Erfolgskonzept 2019-02-15T10:25:20+00:00

Erfolg

Kernpunkt unserer Erfolgsstrategie ist unsere extrem enge Spezialisierung. Unsere Kanzlei ist ausschließlich im Bereich des Strafrechts tätig. Während viele andere Anwaltskanzleien zusätzlich zum Strafrecht noch weitere Rechtsgebiete wie Zivil- oder Arbeitsrecht  anbieten, ist dies für uns undenkbar. Denn wir sind der festen Überzeugung, dass man nur dann zu den Besten gehören kann, wenn man sich dezidiert und ausschließlich mit nur einer Materie beschäftigt – erst Recht wenn sie so komplex ist, wie etwa das Sexualstrafrecht oder die Rechtsmittel (Berufung, Revision, Haft- und Verfassungsbeschwerde).

Darüber hinaus ist jeder unserer Anwälte nochmals dezidiert auf einzelne Teilbereiche des Strafrechts spezialisiert. So sind einige unserer Anwälte z.B. ausschließlich auf Sexualstrafsachen, andere wiederum auf Rechtsmittel, wieder andere auf Jugendstrafrecht spezialisiert. Unsere sehr enge Schwerpunktsetzung macht uns – ähnlich dem Kardiologen in der Medizin – zu absoluten Experten auf dem Fachgebiet des Strafrechts, zumal bei uns nicht nur Fachanwälte für Strafrecht, sondern auch Universitätsdozenten für Strafrecht und nicht zuletzt auch ein ehemaliger Staatsanwalt arbeiten. Durch unsere Fachwissen und unserer überdurchschnittlich großen Erfahrung kennen wir die (bundesweite und von Land zu Land sehr unterschiedlich gehandhabte) Gerichts- und Verfahrenspraxis und können den Ausgang eines Verfahrens deutlich objektiver einschätzen.

Es kommt sehr selten vor, dass ein Staatsanwalt oder Richter die Seiten wechselt und Strafverteidiger wird. Für Mandanten ist das allerdings ein immenser Vorteil: Denn gerade ehemalige Justizangehörige besitzen unersetzbare Kenntnisse über die Abläufe und Internas staatsanwaltschaftlicher und richterlicher Entscheidungen. Ein ehemaliger Staatsanwalt kennt sich auch in Bezug auf innerdienstliche Verfahrensweisen bei polizeilichen Ermittlungen bestens aus, denn diese werden von der Staatsanwaltschaft geleitet.

Mit Rechtsanwalt Zenger LL.M., der bis zu seinem Wechsel in unsere Kanzlei Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft München war, haben unsere Mandanten einen ausgewiesenen StrafrechtsExperten aus den eigenen Reihen der Justiz zur Seite stehen. Bedingt durch seine Erfahrungen als Staatsanwalt kann er deutlich einfacher den paritätischen Dialog in Kenntnis aller Möglichkeiten und Optionen staatsanwaltschaftlichen Handelns suchen und erzielt damit überdurchschnittlich gute Erfolge gerade bei der Strafmaßverteidigung.

Strafverteidigung ist Kampf um das bestmögliche Ergebnis – Ob Freispruch, Verfahrenseinstellung oder eine angemessene Strafe unter Berücksichtigung aller Verfahrens- und außenprozessualen Nachteile, rechtlichen Problemen oder privaten Konsequenzen. Dabei ist eine geständige Strafmaßverteidigung die oft mit einer Verfahrensabsprache (sog. Deal) einhergeht, nicht immer zielführend – Zumindest dann nicht, wenn begründete Aussicht auf eine andere Bewertung des angeklagten Sachverhalts besteht z.B. weil sich die Tat(en) nicht mit der für eine Verurteilung erforderlichen Sicherheit beweisen lässt (lassen), problematische Rechtsfragen bestehen oder andere vielfältige Gründe vorliegen, die den Schluss nahe legen, ein besseres Ergebnis für den Mandanten erzielen zu können, als dies im Rahmen eines Deals oder Geständnisses möglich wäre.

