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Kanzlei 2018-07-17T03:59:26+00:00

Spezialisierte Kanzlei für Strafrecht

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Ob Ex-Staatsanwalt, Fachanwalt, Ausbilder an der Richterakademie oder Universitätsdozent, wir sind eine Kanzlei bestehend aus einem Team hochspezialisierter Anwälte, die sich innerhalb des Strafrechts nochmals jeder für sich auf einzelne Teilbereiche spezialisiert haben.

Was nämlich in der Medizin schon seit Jahrzehnten selbstverständlich ist, wird beim Gang zum Rechtsanwalt oft übersehen: Auch hier ist die Materie so umfangreich, dass es sich dringend empfiehlt, einen Spezialisten für das jeweilige strafrechtliche Anliegen zu beauftragen. Denn nur mit Fachwissen und Erfahrung lassen sich im Strafrecht individuell zugeschnittene, effektive Prozessstrategien entwickeln und somit überdurchschnittlich gute Ergebnisse erzielen.

Ob Spezialisten für konfrontative Verteidigung, Rechtsmittel wie Berufung, Revision, Verfassungsschutz- und Haftbeschwerde, bis hin zu einzelnen Fachbereichen wie Medizin- Sexual- oder Wirtschaftsdelikte: Für jedes strafrechtliche Anliegen bieten wir ein breit aufgestelltes Team an Strafrechtsexperten um Ihnen professionell und entschieden zum bestmöglichen Erfolg zu verhelfen.

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Kernpunkt unserer Erfolgsstrategie – sowohl in der Strafverteidigung, als auch bei den Rechtsmitteln – ist unsere extrem enge Spezialisierung. Nicht nur sind wir ausschließlich auf das Strafrecht spezialisiert, jeder unserer Anwälte konzentriert sich darüber hinaus auf einzelne Teilbereiche des Strafrechts mit zentralen Schlüsselqualifikationen: So arbeiten in unserer Kanzlei neben Fachanwälten für Strafrecht und einem ehemaligen Staatsanwalt, vor allem in der Wissenschaft tätige Anwälte, um gerade für die komplexen Spezialgebiete des Strafrechts (wie z.B. den sehr diffizilen Bereich der Rechtsmittel – wie etwa Revision) optimal aufgestellt zu sein.


Dabei hat es sich unsere Kanzlei zur Aufgabe gemacht, sich unter keinen Umständen staatlichen Handelns unterzuordnen, sondern zu kämpfen, wenn nötig mit allen hierfür zur Verfügung stehenden strafprozessualen Mitteln: Denn in keinem anderen Rechtsgebiet hat ein Richter so viele Freiheiten und Ermessensspielräume wie im Strafrecht, hält man sich allein die weit gefassten Rechtsfolgen und Strafrahmen vor Augen, die das Strafverfahren vorsieht: von einer Verfahrens-Einstellung mit oder ohne Geldauflage, bis hin zu Freiheitsstrafen von wenigen Monaten bis zu vielen Jahren – mit oder ohne Bewährung;
Dass dann bei der Rechtsfindung große Freiräume bestehen, versteht sich von selbst – Hier braucht man jemanden, der mit Erfahrung, Qualifikation und Durchsetzungskraft das Optimum ausschöpft.

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Strafverfahren sind eine große Belastung und oftmals mit schwerwiegenden rechtlichen, aber vor allem auch privaten Konsequenzen verbunden. Daher empfiehlt es sich dringend alsbald spezialisierten Rat einzuholen, um verfahrensentscheidende Nachteile zu verhindern!

Da aber – ähnlich wie beim Arzt – Vertrauen, Kompetenz und der persönliche Eindruck auch beim Anwalt essentiell für eine Beauftragung sind, beraten wir Sie unabhängig von einer etwaigen Beauftragung unverbindlich zu den rechtlichen Möglichkeiten, dem weiteren Vorgehen und etwaigen Kosten.

