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Jeden Vorwurf von Anfang an ernst nehmen – egal wie banal, abwegig, falsch oder geringfügig er erscheint!

Sehr häufig werden strafrechtliche Vorwürfe nicht oder erst viel zu spät ernst genommen, sei es, weil die in Frage stehende Tat nicht als Fehlverhalten wahrgenommen wurde, sie als Bagatelle erscheint oder gar frei erfunden ist.

Doch auch dann, wenn die Vorwürfe zutreffen, ist es wichtig sich frühzeitig professionellen Rat / Beistand zu holen. Denn Ablauf und Ausgang eines Strafverfahrens sind fast immer offen!

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Das liegt zum einen daran, dass im Strafverfahren die Ermittlungsbehörden die Beweislast tragen und gerade im Strafrecht oftmals erhebliche Beweisschwierigkeiten bestehen. Zum anderen gibt es in keinem anderen Rechtsgebiet einen so erheblichen Ermessens-Spielraum wie im Strafrecht, hält man sich allein die weit gefassten Rechtsfolgen vor Augen: von der Verfahrens-Einstellung mit oder ohne Geldauflage bis hin zu Freiheitsstrafen von wenigen Monaten oder auch vielen Jahren (mit oder ohne Bewährung).

Umgekehrt bedeutet das Recht „auf seiner Seite“ zu haben leider nicht auch gleichzeitig zu seinem Recht zu kommen – das ist leider nichts Neues, gilt aber im Strafrecht umso mehr! Denn das Strafverfahren unterliegt insoweit einer freien Beweiswürdigung, das heißt entscheidend ist die rein subjektive Überzeugung eines Staatsanwaltes oder Richters, ohne dass es hierfür irgendwelche Beweisregeln gibt.

Der gefährlichste „Belastungszeuge“ ist der Beschuldigte selbst!

Sehr häufig werden strafrechtliche Vorwürfe nicht oder erst viel zu spät ernst genommen, sei es, weil die in Frage stehende Tat nicht als Fehlverhalten wahrgenommen wurde, sie als Bagatelle erscheint oder gar frei erfunden ist.

Doch auch dann, wenn die Vorwürfe zutreffen, ist es wichtig sich frühzeitig professionellen Rat / Beistand zu holen. Denn Ablauf und Ausgang eines Strafverfahrens sind fast immer offen!

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Das liegt zum einen daran, dass im Strafverfahren die Ermittlungsbehörden die Beweislast tragen und gerade im Strafrecht oftmals erhebliche Beweisschwierigkeiten bestehen. Zum anderen gibt es in keinem anderen Rechtsgebiet einen so erheblichen Ermessens-Spielraum wie im Strafrecht, hält man sich allein die weit gefassten Rechtsfolgen vor Augen: von der Verfahrens-Einstellung mit oder ohne Geldauflage bis hin zu Freiheitsstrafen von wenigen Monaten oder auch vielen Jahren (mit oder ohne Bewährung).

Umgekehrt bedeutet das Recht „auf seiner Seite“ zu haben leider nicht auch gleichzeitig zu seinem Recht zu kommen – das ist leider nichts Neues, gilt aber im Strafrecht umso mehr! Denn das Strafverfahren unterliegt insoweit einer freien Beweiswürdigung, das heißt entscheidend ist die rein subjektive Überzeugung eines Staatsanwaltes oder Richters, ohne dass es hierfür irgendwelche Beweisregeln gibt.

Was also tun im Falle eines Vorwurfs?

1. KEINE ANGABEN MACHEN

Angesichts des meist offenen Ausgangs eines Strafverfahrens gilt der eiserne Grundsatz: Keine Aussage machen! Dies übrigens völlig unabhängig von Schuld oder Unschuld und davon, ob die Vorwürfe richtig, halb-richtig oder gänzlich falsch sind.