Nicht selten erfordert dies aber eine rigorose Umsetzung der Rechtsposition des Mandanten. Fehlerhafte Anordnungen eines Gerichts können dann nicht einfach widerspruchslos hingenommen, Richter müssen dann schon mal wegen Befangenheit ablehnt oder in einem laufenden Verfahren Beweiserhebungen beantragt werden. Obwohl das völlig selbstverständlich erscheint, scheuen viele Strafverteidiger einen solch offenen „Konflikt„, um nicht von Gerichten, aber auch den eigenen Anwaltskollegen als sog. „Konfliktverteidiger“ dazustehen. Denn in den Augen Vieler, gilt ein solches Verhalten als eine bloße Form des Krawalls, nur um die Verurteilung des Mandanten zu verzögern. Wir verstehen die ureigenste Aufgabe eines Rechtsanwaltes aber darin, seinem Mandanten den Zugang zum Recht zu verschaffen und ihn vor gerichtlichen Fehlentscheidungen zu bewahren! Gerade im Strafrecht ist das Ergebnis nämlich nicht selten offen, vor allem dann, wenn tatsächliche, wie z.B. beweiserhebliche Tatsachen nicht eindeutig sind, Sachbeweise fehlen oder Zeugen widersprüchliche Angaben machen. Auch aus rechtlicher Sicht können sich oft genug juristische Probleme ergeben, die am Ende ein ganz anderes Ergebnis erwarten lassen.

Natürlich kann es nach einer umfassenden Analyse des Falls auch einmal sinnvoll sein, ein langwieriges Verfahren durch eine Verfahrensabsprache abzukürzen oder in offensichtlichen Fällen das Strafmaß durch eine geständige Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden zu reduzieren. Doch kann und darf dies nicht der Regelfall sein, will man sein Recht auf ein faires, objektives und rechtsstaatliches Verfahren nicht aufgeben. Da wo erforderlich, muss der konstruktive, juristische Konflikt gesucht und ausgehalten werden. Hauptaufgabe des Verteidigers kann daher nicht sein, Gericht und Staatsanwaltschaft zu umarmen und die Urteilsabsprache als dessen eigentliche Domäne zu begreifen. Schließlich sind es nun mal widerstreitende Interessen die zwischen einer auf Verurteilung abzielenden Anklage eines Staatsanwaltes und einem auf Freispruch oder einer deutlich geringeren Strafe sinnenden Verteidigung bestehen.

Unsere Kanzlei hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, sich nicht dem Willen des Gerichts unterzuordnen, sondern zu kämpfen, wenn dies nötig ist – mit allen hierfür zur Verfügung stehenden strafprozessualen Mitteln. Dabei geht es nicht darum, möglichst respektlos oder vorlaut aufzutreten, sondern – ganz im Gegenteil – mit Intellekt, Erfahrung und Strategie auf Augenhöhe mit dem Gericht zu überzeugen.

Gerade in großen Verfahren vor dem Landgericht, ist die sog. Team-Verteidigung, also die gleichzeitige Vertretung von mehr als nur einem Anwalt, zum unverzichtbaren Erfolgsfaktor unserer Kanzlei geworden.

Gerade in Prozessen bei denen eine hohe Straferwartung und/oder großes öffentliches Interesse drohen (wie etwa bei Sexualdelikten, Haftsachen oder Delikten mit hohem Schaden) steht der Angeklagte einer Übermacht an prozessualen Gegnern gegenüber, angefangen von Staatsanwalt, Nebenkläger, Schöffen und nicht selten auch parteiischen Sachverständigen, bis hin zu den Medien und den – je nach Besetzung – bis zu 3 Berufsrichtern. Schon der gesunde Menschenverstand sagt einem dass ein Prozess unter diesen Umständen kaum ausgewogen ist. Hinzu kommt, dass die gerichtliche Verurteilungsquote in Deutschland bei weit über 80 % liegt und man bei einer Verurteilung durch ein Landgericht faktisch keine zweite Chance hat, die Beweise von einem nächst höheren Gericht nochmals in Gänze überprüfen zu lassen. Der Druck der damit auf dem Mandanten lastet ist enorm, und jedes Versäumnis der Verteidigung wiegt angesichts der nur sehr eingeschränkten Rechtsmittel gegen Urteile von Landgerichten zudem ungleich schwerer.