Kontaktieren Sie uns hierzu kostenlos per Mail an anwalt@verteidigung-strafrecht.de oder telefonisch unter +49 (89) 89 08 44-89

In Notfällen erreichen Sie uns unter Tel. 0151 / 21 33 33 34

Adresse und Lageplan

Da gerade im Strafrecht das Vertrauen und der persönliche Eindruck in seinen Anwalt  – ähnlich wie beim Arzt – von essentieller Bedeutung sind, aber auch der Anwalt die nötige Zeit und Arbeitskapazität haben muss, eh es zu einer Beauftragung kommt, dürfen Sie jederzeit vor einer Beauftragung unverbindlich mit uns in Kontakt treten. Hierbei beraten wir Sie offen zu den rechtlichen Möglichkeiten, dem weiteren Vorgehen und etwaigen Kosten einer anwaltlichen Beauftragung. (kostenlose/r Mail oder Anruf an anwalt@verteidigung-strafrecht.de oder  +49 (89) 89 08 44-89)

Selbstverständlich  bieten wir Ihnen auch jederzeit eine  persönliche Erstberatung in unserer Kanzlei an, z.B. weil Sie nur eine Rechtsfrage haben, eine Zweitmeinung einholen möchten oder aber uns vor einer Beauftragung persönlich kennenlernen wollen.

In dringenden Fällen oder wenn Sie sich bereits für uns entschieden haben, ist selbstverständlich auch eine umgehende Beauftragung möglich. Download Vollmacht

Was viele nicht wissen: Ein Anwaltswechsel ist jederzeit möglich! Ob Sie nun erst seit wenigen Stunden oder schon seit vielen Monaten anwaltlich vertreten werden. Denn gerade im Strafrecht ist das Vertrauen in seinen Anwalt der wichtigste Faktor einer erfolgreichen Strafverteidigung. Deshalb sieht sogar das Gesetz die  Entpflichtung eines vom Gericht bestellten Pflichtverteidigers vor, wenn das vertrauen zerrüttet ist.

Aber auch dann, wenn Rechtsmittel gegen eine bereits ergangene Entscheidung (z.B. Berufung oder Revision) eingelegt werden soll, kann es angezeigt sein, mit einem neuen Verteidiger-Team die Karten neu zu mischen, insbesondere wenn die bisherige Taktik geändert werden (konfronatative Verteidigung vs. Dealbereitschaft) oder ein Spezialist für das jeweilige strafrechtliche Teilgebiet (Revision!) für ein besseres Ergebnis sorgen soll.

Ebenso ist es aber auch jederzeit möglich einen zusätzlichen Anwalt in einem Strafverfahren zu mandatieren (bis zu 3 selbst gewählte Anwälte zzgl. zu einem etwaigen Pflichtverteidiger). Gerade in „großen Verfahren“ also vor allem vor dem Landgericht und in Haftsachen,  ist die sog. Team-Verteidigung, also die gleichzeitige Vertretung von mehr als nur einem Anwalt, sogar zum unverzichtbaren Erfolgsfaktor unserer Kanzlei geworden.

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Im Falle einer polizeilichen Vorladung / Strafanzeige bitte dringend beachten:

Keine Angaben machen – ob Sie sich etwas vorzuwerfen haben oder nicht!

Denn in fast allen Fällen wird der Beschuldigte aus heiterem Himmel mit Vorwürfen konfrontiert, die bis dato nur die Polizei kennt. Nicht selten wird dieser Überraschungs- und Überrumpelungseffekt sogar bewusst ausgenutzt. Bei allen Äußerungen zu einem strafrechtlich relevanten Vorwurf ist daher höchste Vorsicht geboten, denn der Betroffene kann zu diesem Zeitpunkt in der Regel überhaupt nicht wissen, was ihm konkret zur Last gelegt wird, was die Ermittlungsbehörden tatsächlich wissen, welche Beweise vorliegen, was etwaige Zeugen ausgesagt haben und welche Anschuldigung damit letztlich im Raum steht.

