geht es für den Mandanten um viel, wenn nicht um Alles! Deshalb ist es immanent wichtig, einen erfahrenen und auf das Fachgebiet des Strafrechts spezialisierten Fachanwalt zu beauftragen.

Als eine der bekanntesten und größten Strafrechts-Kanzleien setzen wir deshalb – ähnlich wie beim Facharzt – auf enge Spezialisierung, kontemporäre Expertise und hohe Qualifikation, um Ihnen mit einem breit aufgestellten Team an Strafrechtsexperten für jedes strafrechtliche Anliegen professionell und entschieden zum bestmöglichen Erfolg zu verhelfen.

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In keinem anderen Rechtsbereich besteht so viel Spielraum wie im Strafrecht, hält man sich allein die weit gefassten Rechtsfolgen vor Augen, angefangen von der Verfahrens-Einstellung (mit oder ohne Geldauflage), dem Strafbefehlsverfahren, Absehen von Strafe, Strafvorbehalt oder Freispruch, bis hin zu Geld- oder Freiheitsstrafen mit oder ohne Bewährung.
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