Getreu dem Motto „Vier Augen sehen mehr als zwei“ muss man sich im Strafprozess nicht auf einen einzigen Verteidiger beschränken. Das Gesetz erlaubt einem Angeklagten die gleichzeitige Verteidigung durch bis zu drei frei wählbare Anwälte (zuzüglich zu einem etwaigen Pflichtverteidiger). Und das macht auch durchaus Sinn: Ein eingespieltes Team an Verteidigern kann parallel etwaige Fehler eines Gerichts frühzeitig erkennen, rechtlich mögliche Finessen nutzen oder medialen Beeinflussungen gekonnt begegnen.

Auf diese Weise lässt sich das Ungleichgewicht gegenüber den anderen Prozessbeteiligten wieder ins Lot bringen. So ist im Team auch eine deutlich druckvollere Zeugenbefragung möglich (Stichwort: „Kreuzverhör“).  Einem lügenden Belastungszeugen wird aufgrund abwechselnder Fragen durch mehrere Anwälte gar keine Zeit verbleiben, sich eine passende oder gar falsche Antwort zu überlegen. Die durch ein Team von Spezialisten gewährleistete höhere Erkennung formaler wie rechtlicher Fehler des Gerichts wird noch potenziert durch die Möglichkeit im laufenden Prozess parallel Anträge zu stellen, Prozesshandlungen zu beanstanden oder Erklärungen vorzubereiten.

Dies alles sollte mit Blick auf die Möglichkeit eines Freispruchs, einer niedrigen Strafe oder aber auch des Rechtsmittels der Revision deutlich machen, worin der Vorteil einer Verteidigung durch ein Team von Anwälten liegt. Optimaler Weise folgt eine solche Team-Verteidigung einer strukturierten Aufgabenverteilung, was wiederum nur dann gegeben ist, wenn das Team nicht bunt zusammengewürfelt, sondern genau aufeinander und entsprechend der einzelnen Kompetenzbereiche abgestimmt ist. Ein Beispiel hierfür wäre z.B. ein Team aus Revisionsspezialist, Experte für Sexualstrafrecht und konfrontativem Verteidiger.

Alle unsere Anwälte sind entsprechend ihren jeweiligen Spezialisierungen nicht nur gezielt auf den entsprechenden Fall einsetzbar, sondern auch schon seit Jahren genauestens aufeinander eingespielt.

Wenn es darum geht, gegen ein bereits ergangenes Urteil vorzugehen oder in einem landgerichtlichen Verfahren alle Möglichkeiten einer Revision offen zu halten, ist es essentiell, einen auf Rechtsmittel spezialisierten Anwalt zu beauftragen. Denn um zu harte oder schlicht falsche Urteile zu revidieren, bedarf es im deutschen Strafprozessrecht schon angesichts der strengen Formalkriterien und überstrapazierten Rügeobliegenheiten sehr spezieller Fachkenntnisse. Nicht umsonst wird etwa das Rechtsmittel der Revision (gegen Urteile eines Landgerichts) als Königsdisziplin des Strafrechts bezeichnet.

Rechtsmittelverteidigung WÄHREND des erstinstanzlichen Verfahren:

Unsere besondere Stärke liegt darin, schon bei der Verteidigung in der Instanz für ein mögliches Rechtsmittel vorzubauen, insbesondere für eine Revision. Dies ist angesichts der nur sehr eingeschränkten Anfechtungsmöglichkeiten gerade bei landgerichtlichen Verfahren unseres Erachtens sogar Pflicht, denn auch in einem Rechtsstaat ist man nicht vor Fehlentscheidungen gefeilt. Insoweit müssen etwaige Beschwerden / Widersprüche / Beweisanträge rechtzeitig gestellt werden, um in einem Folgeverfahren überhaupt Berücksichtigung zu finden. Gleichzeitig lassen sich schon während des Gerichtsverfahrens auch ganz gezielt Revisionsgründe schaffen mit denen sich ein Urteil in der nächsten Instanz erfolgreich anfechten lässt.