Anwalt kontaktieren:

Unmittelbar nach dem Bekanntwerden von polizeilichen Ermittlungen – aber unbedingt bevor man mit der Polizei oder anderen Behörden zu der Sache etwas sagt (s.o.) sollte man sich daher umgehend an einen spezialisierten Anwalt wenden, der dann den Beschuldigten von einem polizeilichen Erscheinen zu einem etwaigen Vernehmungstermin entschuldigt und zunächst einmal Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft nimmt, eh überhaupt irgendwelche Angaben zur Sache gemacht werden. Nach erfolgter Akteneinsicht bespricht der Anwalt den Akteninhalt und alle möglichen Be- und Entlastungsmomente in tatsächlicher und rechtlicher Sicht. In diesem Zusammenhang hat der Beschuldigte auch die Möglichkeit, zusammen mit bzw. durch seien Anwalt auf die Vorwürfe konkret Stellung zu nehmen, weitere Beweiserhebungen zu beantragen und etwaige Widersprüche aufzudecken, die dann ggf. der Staatsanwaltschaft in einer sog. Verteidigerschrift mitgeteilt werden, mit dem regelmäßigen Ziel eine Einstellung des Strafverfahrens zu erwirken.

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Sofern Sie Beschuldigter oder Opfer eines Sexualdeliktes sind oder Fragen rund um das Sexualstrafrecht haben, sollten Sie unbedingt folgendes beachten: Eine effektive und erfolgreiche Vertretung im Sexualstrafrecht erfordert profunde Kenntnisse und Erfahrung: Zu komplex sind die Anforderungen in Sachen forensischer Psychologie, IT und Medizin ohne deren Expertise die diffizile Materie des Sexualstrafrechts nicht suffizient handhabbar ist. Ob Vorwürfe wegen sexueller Belästigung, Nötigung, Vergewaltigung, Missbrauch oder verbotener Pornographie, die Strafen im Sexualstrafrecht sind im Falle einer Verurteilung überdurchschnittlich hoch (80 % aller Verurteilungen sind Freiheitsstrafen). Gleichzeitig drohen zumindest dem Beschuldigten einer Sexualstraftat aber auch schwere außergerichtliche Konsequenzen, wie öffentliche Bloßstellung, strengere Maßstäbe bei der Eintragung ins Führungszeugnis oder gravierende Auswirkungen auf Berufs- und Privatleben (Stichwort: Durchsuchung von Wohnungs- und Arbeitsplatz, vorläufige Festnahme etc.).

Umso wichtiger ist es gerade bei Sexualstrafverfahren, drohende Nachteile, strafprozessuale Maßnahmen und gerichtliche Entscheidungen, mit allen rechtlichen Mitteln weitestgehend zu verhindern, abzuwenden oder zumindest abzuschwächen – dies unabhängig von Schuld oder Unschuld bzw. der Frage etwaiger Nachweisbarkeit. Denn gerade bei den Sexualstrafverfahren, wo oftmals erhebliche Beweisprobleme bestehen (z.B. Aussage gegen Aussage) bzw. es häufig auf reine Rechtsfragen ankommt (z.B. Speicherung von Kinderpornographie im sog. Cache), ist der Ausgang des Strafverfahrens meist offen.In kaum einem anderen Teilgebiet des Strafrechts kommt es daher so sehr auf die erfahrene und kompetente anwaltliche Vertretung an. Aufgrund unserer engen Spezialisierung in diesem Bereich gehören wir nicht nur zu den erfahrensten Anwälten auf dem Gebiet der Sexualdelikte, mit Kollegen wie Herrn Rechtsanwalt Dr. Stevens, der Dozent für Sexualstrafrecht, sowohl an der Universität, als auch für den Deutschen Richterbund und die Fachanwaltsfortbildung ist, sowie Herrn Rechtsanwalt Florian Zenger, einem ehemaligen Staatsanwalt für Jugendschutz- und Sexualdelikte, befassen sich in unserer Kanzlei ausgewiesene und lang erfahrene Experten mit dieser schwierigen Materie. Denn Strafanzeigen mit sexuellem Hintergrund können jeden treffen, meist aus heiterem Himmel. Und dann ist guter Rat immanent!