Denn eine wirksame Verteidigung ist nur möglich, wenn man die einem zur Last gelegten Umstände kennt. Deshalb ist es auch fatal sich ohne Kenntnis des Ermittlungstandes zu etwaigen Anschuldigungen oder Vorwürfen zu äußern, auch und gerade dann nicht, wenn man sich keines Fehlverhaltens bewusst ist

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Erst die genaue Information über die Vorwürfe, wegen der gegen einen ermittelt oder ein Strafverafhren eingeleitet wird, ermöglichen die Vorbereitung einer sach- und zielgerechten Verteidigung – je frühzeitiger desto besser.

Umgekehrt schrecken die Ermittlungsbehörden gerade wegen der im Strafrecht oft schwierigen Beweislage (70 % aller Verfahren beruhen auf bloßen Zeugenaussagen) nicht davor  zurück sich zur Informationsgewinnung auch grenzwertiger Methoden zu bedienen, um trotz des grundlegenden Rechts sich nicht belasten und daher auch nicht aussagen zu müssen, an verwertbare „Informationen“ des Beschuldigten zu gelangen.

So wird man als Betroffener in den meisten Fällen aus heiterem Himmel mit Vorwürfen konfrontiert, um einen gewissen Überraschungs- und Überrumpelungseffekt sogar bewusst auszunutzen. Nicht selten werden Beschuldigte in den frühen Morgenstunden aufgesucht oder sogar (vorläufig) festgenommen bzw. Hausdurchsuchungen vollzogen. Auch den Beschuldigten direkt an seinem Arbeitsplatz oder zu Hause aufzusuchen ist ein gängiger „Trick“, in dem Wissen, dass der Betroffene so ziemlich alles tun und sagen wird, nur um aus der heiklen Situation möglichst unbeschadet und schnell herauszukommen.

Viele Beschuldigte äußern sich dann aus bloßer Überforderung mit der Situation oder lassen sich auf grenzwidrige „Argumente“ ein nach dem Motto „Wenn Sie unschuldig sind, können Sie ja auch mit uns reden“ etc….

Gerade am Anfang der Ermittlungen darf man nicht vergessen, dass der Betroffene bei der ersten Konfrontation mit einer strafrechtlichen Anschuldigung noch überhaupt nicht weiß, was einem konkret zur Last gelegt wird, auf welchem Kenntnisstand die Ermittlungsbehörden sind, welche echten oder vermeintlichen Beweise vorliegen, was etwaige Zeugen ausgesagt haben und was für Folgen damit letztlich im Raum stehen.

Besonders gefährlich: Die Polizei ist dazu verpflichtet, sämtliche Erkenntnisse zu protokollieren und an die Staatsanwaltschaft weiterzugeben, auch wenn sich dieses Wissen aus einem scheinbar netten „Smalltalk“ entwickelt hat. Dies ist sogar als Strategie sehr beliebt, denn bei solchen „Spontanäußerungen“ außerhalb einer förmlichen Vernehmung muss der Beschuldigte noch nicht einmal belehrt werden. Aber auch scheinbar harmlose Äußerungen in förmlichen Vernehmungen können sehr gefährlich sein: Denn meistens werden Aussagen im Strafverfahren gerade nicht wörtlich protokolliert, sondern nur sinngemäß aufgeschrieben, was der Beamte vermeintlich verstanden hat – oder verstehen wollte. Außerdem kann die Polizei auch außerhalb des Vernehmungsprotokolls in einem sog. „Eindrucksvermerk“ vermeintlich verdächtige Beobachtungen über den Beschuldigten festhalten.

Wird man also einer Straftat beschuldigt – gleich ob von Polizei, Staatsanwaltschaft, Arbeitgeber oder im privaten Bereich – sollte man jeglichen persönlichen / direkten Kontakt mit den Ermittlungspersonen vermeiden. Wichtig ist dabei auch mit niemandem Dritten (Freunde, Bekannte etc.) über die Sache zu sprechen, da sämtliche dieser Personen grundsätzlich als Zeugen (vom Hörensagen) in Betracht kommen und über das Gespräch mit dem Betroffenen berichten können bzw. sogar müssen. Erst recht darf nicht versucht werden mit dem mutmaßlichen Opfer Kontakt aufzunehmenda dies schlimmstenfalls sogar zur sofortigen Festnahme und U-Haft führen kann!