Rechtsmittelverteidigung gegen bereits ERGANGENE Urteile

Ist bereits ein Urteil ergangen, empfiehlt es sich im Regelfall die nächst höhere Gerichtsinstanz anzurufen. Nicht selten lassen sich nämlich nicht nur das Urteil im Ganzen, sondern auch nur einzelne Teile des Urteils oder aber nur die Höhe der Strafe erfolgreich anfechten. Die Erfahrung zeigt, dass die Chance auf ein besseres Ergebnis hoch ist. Dies gilt insbesondere für das Rechtsmittel der Berufung. Denn  im Falle einer Revision können ausschließlich Rechtsfehler gerügt werden, sprich es werden keine Beweise mehr erhoben (z.B. Zeugen nochmals vernommen etc.). Einzige Chance auf eine positive Entscheidung sind das Auffinden von gerichtlichen Fehlern z.B. bei der Anwendung des Rechts, im Prozessablauf oder der Strafzumessung, weshalb es bei der Revision allein auf die Erfahrung und das Fachwissen des Anwaltes ankommt.

Spezialwissen und Erfahrung

Gerade bei der sog. Königsdisziplin, der Revision, bedarf es sehr speziellen Fachwissens und wissenschaftlicher Expertise, denn es gilt komplexe und / oder versteckte Fehler im strafprozessualen und / oder materiellen Recht aufzufinden und richtig zu rügen. Gleichzeitig bleibt dem Strafverteidiger nur wenig Zeit, (nämlich gerade mal 1 Monat), um eine fundierte Revisionsbegründung zu fertigen. Es verbleibt dem Anwalt also schon der gesetzlichen Frist wegen keine Möglichkeit, sich erst mit den Gesetzmäßigkeiten der Revision auseinanderzusetzen, er muss sie aus dem „FF“ beherrschen. Mit unseren wissenschaftlich tätigen Anwälten Dr. Betz und Florian Zenger LL.M. haben wir zwei Revisionsspezialisten in unserem Team, die sich schon von Berufs wegen mit den zahlreichen Spezialproblemen aktueller strafrechtlichen Neuerungen in Lehre und Rechtsprechung auseinandersetzen müssen, für die im Praxisalltag des „normalen“ Anwaltes schlicht keine Zeit verbleibt. Gleichzeitig bearbeitet unsere Kanzlei aufgrund unserer ausgewiesenen Spezialisierung auf die strafprozessualen Rechtsmittel überdurchschnittlich viele Revisionsverfahren, sodass uns vor allem unsere Erfahrung bei der Fallbearbeitung hilft, überdurchschnittlich gute Ergebnisse zu erzielen.

Taktik | Dialog | Kampf

Unser Erfolgskonzept

Eine erfolgreiche Strafverteidigung steht und fällt mit der Wahl des richtigen Anwalts. In wenigen Rechtsgebieten hängt der Erfolg so sehr vom Können, der Erfahrung und auch der richtigen Taktik des anwaltlichen Beistandes ab wie im Strafrecht.

In keinem anderen Rechtsbereich hat das Gericht so viele Freiheiten und weite Ermessensspielräume, hält man sich allein die weit gefassten Rechtsfolgen und Strafrahmen vor Augen, die das Strafverfahren vorsieht: von einer Verfahrens-Einstellung mit oder ohne Geldauflage bis hin zu Freiheitsstrafen über wenige Monate bis hin zu vielen Jahren. Bei derart großen Freiräumen des Gerichts braucht man einen Anwalt, der dem Gericht auf Augenhöhe begegnet und alle juristischen Möglichkeiten ausschöpft. 

Ob Spezialisten für konfrontative Prozessverteidigung, Rechtsmittel wie Berufung, Revision, Verfassungs- und Haftbeschwerde, bis hin zu einzelnen Fachbereichen wie Medizin- Sexual- oder Wirtschaftsdelikte: Für jedes strafrechtliche Anliegen bieten wir ein breit aufgestelltes Team an Strafrechtsexperten um Ihnen professionell und entschieden zum bestmöglichen Erfolg zu verhelfen.