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Nicht selten wird angesichts „hoher Straferwartung“ oder anderen sehr vager „Begründungen“ ein Haftbefehl (zu 90 % wegen angeblicher Fluchtgefahr) erlassen. Solche Haftbefehle sind regelmäßig, rechtswidrig da sie selten Tatsachen belegen, die tatsächlich z.B. für eine Fluchtgefahr sprechen (ähnliches gilt für den sog. Haftgrund der Wiederholungs- oder Verdunkelungsgefahr).
In den meisten Fällen werden überhaupt gar keine Tatsachen ermittelt, die für oder gegen einen Haftgrund sprechen.

Deshalb ist es wichtig, sofort einen erfahrenen (und nicht etwa einen vom Gericht empfohlenen) Anwalt einzuschalten, der (mit den entsprechenden Kenntnissen) die Optionen einer Aufhebung oder zumindest Außervollzugsetzung des Haftbefehls prüft – nicht selten mit Erfolg!

Ganz wichtig dabei: Auch hier keine Aussage gegenüber Gericht oder Polizei machen! Gerade unter dem Druck einer drohenden Inhaftierung oder der Inaussichtstellung einer Außervollzugsetzung des Haftbefehls im Falle eines Geständnisses werden oft vorschnelle Angaben gemacht, die später aber nur schwer oder gar nicht mehr zu revidieren sind!

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Im Falle einer Durchsuchung (regelmäßig beim Vorwurf von Kinderpornographie, unerlaubter Bildaufnahmen oder dem Vorwurf sexueller Belästigung / Missbrauchs) ist es wichtig ruhig zu bleiben. Sie sind nicht verpflichtet zu kooperieren. Verstecke oder Passwörter müssen und sollten Sie nicht preisgeben auch hier gilt der eherne Grundsatz, dass sich niemand selbst einer Straftat belasten muss und entsprechend auch nicht an seiner eigenen Überführung mitwirken sollte.
Natürlich gilt auch hier: Keine Aussage machen! Nur das Nötigste mit den Beamten während der Durchsuchung sprechen.’Guten Tag‘ und ‚Auf Wiedersehen‘ dürften dabei völlig reichen. Jedenfalls Nichts zum Tatvorwurf angeben! Dem Beschuldigten wird wichtig sein, möglichst schnell an sichergestellte Computer, Handys und andere Datenträger zu kommen. Dies ist mit anwaltlicher Unterstützung bei unbelastetem Material vorzeitig möglich. Auch ein rechtliches Vorgehen gegen die Durchsuchung ist mit Hilfe eines spezialisierten Anwalts jederzeit möglich.
Seit einer aktuellen Entscheidung des Bundesgerichtshofs dürfen Datenträger aus Gründen der Verhältnismäßigkeit ohnehin nur noch eingezogen werden, wenn die endgültige Löschung inkriminierter Daten technisch unmöglich ist.

Sollten Sie einen Strafbefehl oder eine Anklageschrift zugesellt bekommen haben, sollten Sie sich umgehend anwaltlich vertreten lassen. Denn sowohl der Strafbefehl als auch das durch die Anklageschrift ausgelöste Zwischenverfahren setzen Fristen in Gang, deren Versäumnis unter Umständen zu irreversiblen Folgen führt. So haben Sie im Falle eines Strafbefehls nur 2 Wochen Zeit gegen diesen Einspruch zu erheben. Auch das Zwischenverfahren, in welchem ein Richter darüber entscheidet, ob er ein gerichtliches Hauptverfahren  überhaupt eröffnet, ist an bestimmte Fristen gebunden, in welcher dem Beschuldigten die Möglichkeit verbleibt etwaige Einwände zu erheben oder Beweisermittlungen zu beantragen.

Gerichtliche und staatsanwaltschaftliche Maßnahmen müssen in einem Rechtsstaat nicht einfach hingenommen werden, sie sind gerichtlich voll überprüfbar.  In vielen Fällen sind sie sogar rechtsfehlerhaft, sei es weil ein Gericht von falschen Tatsachen ausgegangen ist oder einen Sachverhalt rechtlich falsch bewertet hat, sei es, weil Ermittlungen einseitig oder fehlerhaft geführt wurden.