2. ANWALT KONTAKTIEREN

Unmittelbar nach dem Bekanntwerden von Ermittlungen – aber unbedingt bevor man mit irgendwelchen Ermittlungspersonen (Polizei, Arbeitgeber, Opfer etc,) spricht – sollte man umgehend einen spezialisierten Anwalt kontaktieren! Dieser kann den Beschuldigten dann vom polizeilichen Erscheinen entschuldigen und zunächst Akteneinsicht nehmen, um über die weitere Vorgehensweise zu entscheiden.

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Nach erfolgter Akteneinsicht bespricht der Anwalt den Akteninhalt sowie alle möglichen Be- und Entlastungsmomente in tatsächlicher und rechtlicher Sicht. In diesem Zusammenhang hat der Beschuldigte im Strafverfahren auch die Möglichkeit, zusammen mit bzw. durch seinen Anwalt konkret zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen, weitere Beweiserhebungen zu beantragen und etwaige Widersprüche, Ermittlungsmängel, neue Tatsachen oder Richtigstellungen vorzutragen, mit dem regelmäßigen Ziel eine Einstellung des Verfahrens zu erwirken.

Wichtig: Man hat im Strafverfahren als Betroffener zu jedem Zeitpunkt das Recht einen selbst gewählten Anwalt beizuziehen. Hieraus dürfen dem Beschuldigten keine Nachteile entstehen oder angedroht werden!
Für den Beschuldigten sind die Ermittlungspersonen keine Freunde – so freundlich sie sich auch verhalten mögen. Oft wird versucht mit Sprüchen wie „Da brauchen Sie keinen AnwaltWenn Sie jetzt gestehen, passiert nichts Schlimmeswenn Sie Nichts zu verbergen haben, können Sie doch mit uns reden“ usw. den Beschuldigten davon abzuhalten, einen Anwalt zu beauftragen. Dabei entscheidet am Ende der Staatsanwalt, nicht die Polizei. Selbst wenn sie es wollten, könnten Polizisten keine Zusagen im Hinblick auf eine milde Strafe o.Ä. machen. Denn Absprachen dürfen nur Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung treffen.

Man sollte daher die abgedroschene Phrase „Ich sage nichts ohne meinen Anwalt“ unter allen Umständen beherzigen!

Wer einer Straftat beschuldigt wird, dem drohen nicht nur (straf-)rechtliche sondern auch schwere außergerichtliche Konsequenzen (öffentliche Bloßstellung, Eintragung ins Führungszeugnis, Einreiseverbote in andere Länder wie USA, Verlust des Arbeitsplatzes etc.).
Umso wichtiger ist es daher drohende Nachteile, juristische Maßnahmen und gerichtliche Entscheidungen mit allen rechtlichen Mitteln bereits im Vorfeld weitestgehend zu verhindern, abzuwenden oder zumindest abzuschwächen – dies unabhängig von Schuld oder Unschuld bzw. von der Frage der Nachweisbarkeit.
In kaum einem anderen Rechtsgebiet kommt es daher so sehr auf die richtige Wahl eines erfahrenen und kompetenten Rechtsbeistands an, der neben fachlichem Spezialwissen auch ein hohes Maß an Expertise in den Bereichen (Aussage)Psychologie, forensischer IT und (Rechts)Medizin mitbringen muss.

Als spezialisierte Rechtsanwälte und Fachanwälte für Strafrecht setzen wir uns von Anbeginn eines Strafverfahrens für die Rechte unserer Mandaten ein, immer mit dem primären Ziel dass etwaige Vorwürfe fallengelassen, eingestellt oder der Mandant freigesprochen wird.
Dabei haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, uns unter keinen Umständen staatlichem Handeln unterzuordnen, sondern zu kämpfen, wenn nötig mit allen hierfür zur Verfügung stehenden strafprozessualen Mitteln.

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