Kernpunkt unserer Erfolgsstrategie ist unsere extrem enge Spezialisierung. Unsere Kanzlei ist ausschließlich im Bereich des Strafrechts tätig. Während viele andere Anwaltskanzleien zusätzlich zum Strafrecht noch weitere Rechtsgebiete wie Zivil- oder Arbeitsrecht  anbieten, ist dies für uns undenkbar. Denn wir sind der festen Überzeugung, dass man nur dann zu den Besten gehören kann, wenn man sich dezidiert und ausschließlich mit nur einer Materie beschäftigt – erst Recht wenn sie so komplex ist, wie etwa das Sexualstrafrecht oder die Rechtsmittel (Berufung, Revision, Haft- und Verfassungsbeschwerde).

Darüber hinaus ist jeder unserer Anwälte nochmals dezidiert auf einzelne Teilbereiche des Strafrechts spezialisiert. So sind einige unserer Anwälte z.B. ausschließlich auf Sexualstrafsachen, andere wiederum auf Rechtsmittel, wieder andere auf Jugendstrafrecht spezialisiert. Unsere sehr enge Schwerpunktsetzung macht uns – ähnlich dem Kardiologen in der Medizin – zu absoluten Experten auf dem Fachgebiet des Strafrechts, zumal bei uns nicht nur Fachanwälte für Strafrecht, sondern auch Universitätsdozenten für Strafrecht und nicht zuletzt auch ein ehemaliger Staatsanwalt arbeiten. Durch unsere Fachwissen und unserer überdurchschnittlich großen Erfahrung kennen wir die (bundesweite und von Land zu Land sehr unterschiedlich gehandhabte) Gerichts- und Verfahrenspraxis und können den Ausgang eines Verfahrens deutlich objektiver einschätzen.

Es kommt sehr selten vor, dass ein Staatsanwalt oder Richter die Seiten wechselt und Strafverteidiger wird. Für Mandanten ist das allerdings ein immenser Vorteil: Denn gerade ehemalige Justizangehörige besitzen unersetzbare Kenntnisse über die Abläufe und Internas staatsanwaltschaftlicher und richterlicher Entscheidungen. Ein ehemaliger Staatsanwalt kennt sich auch in Bezug auf innerdienstliche Verfahrensweisen bei polizeilichen Ermittlungen bestens aus, denn diese werden von der Staatsanwaltschaft geleitet.

Mit Rechtsanwalt Zenger LL.M., der bis zu seinem Wechsel in unsere Kanzlei Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft München war, haben unsere Mandanten einen ausgewiesenen StrafrechtsExperten aus den eigenen Reihen der Justiz zur Seite stehen. Bedingt durch seine Erfahrungen als Staatsanwalt kann er deutlich einfacher den paritätischen Dialog in Kenntnis aller Möglichkeiten und Optionen staatsanwaltschaftlichen Handelns suchen und erzielt damit überdurchschnittlich gute Erfolge gerade bei der Strafmaßverteidigung.

Strafverteidigung ist Kampf um das bestmögliche Ergebnis – Ob Freispruch, Verfahrenseinstellung oder eine angemessene Strafe unter Berücksichtigung aller Verfahrens- und außenprozessualen Nachteile, rechtlichen Problemen oder privaten Konsequenzen. Dabei ist eine geständige Strafmaßverteidigung die oft mit einer Verfahrensabsprache (sog. Deal) einhergeht, nicht immer zielführend – Zumindest dann nicht, wenn begründete Aussicht auf eine andere Bewertung des angeklagten Sachverhalts besteht z.B. weil sich die Tat(en) nicht mit der für eine Verurteilung erforderlichen Sicherheit beweisen lässt (lassen), problematische Rechtsfragen bestehen oder andere vielfältige Gründe vorliegen, die den Schluss nahe legen, ein besseres Ergebnis für den Mandanten erzielen zu können, als dies im Rahmen eines Deals oder Geständnisses möglich wäre.