Daher empfiehlt es sich unbedingt anwaltlichen Beistand zu konsultieren, um vor Fristablauf und damit verbundener Rechtsnachteile mögliche Erfolgschancen zu prüfen und dafür zu kämpfen.

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Der häufigste Fall von Aussage gegen Aussage, sind Konstellationen jemand behauptet, sexuell genötigt, vergewaltigt oder missbraucht worden zu sein, was der andere aber bestreitet, weil sexuelle Handlungen entweder überhaupt nicht oder aber mit Einverständnis des vermeintlichen Opfers vorgenommen wurden. Tatzeugen gibt es selten und meist auch keine Sachbeweise (weil sich das mutmaßliche Opfer erst lange Zeit nach der angegebenen Tat meldet oder sie lassen sich erklären, weil der Täter behauptet, dass der sexuelle Kontakt einvernehmlich stattgefunden hat).
Man könnte also meinen, mit der bloßen Aussage gegen Aussage läge eine „Patt-Situation“ vor, wem soll man schließlich glauben. Einzig logische Konsequenz also eine Verfahrenseinstellung oder Freispruch – es fehlt das Maß an Sicherheit einen Schuldspruch fällen zu können oder?
Leider NEIN!
Nach deutschem Recht kann auch bei Aussage-gegen-Aussage verurteilt werden. Es ist Gerichten nämlich nicht vorgeschrieben, unter welchen Voraussetzungen eine Tatsache für bewiesen oder nicht bewiesen gilt. Der Richter ist in der Beweiswürdigung und damit auch in der Bewertung von Aussagen völlig frei und muss selbst bei mehreren möglichen Schlussfolgerungen nicht die dem Angeklagten günstigste wählen. Der Richter kann also aufgrund einer zweifelhaften Zeugenaussage verurteilen.
Dies obwohl Anschuldigungen bei Sexualdelikten oftmals falsch sind. Dabei geht es nicht nur um bewusste Falschaussagen aus Motiven wie Rache, Eifersucht, Selbstschutz oder schlicht bösen Absichten, in den weit überwiegenden Fällen sind Pseudoerinnerungen, Beeinflussung, psychische Erkrankung und Autosuggestion die Ursache für falsche Anschuldigungen.

Deshalb ist es immanent wichtig einen Anwalt an der Seite zu haben, der sich mit den schwierigen Facetten bewusster oder unbewusster Falschbeschuldigung, insbesondere der Aussagegenese, der Aussagevalidität und der Aussagequalität bestens auskennt. Denn mit Hilfe der sog. Aussagepsychologie und entsprechenden Beweisanträgen lässt sich relativ beweissicher feststellen, ob eine Aussage erlebnisbasiert ist oder nicht, z.B. anhand einer fundierten Prüfung möglicher Fehlerquellen bei der Aussageentstehung, Widersprüchen, Auslassungen oder Fehler in der chronologischen Schilderung, Inkonstanzen, das Fehlen von Schilderungen zum Kerngeschehen, verdächtige Strukturiertheit sowie defizitäre Interaktionsschilderungen und Komplikationen im Handlungsablauf, Mängel im Detaillierungsgrad und der Anschaulichkeit, auffallender Kongruenzen oder Strukturgleichheit usw.
Mangels entsprechender Ausbildung werden aber solcherlei Faktoren von Strafverfolgungsbehörden und Strafgerichten selten oder gar nicht erkannt, zumal es auch Richtern bei der hohen Emotionalität und Polarisierung von Sexualdelikten schwerfällt, Neutralität und Distanz zu bewahren.
Unsere Kanzlei ist gerade wegen der häufig bei Sexualdelikten auftretenden Aussage gegen Aussage Konstellation auf diese Materie besonders spezialisiert und arbeitet mit renommierten Gerichtsgutachtern und Sachverständigen zusammen, um unseren Mandanten so zum bestmögliche Ergebnis, im Idealfall einer Verfahrenseinstellung zu verhelfen.

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