Nicht selten erfordert dies aber eine rigorose Umsetzung der Rechtsposition des Mandanten. Fehlerhafte Anordnungen eines Gerichts können dann nicht einfach widerspruchslos hingenommen, Richter müssen dann schon mal wegen Befangenheit ablehnt oder in einem laufenden Verfahren Beweiserhebungen beantragt werden. Obwohl das völlig selbstverständlich erscheint, scheuen viele Strafverteidiger einen solch offenen „Konflikt„, um nicht von Gerichten, aber auch den eigenen Anwaltskollegen als sog. „Konfliktverteidiger“ dazustehen. Denn in den Augen Vieler, gilt ein solches Verhalten als eine bloße Form des Krawalls, nur um die Verurteilung des Mandanten zu verzögern. Wir verstehen die ureigenste Aufgabe eines Rechtsanwaltes aber darin, seinem Mandanten den Zugang zum Recht zu verschaffen und ihn vor gerichtlichen Fehlentscheidungen zu bewahren! Gerade im Strafrecht ist das Ergebnis nämlich nicht selten offen, vor allem dann, wenn tatsächliche, wie z.B. beweiserhebliche Tatsachen nicht eindeutig sind, Sachbeweise fehlen oder Zeugen widersprüchliche Angaben machen. Auch aus rechtlicher Sicht können sich oft genug juristische Probleme ergeben, die am Ende ein ganz anderes Ergebnis erwarten lassen.

Natürlich kann es nach einer umfassenden Analyse des Falls auch einmal sinnvoll sein, ein langwieriges Verfahren durch eine Verfahrensabsprache abzukürzen oder in offensichtlichen Fällen das Strafmaß durch eine geständige Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden zu reduzieren. Doch kann und darf dies nicht der Regelfall sein, will man sein Recht auf ein faires, objektives und rechtsstaatliches Verfahren nicht aufgeben. Da wo erforderlich, muss der konstruktive, juristische Konflikt gesucht und ausgehalten werden. Hauptaufgabe des Verteidigers kann daher nicht sein, Gericht und Staatsanwaltschaft zu umarmen und die Urteilsabsprache als dessen eigentliche Domäne zu begreifen. Schließlich sind es nun mal widerstreitende Interessen die zwischen einer auf Verurteilung abzielenden Anklage eines Staatsanwaltes und einem auf Freispruch oder einer deutlich geringeren Strafe sinnenden Verteidigung bestehen.

Unsere Kanzlei hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, sich nicht dem Willen des Gerichts unterzuordnen, sondern zu kämpfen, wenn dies nötig ist – mit allen hierfür zur Verfügung stehenden strafprozessualen Mitteln. Dabei geht es nicht darum, möglichst respektlos oder vorlaut aufzutreten, sondern – ganz im Gegenteil – mit Intellekt, Erfahrung und Strategie auf Augenhöhe mit dem Gericht zu überzeugen.

Gerade in großen Verfahren vor dem Landgericht, ist die sog. Team-Verteidigung, also die gleichzeitige Vertretung von mehr als nur einem Anwalt, zum unverzichtbaren Erfolgsfaktor unserer Kanzlei geworden.

Gerade in Prozessen bei denen eine hohe Straferwartung und/oder großes öffentliches Interesse drohen (wie etwa bei Sexualdelikten, Haftsachen oder Delikten mit hohem Schaden) steht der Angeklagte einer Übermacht an prozessualen Gegnern gegenüber, angefangen von Staatsanwalt, Nebenkläger, Schöffen und nicht selten auch parteiischen Sachverständigen, bis hin zu den Medien und den – je nach Besetzung – bis zu 3 Berufsrichtern. Schon der gesunde Menschenverstand sagt einem dass ein Prozess unter diesen Umständen kaum ausgewogen ist. Hinzu kommt, dass die gerichtliche Verurteilungsquote in Deutschland bei weit über 80 % liegt und man bei einer Verurteilung durch ein Landgericht faktisch keine zweite Chance hat, die Beweise von einem nächst höheren Gericht nochmals in Gänze überprüfen zu lassen. Der Druck der damit auf dem Mandanten lastet ist enorm, und jedes Versäumnis der Verteidigung wiegt angesichts der nur sehr eingeschränkten Rechtsmittel gegen Urteile von Landgerichten zudem ungleich schwerer.

Getreu dem Motto „Vier Augen sehen mehr als zwei“ muss man sich im Strafprozess nicht auf einen einzigen Verteidiger beschränken. Das Gesetz erlaubt einem Angeklagten die gleichzeitige Verteidigung durch bis zu drei frei wählbare Anwälte (zuzüglich zu einem etwaigen Pflichtverteidiger). Und das macht auch durchaus Sinn: Ein eingespieltes Team an Verteidigern kann parallel etwaige Fehler eines Gerichts frühzeitig erkennen, rechtlich mögliche Finessen nutzen oder medialen Beeinflussungen gekonnt begegnen.

Auf diese Weise lässt sich das Ungleichgewicht gegenüber den anderen Prozessbeteiligten wieder ins Lot bringen. So ist im Team auch eine deutlich druckvollere Zeugenbefragung möglich (Stichwort: „Kreuzverhör“).  Einem lügenden Belastungszeugen wird aufgrund abwechselnder Fragen durch mehrere Anwälte gar keine Zeit verbleiben, sich eine passende oder gar falsche Antwort zu überlegen. Die durch ein Team von Spezialisten gewährleistete höhere Erkennung formaler wie rechtlicher Fehler des Gerichts wird noch potenziert durch die Möglichkeit im laufenden Prozess parallel Anträge zu stellen, Prozesshandlungen zu beanstanden oder Erklärungen vorzubereiten.

Dies alles sollte mit Blick auf die Möglichkeit eines Freispruchs, einer niedrigen Strafe oder aber auch des Rechtsmittels der Revision deutlich machen, worin der Vorteil einer Verteidigung durch ein Team von Anwälten liegt. Optimaler Weise folgt eine solche Team-Verteidigung einer strukturierten Aufgabenverteilung, was wiederum nur dann gegeben ist, wenn das Team nicht bunt zusammengewürfelt, sondern genau aufeinander und entsprechend der einzelnen Kompetenzbereiche abgestimmt ist. Ein Beispiel hierfür wäre z.B. ein Team aus Revisionsspezialist, Experte für Sexualstrafrecht und konfrontativem Verteidiger.

Alle unsere Anwälte sind entsprechend ihren jeweiligen Spezialisierungen nicht nur gezielt auf den entsprechenden Fall einsetzbar, sondern auch schon seit Jahren genauestens aufeinander eingespielt.

Wenn es darum geht, gegen ein bereits ergangenes Urteil vorzugehen oder in einem landgerichtlichen Verfahren alle Möglichkeiten einer Revision offen zu halten, ist es essentiell, einen auf Rechtsmittel spezialisierten Anwalt zu beauftragen. Denn um zu harte oder schlicht falsche Urteile zu revidieren, bedarf es im deutschen Strafprozessrecht schon angesichts der strengen Formalkriterien und überstrapazierten Rügeobliegenheiten sehr spezieller Fachkenntnisse. Nicht umsonst wird etwa das Rechtsmittel der Revision (gegen Urteile eines Landgerichts) als Königsdisziplin des Strafrechts bezeichnet.

Rechtsmittelverteidigung WÄHREND des erstinstanzlichen Verfahren:

Unsere besondere Stärke liegt darin, schon bei der Verteidigung in der Instanz für ein mögliches Rechtsmittel vorzubauen, insbesondere für eine Revision. Dies ist angesichts der nur sehr eingeschränkten Anfechtungsmöglichkeiten gerade bei landgerichtlichen Verfahren unseres Erachtens sogar Pflicht, denn auch in einem Rechtsstaat ist man nicht vor Fehlentscheidungen gefeilt. Insoweit müssen etwaige Beschwerden / Widersprüche / Beweisanträge rechtzeitig gestellt werden, um in einem Folgeverfahren überhaupt Berücksichtigung zu finden. Gleichzeitig lassen sich schon während des Gerichtsverfahrens auch ganz gezielt Revisionsgründe schaffen mit denen sich ein Urteil in der nächsten Instanz erfolgreich anfechten lässt.

Rechtsmittelverteidigung gegen bereits ERGANGENE Urteile

Ist bereits ein Urteil ergangen, empfiehlt es sich im Regelfall die nächst höhere Gerichtsinstanz anzurufen. Nicht selten lassen sich nämlich nicht nur das Urteil im Ganzen, sondern auch nur einzelne Teile des Urteils oder aber nur die Höhe der Strafe erfolgreich anfechten. Die Erfahrung zeigt, dass die Chance auf ein besseres Ergebnis hoch ist. Dies gilt insbesondere für das Rechtsmittel der Berufung. Denn  im Falle einer Revision können ausschließlich Rechtsfehler gerügt werden, sprich es werden keine Beweise mehr erhoben (z.B. Zeugen nochmals vernommen etc.). Einzige Chance auf eine positive Entscheidung sind das Auffinden von gerichtlichen Fehlern z.B. bei der Anwendung des Rechts, im Prozessablauf oder der Strafzumessung, weshalb es bei der Revision allein auf die Erfahrung und das Fachwissen des Anwaltes ankommt.

Spezialwissen und Erfahrung

Gerade bei der sog. Königsdisziplin, der Revision, bedarf es sehr speziellen Fachwissens und wissenschaftlicher Expertise, denn es gilt komplexe und / oder versteckte Fehler im strafprozessualen und / oder materiellen Recht aufzufinden und richtig zu rügen. Gleichzeitig bleibt dem Strafverteidiger nur wenig Zeit, (nämlich gerade mal 1 Monat), um eine fundierte Revisionsbegründung zu fertigen. Es verbleibt dem Anwalt also schon der gesetzlichen Frist wegen keine Möglichkeit, sich erst mit den Gesetzmäßigkeiten der Revision auseinanderzusetzen, er muss sie aus dem „FF“ beherrschen. Mit unseren wissenschaftlich tätigen Anwälten Dr. Betz und Florian Zenger LL.M. haben wir zwei Revisionsspezialisten in unserem Team, die sich schon von Berufs wegen mit den zahlreichen Spezialproblemen aktueller strafrechtlichen Neuerungen in Lehre und Rechtsprechung auseinandersetzen müssen, für die im Praxisalltag des „normalen“ Anwaltes schlicht keine Zeit verbleibt. Gleichzeitig bearbeitet unsere Kanzlei aufgrund unserer ausgewiesenen Spezialisierung auf die strafprozessualen Rechtsmittel überdurchschnittlich viele Revisionsverfahren, sodass uns vor allem unsere Erfahrung bei der Fallbearbeitung hilft, überdurchschnittlich gute Ergebnisse zu erzielen.

Wir sind eine ausschließlich auf das Strafrecht spezialisierte Kanzlei, bestehend aus einem Team hochspezialisierter Anwälte, Fachanwälte und Universitätsdozenten für Strafrecht sowie eines ehemaligen Staatsanwaltes, die sich innerhalb des Strafrechts nochmals jeder für sich auf einzelne Teilbereiche spezialisiert haben.
Was nämlich in der Medizin schon seit Jahrzehnten selbstverständlich ist, wird beim Gang zum Rechtsanwalt oft übersehen: Auch hier ist die Materie so umfangreich, dass es sich dringend empfiehlt, einen Spezialisten für das jeweilige strafrechtliche Anliegen zu beauftragen – ähnlich dem Kardiologen, der sich im Unterschied zum Internisten, ausschließlich nur mit einem einzigen Organ beschäftigt. Denn nur mit Fachwissen und Erfahrung lassen sich im Strafrecht individuell zugeschnittene, effektive Prozessstrategien entwickeln und somit überdurchschnittlich gute Ergebnisse erzielen.

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